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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Schmerzen



Sich von Schuldgefühlen befreien - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei Schmerzen handelt es sich um ein Körperempfinden, dass den Menschen darauf aufmerksam macht, dass in seinem Körper ein Prozess vor sich geht, der diesem einem Schaden zufügen zu droht. Geschädigtes Körpergewebe setzt Prostaglandine frei, die als "Alarmsignal" Schmerzen und ggf. Fieber hervorrufen.
Schmerzen werden in u.a. in folgende Formen unterteilt:

- somatischer Schmerz
Schmerzen, ausgelöst durch Verletzungen an der Haut, am Muskel, an den Knochen oder an den Gelenken

- viszeralen Schmerz
der Schmerz entsteht in den inneren Organen (Eingeweiden), z.B. durch Dehnung, Entzündungen, Spasmen der Muskeln

- neurogener Schmerz
Auslöser des Schmerzes ist eine Schädigung an den Nerven; z.B. Neuralgie

- psychogener Schmerz
psychisch Belastungen (z. B. Trauer) können sich auf somatischer Ebene (durch Schmerzen) deutlich machen

Des Weiteren wird noch zwischen akutem Schmerz (plötzlich auftretend und ein Warnzeichen des Körpers) und chronischem Schmerz (dauernde bzw. häufig wiederkehrende Schmerzen in einem Zeitraum von ca. 6 Monaten) unterschieden.

Auch die Qualität des Schmerzes kann unterschiedlich sein. Es gibt den
- bohrenden Schmerz
- krampfartigen Schmerz
- wehenartigen Schmerz
- stechenden Schmerz
- ziehenden Schmerz
- klopfenden Schmerz
- beklemmenden Schmerz
- seelischen Schmerz
- brennenden Schmerz

Schulmedizinisch wird prinzipiell versucht den Auslöser des Schmerzes (die zugrunde liegende Krankheit, Verletzung) zu beseitigen oder zu lindern (bei chronischen Schmerzen). Bei chronischen Schmerzen kann ein Schmerzprotokoll mit einer grundlegenden Analyse gute Hilfe leisten.
Medikamentös wird je nach Indikation mit Azetylsalizylsäure, Paracetamol, nichtsteroidale Antiphlogistika, Metamizol und Opiaten behandelt.
Achtung! Es besteht immer das Risiko zur Medikamentenabhängigkeit/Missbrauchs!! Deshalb sollte alles versucht werden den Schmerz, sofern möglich (Ausnahme z. B. Tumorpatienten) mit anderen Maßnahmen entgegenzuwirken!
Im Rahmen der Naturheilkunde besteht die Möglichkeit dem Schmerzgeschehen ganzheitlich entgegenzutreten und es empfiehlt sich in jedem Fall, auch begleitend zur Schulmedizin, den alternativen Heilmethoden vor allem bei chronischen Schmerzen eine Chance zu geben.
Ernährungstherapeutisch ist ein ausgeglichener Säuren-Basis-Haushalt anzustreben. Schüssler Salze versorgen den Körper mit den notwendigen Mineralstoffen, Bachblüten stärken die seelischen/ geistigen Komponenten und die Phytotherapie bietet Heilpflanzen mit schmerzlindernden Fähigkeiten.


Die Schüssler Salze Therapie:

Sowohl bei akuten Schmerzen als auch bei länger anhaltenden Schmerzen ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Es sollte sofort bei den ersten Schmerzanzeichen eingesetzt werden, oft kann so "schlimmerer Schmerz" verhindert werden. Es ist ratsam alle 30 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen oder 10 Salze in 250 ml Wasser aufzulösen und alle 5 Minuten schluckweise davon zu trinken. Zudem hat dieses Schüssler-Salz eine entzündungshemmende Wirkung und steigert die Stoffwechselaktivität, so dass der Organismus mit dem auslösenden Faktoren leichter zurecht kommen kann.
Zur Schmerzprophylaxe empfiehlt sich über einen längeren Zeitraum, am besten in den Morgenstunden, 2 - 3 Salze einzunehmen.

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum ist angezeigt, wenn durch chronische Schmerzen ein Erschöpfungszustand einhergeht. Das Schüssler-Salz füllt die Kalium-Phosphoricum-Speicher wieder auf, so dass dem Körper wieder mehr Energie zur Schmerzbewältigung bzw. zur Schmerzabwehr zur Verfügung steht.
Einnahmeempfehlung: täglich 2 - 3 Salze im Mund zergehen lassen (idealerweise zwischen 10.00 Uhr - und 14.00 Uhr)

Das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum ist angebracht bei krampf- und kolikartigen Schmerzzuständen. Es empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück der genannten Schüssler-Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Zusätzlich kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 gegeben werden, so dass sich der schmerzstillende Effekt noch verstärkt. Überdies kann die Schüssler-Salbe-Nr. 7 bei akuten Schmerzen noch auf die betroffen Bereiche aufgetragen und sanft einmassiert werden.

Bei chronisch bedingten Schmerzen besteht oft ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt. Das Schüssler-Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum unterstützt den Abbau von zu viel Säure im Organismus, was wiederum die Schmerzbereitschaft des Körpers reduziert.
Ideale Einnahmezeit: am Abend (über einen längeren Zeitraum täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Für den Abtransport von Schlacken und Giften im Körper ist das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum zuständig. Es befreit den Körper von Giftstoffen und sorgt so für die Linderung der Schmerzen.
Beste Einnahmezeit: vormittags 3 x täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Gemeinhin körperstärkend wirkt das Schüssler-Salz Nr. 13 Kalium Arsenicosum. Ferner hat es eine positive Wirkung auf die Nerven und lindert Krämpfe und Neuralgien.
Beste Einnahmezeit: in den Nachmittagsstunden


Red Chestnut

Bachblüten

Schmerzen, die durch Entzündungen ausgelöst werden bzw. die kolikartig auftreten, können mit der Bachblüte Nr. 15 Holly gelindert werden. "Holly" mildert zudem Gefühle wie Aggressivität und Verbitterung, was zu mehr Entspannung und Lockerung führt.

Gehen die Schmerzen mit einem Schuldgefühl einher, ist an Bachblüte Nr. 24 Pine zu denken. "Pine" hilft dabei sich selber Fehler zu verzeihen und befreit so von Schuldgefühlen, was sich unterm Strich auf das Schmerzgeschehen positiv auswirken kann.

Die Bachblüte Nr. 25 Red Chestnut befreit von destruktiver Lebenseinstellung und Gewissensbissen. "Red Chestnut" lässt die Sonne und deren Wärme wieder in das Leben, so dass die Grundhaltung insgesamt entspannter wird.


Ernährung

Olivenbaum
Bei "Schmerzpatienten" ist die Sensibilitätsgrenze meist sehr nieder, so dass es ratsam ist dem Körper eine säurearme Kost mit vielen naturbelassenen Anteilen zukommen zu lassen. Ein ausgeglichenes Säuren-Basen-Verhältnis senkt zudem die Schmerzbereitschaft.
Zu vermeiden sind deshalb Nahrungsmittel aus Weißmehl und Raffinade-Zucker. Zudem sollten Fast-Food, Süßigkeiten, Konserven, Transfette und tierische Nahrungsmittel dem Körper nur sehr eingeschränkt zugeführt werden.
Ideal sind Lebensmittel wie frisches oder gedünstetes Gemüse, Obst, Vollkornprodukte (z. B. Dinkelmehl) und naturbelassene Pflanzenöle (z. B. Leinöl, Rapsöl, Olivenöl).
Bei Getränken sollte auf Kaffee, zuckerhaltige Produkte (z. B. Limonade, Fruchtsaftgetränke, Cola), schwarzer Tee und Alkohol verzichtet werden. Es ist ratsam auf kohlesäurefreies Wasser oder verdünnte Obstsäfte umzusteigen.

Optimal ist ein mehrwöchiges Basenfasten oder Heilfasten als Kur, was positiv zum Entsäuern und Entgiften beiträgt. Durch das "Abwerfen von Ballast und der inneren Reinigung" bekommt der Körper wieder mehr Kraft und kann so besser mit den Schmerzen fertig werden.


Heilpflanzen

Teufelskralle
Die Inhaltsstoffe der Pestwurz (Petasites hybridus), der Weidenrinde (Salicis cortex) und der Teufelskralle (Harpagophytum hybridus) wirken schmerzstillend und krampflösend. Verabreichung: Fertig- bzw. Kombipräparate

Schmerzlindernde Wirkung hat das Johanniskraut (Hypericum officialis). Es kann als Tee, als Fertigpräparat eingenommen werden oder als Öl auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.



Zusammenfassung

Primär ist es natürlich notwendig der Ursache des Schmerzes nachzugehen und diese schnellstmöglichst zu beheben; hierzu können sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche Therapien eingesetzt werden.
Bei chronischen Schmerzen ist dringend eine ganzheitliche Gesinnung anzustreben, da mit einer reinen medikamentösen Behandlung längerfristig keine befriedigende Lösung zu finden sein wird. Hier können naturheilkundliche Maßnahmen erfolgreich mit ins Spiel gebracht werden.
Die Bachblüten-Therapie kann helfen sich von Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen (ganzheitlich betrachtet stehen Schmerzen für unterdrückte Schuldgefühle) zu befreien, so dass sich der Mensch selbst wieder besser ins Licht setzen kann, was zu mehr Wärme führt und folglich von Starre, Schmerz und Kälte befreit.
Bei schwereren Fällen ist es ratsam die Therapie mit einer Psychotherapie zu ergänzen.
Darüber hinaus fördern Entspannungstechniken wie Hatha-Yoga, Progressive Muskelentspannung, Meditation und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft (Spaziergänge) den Heilungsprozess.




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