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Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Rheuma, Rheumatoide Arthritis



Sich selbst und andere akzeptieren - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Die Krankheitsbezeichnung "Rheuma" kann als Oberbegriff für viele zum Teil ähnliche, aber auch sehr unterschiedliche Krankheitsbilder verwendet werden. Die Beschwerden erstrecken sich auf den Bewegungsapparat mit Morgensteifigkeit und Gelenkschmerzen bei der rheumatoiden Arthritis, auch auf das Bindegewebe und sogar bis hin zu Entzündungen des Darms, der Nerven und des Gehirns.

Im Rahmen der Schulmedizin werden Schmerzmittel (Analgetika), nicht-sterodiale Antirheumatika, Cortison und krankheitskontrollierende Medikamente verordnet. Zusätzliche Maßnahmen sind Krankengymnastik, physikalische Therapie, Patientenschulungen und z.T. psychologische Beratung.
Mit einer zusätzlichen naturheilkundlichen Therapie kann ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung durchaus verhindert werden. Durch die positive Stimulierung des Immunsystems, z.B. durch Schüssler-Salze und Bachblüten, kann das Krankheitsbild harmonisiert werden.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz schlechthin bei Schmerzen und Entzündungsprozessen ist das Schüssler-Salz-Nr. 3 Ferrum Phosphorisum. Vor allem im Anfangsstadium oder bei akuten Schmerzattacken kann es sehr gute Dienste leisten.
Im Akutfall alle 5 Minuten 10 Stück des Salzes langsam im Mund zergehen zu lassen oder mit Wasser einen Brei aus den Schüssler-Salzen herstellen und auf die schmerzende Stelle auftragen.

Ein wichtiges Mittel der Schüssler Salze für den Knorpelaufbau ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum, da es für den Stoffwechsel der Teile im Körpers zuständig ist, welche nicht durchblutet werden. Außerdem schafft es Abhilfe bei geschwollenen Gelenken.
Beste Einnahmezeit ist morgens. Da die Wirkung sich nur langsam vollzieht, ist hier eine längere Einnahmedauer erforderlich! Noch effektiver ist es, wenn zusätzlich noch die Schüssler-Salbe auf die erkrankten Areale aufgetragen wird.

Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum ist zuständig für den Säurehaushalt und ist somit das Hauptmittel bei rheumatischen Erkrankungen.
Die beste Einnahmezeit ist nach 19.00 Uhr.

Um die Ausscheidung der Säure zu verstärken, hilft eine zusätzliche Einnahmen des Schüssler-Salzes-Nr. 10 Natrium Sulfuricum. Desweiteren wirkt es entzündungshemmend und ist angezeigt bei stechenden Gelenkschmerzen und bei geschwollenen Gelenken.
Beste Einnahmezeit ist vormittags. Täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.

Ebenso für den Säureabbau zuständig ist das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum. Bei einer zusätzlichen Einnahme zu den Schüssler-Salz Nr. 9 und 10 kann der Reinigungsprozess noch verstärkt werden.
Beste Einnahmezeit ist nach 18.00 Uhr.

Ein weiteres wichtiges Schüssler-Salz für Erkrankungen im rheumatischen Formenkreis ist das Salz-Nr. 16 Lithium Chloratum. Es erleichtert den Abbau der Harnsäure und fördert generell den Reinigungsprozess im Körper.
Hier empfiehlt es sich über einen längeren Zeitraum täglich 3 x 2 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen und täglich abends mit der Schüssler-Salbe Nr. 16 die entsprechenden Stellen (vor allem die kleinen Gelenke) einzucremen.

Das Schüssler-Salz-Nr. 17 Manganum sulfuricum unterstützt den Aufbau der Gelenkknorpel und baut somit Gelenkschädigungen vor.

Gute Wirkung beim Weichteilrheumatismus zeigt das Schüssler-Salz Nr. 19 Cuprum Arsenicosum. Außerdem lindert es Gelenkschmerzen, wirkt regulierend auf das Immunsystem und fördert die Stoffwechseltätigkeit.

Ein weiteres Schüssler-Salz für den Stoffwechsel und die Zellerneurung ist das Salz Nr. 21 Zincum Chloratum. Zusätzlich hat es noch eine ausgleichende Wirkung auf den Säuren-Basen-Haushalt im Körper.


Bachblüten

Rockwater
Die Blüte Nr. 3 Beech ist organbezogen angezeigt. Festgefahrenes sowohl auf der körperlichen Ebene als auch auf der geistigen Ebene bringt die Bachblüte "wieder ins Laufen". Sie macht offener für neue Wege und Ansichten, was sich auch förderlich auf den körperlichen Bereich auswirkt.

Eine reinigende Funktion der Bachblüten hat die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple. Sie hilft dabei den Säuren-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen und fördert den Abbau der Harnsäure. Auf der seelischen Ebene hilft sie dabei zu erkennen, dass das Festhalten an Kleinigkeiten oft das Leben erschwert und Unvollkommenheit durchaus auch seine Vorteile bringt.

Chronische Schmerzen können aggressiv und reizbar machen. Hier kann die Bachblüte Nr. 15 Holly Abhilfe schaffen. Sie hilft beim Abbau der Aggressionen und sorgt dadurch für mehr Sanftheit und Kompromissbereitschaft.

Die Bachblüte Nr. 22 Oak ist sinnbildlich für Pflichtzwang, Starre und Leistungszwang. Sie hilft zu erkennen, dass Verbissenheit einem nicht immer weiter bringt und zeigt auf, dass nicht alles im Leben ein Kampf sein muss. Sie bringt Erlösung aus der Starre und sorgt für mehr Leichtigkeit im Leben, was sich auf die Grundspannung im Körper positiv auswirkt.

Da die Versteifung bei Rheuma-Patienten meist eine sehr große Rolle spielt, ist auch an die Bachblüte Nr. 27 Rock Water zu denken. Die Blüte bringt mehr Flexibilität ins Leben, organotrop wirkt sich dies auch positiv auf den Bewegungsapparat aus.


Enzyme

Das Serrapeptase Enzym der Seidenraupe wirkt stark entzündungshemmend und verringert damit schmerzhafte Gelenke.


Ernährung

Acerola Kirsche
Kernpunkt im Rahmen der Ernährung bei Rheuma-Patienten ist die Vermeidung von Arachidonsäure, da da diese die Entzündungsreaktionen maßgeblich fördern. Deshalb sollten Nahrungsmittel, die Arachidonsäure enthalten, vermieden werden. Hierzu zählen Fleisch, Innereien, Wurst, Milchprodukte und Eier. Anzustreben ist eine vegetarische Kost mit Ausnahme der Fischprodukte bzw. eine frischkosthaltige Vollwertkost.
Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Acerola-Kirsche wirken sich laut Studien auf Rheuma günstig aus. Lebensmittel, welche Alpha-Linolensäure oder Eicosapentaensäure enthalten, beeinflussen das Entzündungsverhalten auch positiv. Enthalten sind diese Säuren in Leinsamen, Walnüssen, Soja, Leinöl, Rapsöl und Fisch (z.B. Hering).
Zu den entzündungssenkenden Vitaminen zählen Vitamin C und E - zusätzliche Gaben von Selen können die Wirkung vor allem beim Vitamin E noch unterstützen.
Desweiteren können Bromelain (enthalten in Ananas) und Ingwer den Krankheitsverlauf positiv unterstützen.
Zitrusfrüchte, Äpfel und Beeren sollten ebenso zahlreich auf dem Speiseplan stehen, da diese Flavonoide enthalten, welche entzündungshemmend sind.
Auch der Weiße Tee wirkt den Entzündungen der Rheumatoiden Arthritis durch Hemmung bestimmter Enzyme entgegen. Eine Gewichtsreduzierung, der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten können die Krankheitsbeschwerden ebenso minimieren.
Sehr empfehlenswert ist eine Heilfastenkur; es wurde festgestellt, dass während der Kur die Entzündungsparameter deutlich absinken und sich die Beschwerden deutlich reduzieren. Anschließend empfiehlt sich eine Ernährungsumstellung (siehe oben).


Heilpflanzen

Teufelskralle
Umschläge angereichert mit einer Arnikatinktur (Arnica montana) bzw. Heilsalben mit Arnika wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Achtung! Arnika nicht innerlich anwenden - Ausnahme homöopathische Dosis!

Reinigende Wirkung zeigt die Brennessel (Urticaceae), sie ist harntreibend und fördert dadurch die Ausscheidung vieler Giftstoffe. Außerdem enthält sie Flavonoide, welche wiederum den Entzündungsprozess hemmen. Hier empfiehlt sich sowohl die innerliche Einnahme und die äußerliche Anwendung (Umschläge mit Brennesseltee).

Dem Brennesseltee kann noch in gleicher Menge Weidenrinde (Salicaceae), Johanneskraut (Hypericum perforatum) und Mädesüßblüten (Rosaceae) zugefügt werden. Von der Teemischung sollte morgens, mittags und abends je eine Tasse getrunken werden. Achtung! Weiderinde darf nicht bei einer Aspirin-Allergie eingenommen werden!

Gelenkschwellung und Morgensteifigkeit werden durch Kurkuma bei der rheumatoiden Arthritis gelindert: die Antioxidantien und entzündungshemmenden Wirkstoffe des Kurkuma sind dafür verantwortlich.
Auch die Boswelliasäuren des Weihrauchs reagieren beim Rheuma mit Proteinen, die Entzündungen hervorrufen und Schmerzen sowie Schwellungen vermindern.
Eukalyptus Hain
Eine wichtige Heilpflanze für Rheuma-Patienten ist die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). Sie wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend. Die Anwendung kann innerlich durch Tabletten, als Tinktur oder als Abkochung erfolgen. Äußerlich bieten sich Umschläge und Salben an, welche auf die betroffenen Areale aufgetragen werden. Auch Eukalyptus wird neben der Erkältung und Bronchitis auch bei Rheuma aufgrund seiner entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften angewendet (Vorsicht geboten ist bei Kindern sowie empfindlichem Magen).


Zusammenfassung

Zusätzlich zur Schulmedizin können bei Erkrankungen im rheumatischen Formenkreis naturheilkundliche Maßnahmen gute ergänzende Hilfe bieten.
Dem rheumatischen Krankheitsbild steht meist eine sehr aggressive Kraft dahinter, welche sich meist schubweise immer wieder zu erkennen gibt. Hier gilt es wie bei vielen anderen Krankheiten auch, sich diese Kraft zu Nutze zu machen und in eine andere positive Richtung zu lenken. Oft ist die Situation so eingefahren, dass dies nur schwer möglich ist. Um auf den seelischen Aspekt einzugreifen, leisten die Bachblüten aber auch die Schüssler-Salze sehr gute Dienste. Der Mensch sollte als Einheit behandelt werden (Körper, Seele und Geist), nur dann ist meist eine Besserung der Beschwerden möglich. Unterstützend helfen desweiteren Entspannungstherapien, wie z.B. Meditation oder Hatha-Yoga.




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