Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite


Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Rückenschmerzen (Bandscheibenvorfall)



Innere Stabilität finden - Schüssler-Salze und Bachblüten können helfen


Mehr als 30 % der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig, angefangen von Verspannungen an der Rückenmuskulatur, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, Bandscheibenvorfälle, entzündlich-rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule (Morbus Bechterew), ausgelöst durch Haltungsschäden (bei Kindern z. B. Morbus Scheuermann) bis hin zu Metastasen in der Wirbelsäule.
Rückenschmerzen können auch Anzeichen für einen Herzinfarkt, einer Angina pectoris oder einer Lungenerkrankung sein (dies sollte bei akut auftretenden Beschwerden unbedingt ausgeschlossen werden!)
Beschwerden im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule können auch durchaus auf eine Schilddrüsen-Problematik schließen lassen.
Bei Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich sollte auch an Erkrankungen im Darm, an den Nieren oder im Genitalbereich gedacht werden. Auch Fehlstellungen der Zähne oder der Kiefergelenke können Auslöser der Beschwerden sein. Nicht selten kann den Symptomen organisch allerdings keine Ursache zugeordnet werden - hier sollte man die psychische Komponente nicht unterschätzen und sich fragen "welche Lasten habe ich mir aufgebürdet?" oder "was bricht mir das Kreuz?".
Schulmedizinisch werden als medikamentöse Therapie nicht steroidale Schmerzmittel wie z. B. Diclofenac oder Muskelrelaxanzien wie Tetrazepam (Suchtgefahr!) verschrieben. Desweiteren wird mit Krankengymnastik und Wärmebehandlungen (Rotlicht, Fango) therapiert. Unter Umständen erfolgt sogar ein operativer Eingriff (v.a. bei Bandscheibenerkrankungen).

Naturheilkundliche Methoden können sehr gute begleitende Hilfe leisten. Schüssler Salze gekoppelt mit entsprechender Ernährung können den Säure-Basen-Haushalt regulieren. Bachblüten bringen das seelische Gleichgewicht wieder ins Lot und die Phytotherapie hat im Rahmen ihrer Heilpflanzen gute schmerzstillende und muskelentspannende Behandlungsmöglichkeiten.
Wenn dann zusätzlich noch entsprechende Änderung im Lebensstil (z. B. weniger Stress, mehr Bewegung!!, Haltungsänderungen, Gewichtsabnahme bei Übergewicht) erfolgen, kann den Rückenschmerzen durchaus "adieu" gesagt werden (vorausgesetzt natürlich, dass keine schwere organische Erkrankung zugrunde liegt).


Die Schüssler Salze Therapie:

Um die Sehnen und Bänder der Rückenmuskulatur zu stärken, empfiehlt sich die Einnahme des Schüssler-Salzes Nr. 1 Calcium Fluoratum. Zugleich unterstützt das Salz die Beweglichkeit der Bandscheiben und festigt das Bindegewebe.
Beste Einnahmezeit ist am Abend (täglich über einen längeren Zeitraum 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum gilt als eines der Hauptmittel im Zusammenhang mit Rückenschmerzen. Es entkrampft die Muskulatur, stärkt die Knochen und kräftigt das Bindewebe. Bei bestehenden Taubheitsgefühlen kann das Salz außerdem für Linderung sorgen.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Besteht eine Zerrung der Muskeln oder besteht zusätzlich Fieber ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Zugleich handelt es sich bei diesem Salz um ein "Schmerzsalz", das bei akuten Schmerzzuständen (entzündungsabhängiger Schmerz) für Abhilfe sorgen kann.
Im akuten Fall sind alle 5 Minuten 2 - 3 Salze einzunehmen (diese langsam im Mund zergehen lassen oder die Salze in einem heißen Wasser auflösen und schluckweise trinken).

Desweiteren hat auch das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum eine schmerzlindernde Wirkung. Es empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 10 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Zusätzlich kann zur "Heißen 7" noch das Schüssler-Salz Nr. 3 gegeben werden.

Für bessere Durchblutung der Bandscheiben, der Sehnen und der Bänder sorgt das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum. Zugleich wirkt es Schwellungen entgegen und hat eine ausgleichende Wirkung auf den Säuren- und Basenhaushalt.
Zur vorbeugenden als auch zur therapeutischen Zwecken ist eine Einnahme über einen längeren Zeitraum ratsam - beste Einnahmezeit ist am Morgen (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Da bei chronischen Rückenschmerzen oft ein Säureüberschuss im Körper vorhanden ist, ist die Einnahme des Schüssler-Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum nahe zu legen. Zusätzlich hat es eine regulierende Wirkung auf den Fettstoffwechsel, was bei vorhandenem Übergewicht den Rückenschmerzen ebenso zu gute kommt (das Salz ersetzt keine Gewichtsreduktion, kann aber eine Diät unterstützen!). Das Salz ist auch angezeigt bei rheumatisch bedingten Rückenschmerzen.
Optimale Einnahmezeit ist am Abend (über einen längeren Zeitraum täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Zur Stützung und zur Festigung des Gelenkapparates generell trägt das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea bei. Achtung! Das Salz Nr. 11 immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 einnehmen, da ansonsten die freigesetzte Säure nicht ordentlich abgebaut werden kann und es zu säurebedingten Krankheitserscheinungen kommen kann.
Perfekte Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Bei Ischiasbeschwerden, Hexenschuss oder bei einer schwachen Rückenmuskulatur ist das Schüssler-Salz Nr. 19 Cuprum Arsenicosum angezeigt. Gute Wirkung zeigt das Salz auch bei plötzlich einschießenden Schmerzen.
Im Akutfall alle 5 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.

Das Schüssler-Salz Nr. 22 Calcium Carbonicum kräftigt die Knochensubstanz, stärkt die Rückenmuskulatur und wirkt gleichzeitig noch entzündungshemmend.
Das Salz ist mehrmals täglich einzunehmen. Da es eine langsame Wirkungskraft hat, ist eine Einnahme über einen längeren Zeitraum sinnvoll.


Bachblüten

Centaury
Bei starken Schmerzen und bei Verspannungen der Muskulatur ist an die Bachblüte Nr. 1 Agrimony zu denken. Vor allem bei Menschen die ihre Sorgen gerne überspielen und verdrängen. Die Blüte sorgt für mehr "innere Ruhe" und Entspannung, so dass sich Zeit findet über seine Probleme nachzudenken, Konflikte anzusprechen und diese zu lösen.

Bei einer gedrückten bzw. gebeugten Körperhaltung kann die Bachblüte Nr. 4 Centaury dieser entgegenwirken, so dass Haltungsschäden besser therapiert werden können. Der Mensch lernt dabei "NEIN" zu sagen, so dass die Gefahr sich ausnutzen zu lassen gemindert wird und "Unterwürfigkeit" zukünftig der Vergangenheit angehören wird.

Werden die Rückenschmerzen durch Überanstrengung ausgelöst, bestehen Muskelverspannungen und/oder Muskelkater kann die Bachblüte Nr. 11 Elm Linderung schaffen. Gleichzeitig hilft die Blüte dabei, seine eigenen Grenzen zu erkennen und im richtigen Zeitpunkt Pausen zu machen, so dass der Körper sowohl auf organischer als auch seelischer Ebene nicht mehr überfordert wird.

Um das "Rückgrat" als auch das Selbstbewußtsein zu stärken, ist die Bachblüte Nr. 19 Larch treffend. Die Blüte wirkt unterstützend bei Therapien von Haltungsschäden und Wirbelsäulen-Erkrankungen.

Organbezogen ist die Bachblüte Nr. 27 Rock Water angezeigt. Sie löst Verspannungen und wirkt der oft vorhandenen strengen Selbstdisziplin entgegen. Sie macht sowohl im seelischen Bereich als auch auf körperlicher Ebene flexibler und hebt die vorhandene Starre auf, was sich letzten Endes sehr positiv auf den Rückenbereich auswirkt.

Hat man sich auf seinem Lebensweg verzettelt bzw. weiß man nicht so recht wo es hin gehen soll, so kann die Bachblüte Nr. 36 Wild Oat Klarheit bringen. Die Blüte hilft dabei den Weg zielstrebig zu gehen und intuitiv die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Ernährung

Apfel am Baum hängend
Ideal ist eine basenreiche Kost, da sich zuviel Säure negativ auf Muskeln und Gelenke auswirkt (eine zu hohe Säurebelastung schwächt die Muskelmasse als auch die Knochensubstanz).
Es empfiehlt sich säurehaltige Lebensmittel (z. B. Fleisch, Eier, Wurstwaren und Milchprodukte, Getreideprodukte, Nüsse Knoblauch, Spargel, Margarine) zu reduzieren und diese immer mit basenspendenden Nahrungsmitteln (z. B. Buchweizen, Kresse, Dinkel, Sahne, Süssrahm-Butter, Mandeln, Kürbiskerne, Kräuter, Kopfsalat, Rucola, Salbei, Rote Beete, Pilze, Frühlingszwiebeln, usw.) zu kombinieren.
Zu den basenbildende Obstsorten zählen u.a. Äpfel, Birnen, Clementinen, Honigmelonen, Pfirsiche, Kiwis, Wassermelonen, Zitronen, Zwetschgen, Johannisbeeren). Zu den säurebildenden Obstsorten zählen Rhabarber und nicht reifes Obst.
Da Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke (auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser), Milch, Schwarzer Tee und Früchtetee ebenso zu den säurebildenden Getränken zählen, sollte der Konsum dieser reduziert bzw. gestrichen werden. Alternativen sind stilles Wasser und Kräutertees.
Der beste Einstieg zur Ernährungsumstellung ist eine Heilfastenkur bzw. eine Basenfastenkur - entscheidend ist allerdings nach dieser Fastenkur die nötigen Änderungen im Rahmen des Essverhaltens durchzuführen.


Heilpflanzen

Teufelskralle
Bei schmerzhaften Verspannungen bringt der Eisenhut (Aconitum) Linderung - (Achtung! nur äußerliche Anwendung, da hochgiftig!) Ideal ist es ihn als Öl oder als Salbe auf die schmerzhaften Stellen aufzutragen (Fertigprodukte in der Apotheke).
Besteht eine Nervbeteilung kann das Johanniskraut (Hypericum officialis) Abhilfe schaffen. Beste Wirkung zeigt es indem man mehrmals täglich die entsprechenden Stellen mit Johanniskrautöl einreibt.
Heublumen (Flores graminis) haben eine muskelentspannende und durchblutungsfördernde Wirkung. Sie können als Heublumensack auf die betroffenen Punkte aufgelegt werden oder als Badezusatz verwendet werden (Achtung! Allergiegefahr)
Cayennepfeffer (Capsicum frutescens) wirkt schmerzlindert und erwärmend. Er fördert die Durchblutung und lindert Muskelkrämpfe. Er kann als Salbe oder als Pflaster auf die entsprechenden Regionen aufgetragen werden (Fertigpräparate).
Zur inneren Anwendung empfiehlt sich die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). Sie hat eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung. Sie kann als Abkochung (1 TL Knolle mit ca. 250 ml Wasser aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen - die Abkochung auf ca. 3 Tage verteilt schluckweise trinken) verabreicht werden oder in Tablettenform eingenommen werden.


Zusammenfassung

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass Rückenschmerzen behandelbar sind und mit entsprechenden Änderungen der Lebensgewohnheiten wie z. B. mehr Bewegung (Nordic Walking, Rückengymnastik oder nur "einfaches Spazierengehen"), weniger Stress bzw. mehr Entspannung (z.B. durch Muskelentspannungstechniken, Hatha-Yoga, Meditation) und Umstellung der Ernährung (weniger Säuren, mehr Basen) vollauf der Gar ausgemacht werden kann.
Naturheilkundliche Therapien bieten dabei unterstützende Hilfe, z. B. kann die Bachblütentherapie wieder für mehr Stabilität im Leben sorgen, was sich zu guter Letzt auch auf unsere Wirbelsäule bzw. auf unser Rückgrat positiv auswirkt. Sie helfen auch dabei uns von "Altlasten" zu befreien, so dass unser "Kreuz" wieder leichter wird und wir wieder agiler, beweglicher und schmerzfreier (hier ist auch der seelische Schmerz gemeint) unser Leben führen können.




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Klassische Homöopathie  Aromatherapie  Heilpilze  Top