Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite


Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Schulter-Arm-Syndrom



Anspannung lösen und Entspannung schaffen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Beim "Schulter-Arm-Syndrom" handelt es sich um Beschwerden im Halsbereich und an den Schultern (einseitig als auch beidseitig), die bis in die Arme ausstrahlen und sich durch Schmerzen, Lähmungserscheinungen, Befindlichkeitsstörungen (Kribbeln, Taubheitsgefühle) und Bewegungseinschränkungen bemerkbar machen. Die Störungen gehen auf Nervenreizungen und Durchblutungsstörungen im Schulter-Nacken-Bereich zurück, die meist in Verbindung mit der Halbwirbelsäule stehen.
Als Ursache für die Symptomatik zählen u.a. degenerative Erkrankungen, Entzündungen im Rahmen des rheumatischen Formenkreises, Tumorerkrankungen, virale Infektionen (z. B. Gürtelrose), Verspannungen, Fehlhaltungen, Verletzungen (z. B Schleudertrauma), Fehlstellungen der Wirbelsäule und Zugluft.
Als Komplikationen können Sehnenrisse an der Schulter, eine Kalkschulter, eine Schulter-Arthrose und/oder Muskel- und Sehnenentzündungen auftreten.
Ferner können Schulterschmerzen auch auf eine andere "Innere Erkrankung" hinweisen. Hier sollte an das Herz (Herzinfarkt), an die Lunge (Schulterschmerzen werden u.U. durch starkes Husten ausgelöst) und an eine Erkrankung der Gallenblase gedacht werden.
Zur eindeutigen Diagnostik erfolgt eine Untersuchung der Halswirbelsäule hinsichtlich Muskelverhärtungen und Beweglichkeitseinschränkungen. Zur weiteren Abklärung ist ggf. eine Röntgenaufnahme der Halswirbelsäule, eine Computertomographie (CT), eine Magnetresonanztomographie (MRT) und eine neurologische Untersuchung erforderlich - vor allem um Ursachen, die nicht auf einer Verschleißerscheinung oder einer Fehlstellung basieren - auszuschließen.
basenbildende Heilwirkung des Apfels s.u.


Bei akuten Beschwerden lindern Schmerzmittel, Spritzen mit Lokalanästhetikum und Muskelrelaxanzien (bei starker Verspannung) die Beschwerden. Alternativ sorgen auch Injektionen mit Cortison für Linderung. Gute Erfahrungen werden mit sog. TENS-Geräten (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) gemacht, die durch niedrig-frequentierte Strompulse die Beschwerden reduzieren können. Darüberhinaus sind physiotherapeutische Maßnehmen, wie z. B. Krankengymnastik, manuelle Therapien (Chirotherapie, Dorn-Therapie), Fango, Heißluft und Massagen zur Kräftigung der Halsmuskulatur und zur Lockerung der Verspannungen sinnvoll.

Naturheilkundliche Maßnahmen können die o.a. Therapien sehr gut unterstützen. Schüssler Salze fördern die Entspannung und die Elastizität der Sehnen und Muskeln.
Bachblüten wirken auf den emotionalen Bereich und sorgen für ein ausgeglichenes Gemüt, was sich "ganzheitlich" betrachtet positiv auf den Heilverlauf auswirkt.


Bachblüten

Olive
Anspannung entsteht, wenn man z. B. unter Stress und starker Belastung steht. Die Bachblüte Nr. 11 Elm setzt trotz verantwortungs- und pflichtbewusster Lebensweise eine Schranke, löst Verspannungen und lässt Grenzen in der Belastung erkennen.

Die Bachblüte Nr. 23 Olive unterstützt die Phasen der Regeneration. Fordern massive Beschwerden im Schulter-Nacken-Arm-Bereich eine Pause ein, kann "Olive" den Genesungsprozess beschleunigen, neue Kräfte mobilisieren und für innere Ruhe sorgen.

Organisch bezogen werden Beschwerden des Schulter-Nacken-Bereichs der Bachblüte Nr. 27 Rock Water zugeordnet. "Rock Water" befreit von starren Normen und Strenge und schafft flexiblere und freiere Glaubensrichtungen, was auch Verspannungen auf körperlicher Ebene lösen kann.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ist zuständig für die Elastizität in den Bändern, Sehnen und Muskeln. Es löst Anspannungen und Verspannungen, was einer Verbesserung der Beschwerden sehr entgegen kommt. Es empfiehlt sich mehrmals täglich die Schüssler-Salbe Nr. 1 auf die erkrankte Haut aufzutragen und die entsprechenden Salze (3 x tägl. 2 - 3 Stück) langsam im Mund zergehen zu lassen. Da es sich um ein langsam wirkendes Salz handelt, ist eine längere Einnahmedauer erforderlich.
Auch zur Vorbeugung und Stärkung der Schulter- und Nackenmuskulatur ist dieses Schüssler-Salz zu empfehlen!

Kommt es zudem zu einem (Taubheits)-Kribbeln in den Armen, tagsüber oder nachts, sollte an das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum gedacht werden. Der Mineralstoff löst die Spannung im Schulter-Nackenbereich, was zu einer Entlastung der Nerven-, Sehnen- und Muskelstränge sorgt.
Ideale Einnahmezeit: in den Morgenstunden

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum sollte in die Therapie mit eingezogen werden, wenn eine Entzündung mit ins Spiel kommt. Es wirkt entzündungshemmend und schmerzlindert. Bei akuten Schmerzen empfiehlt es sich alle 5 Minuten 2 - 3 Salze einzunehmen (diese langsam im Mund zergehen lassen oder die Salze in einem heißen Wasser auflösen und schluckweise trinken).
Zur Optimierung des Vorgangs ist es zudem ratsam die betroffenen Areale mit der entsprechenden Schüssler-Salz-Salbe einzumassieren!

Zur Unterstützung der metabolischen Prozesse im Bereich der Sehnen und Bänder kann das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum beitragen. Darüber hinaus ist die Nr. 8 zuständig für den Wasserhaushalt in unserem Körper. Kommt es zu einer entsprechenden Versorgung mit dem Mineralstoff so können Flüssigkeitsdefizite im Sehnenbereich relativiert werden und die Festig- und Geschmeidigkeit der Sehnen bleibt erhalten.
Beste Einnahmezeit: in den Morgenstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)
Es empfiehlt sich bei diesem Mineralstoff ebenso die Anwendung der entsprechenden Schüssler-Salbe, mehrmals täglich in den betroffenen Bereich einmassieren!

Entzündungen, Verschleißerscheinungen als auch rheumatische Erkrankungen gehen in der Regel mit einem Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt einher. Deshalb sollte im Rahmen der Schüssler-Salz-Therapie bei diesem Beschwerdebild das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum nicht fehlen. Es hat eine neutralisierende Wirkung auf die zuviel vorhandenen Säuren und fördert so den Abbau von angestauter Säure in unserem Körper.
Um den Säurehaushalt dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum anzuraten.
Beste Einnahmezeit: in den Abendstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea ist zusätzlich zum Säureabbau angebracht. Um keinen Säurestau zu verursachen, ist zu beachten, dass dieser Mineralsoff immer nur parallel mit dem Schüssler-Salz Nr. 9 verabreicht werden soll.
Obendrein beruhigt "Silicea" das entzündete Gewebe und unterstützt so zusätzlich den Heilverlauf.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Gute Dienste im Rahmen von Nacken- und Muskelbeschwerden sowie bei rheumatischen Schmerzen erweist das Schüssler-Salz Nr. 22 Calcium Carbonicum. Es lindert Entzündungen, stärkt generell die Zellmembranen und wirkt tiefgreifend bei chronischen Beschwerden.


Ernährung

Auch Mandeln wirken basenbildend, jedoch nicht die anderen Nussarten!
Zur Linderung der Beschwerden ist eine basenreiche Kost empfehlenswert, da sich zuviel Säure belastend auf Muskeln und Gelenke auswirkt (eine zu hohe Säurebelastung schwächt die Muskelmasse als auch die Knochensubstanz).
Säurehaltige Lebensmittel (z. B. Fleisch, Eier, Wurstwaren und Milchprodukte, Weißmehlprodukte, Spargel, Margarine) sind zu reduzieren und beim Verzehr immer mit basenspendenden Nahrungsmitteln (z. B. Buchweizen, Kresse, Dinkel, Sahne, Süssrahm-Butter, Mandeln, Kürbiskerne, Kräuter, Kopfsalat, Rucola, Salbei, Rote Beete, Pilze, Frühlingszwiebeln, usw.) zu kombinieren.
Zu den basenbildende Obstsorten zählen u.a. Äpfel, Birnen, Clementinen, Honigmelonen, Pfirsiche, Kiwis, Wassermelonen, Zitronen, Zwetschgen, Johannisbeeren). Zu den säurebildenden Obstsorten zählen Rhabarber und nicht reifes Obst.
Da Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke (auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser), Milch, Schwarzer Tee und Früchtetee ebenso zu den säurebildenden Getränken zählen, sollte der Konsum dieser reduziert bzw. gestrichen werden. Alternativen sind stilles Wasser und Kräutertees.
Entzündliche Prozesse können durch die Vitamine B, C, Vitamin D und E eingedämmt werden. Die Vitamine können über die Nahrung als auch über Fertigpräparate zugeführt werden.
Der beste Einstieg zur Ernährungsumstellung ist eine Heilfastenkur bzw. eine Basen-Fasten-Kur - ausschlaggebend ist hier aber, dass nach der Fastenkur die nötigen Änderungen im Rahmen des Essverhaltens umzusetzen sind..


Heilpflanzen

Centaury
Bei schmerzhaften Verspannungen bringt der Eisenhut (Aconitum) Linderung - (Achtung! nur äußerliche Anwendung, da hochgiftig!) Er kann als Tinktur auf die schmerzhaften Stellen aufgetragen werden (Fertigprodukte in der Apotheke).

Bei einer Beteiligung der Nerven ist das Johanniskraut (Hypericum officialis) zu denken. Es empfiehlt sich den Nacken-Schulter-Bereich mehrmals täglich mit einen Johanniskrautöl einzureiben.

Heublumen (Flores graminis) haben eine muskelentspannende und durchblutungsfördernde Wirkung. Sie können als Heublumensack auf die betroffenen Punkte aufgelegt werden oder als Badezusatz verwendet werden (Achtung! Allergiegefahr)

Cayennepfeffer (Capsicum frutescens) wirkt schmerzlindert und erwärmend. Er fördert die Durchblutung und lindert Muskelkrämpfe. Er kann als Salbe oder als Pflaster auf die entsprechenden Regionen aufgetragen werden (Fertigpräparate).

Zur inneren Anwendung empfiehlt sich die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). Sie hat eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung. Sie kann als Abkochung (1 TL Knolle mit ca. 250 ml Wasser aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen - die Abkochung auf ca. 3 Tage verteilt schluckweise trinken) verabreicht werden oder in Tablettenform eingenommen werden.

Wickelauflagen mit Kohl oder Quark können zudem die Schmerzen lindern.

Da eine Übersäuerung das Beschwerdebild forciert, ist es ratsam für einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt zu sorgen. Folgende Heilkräuter regen den Entsäuerungsprozess an:
der Löwenzahn (Taraxacum officinale), das Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), die Schafgarbe (Achillea millefolium), der Galgant (Alpinia officinarum), die Engelwurz (Angelica archangelica) und der Wermuth (Artemisia absinthium).
Eine Tasse Tee mit einem der o.a. Heilkräuter (oder Teemischung) nach jeder Mahlzeiten hat eine regulierende Wirkung auf den Säuren-Basen-Haushalt.


Zusammenfassung

Schulterbeschwerden stehen meistens in Verbindung mit Festhalten, Anspannung und Unbeweglichkeit. Viel sitzende Tätigkeit (vor allem am PC) begünstigen die Beschwerden. Haben sich die Schmerzen bereits chronifiziert kann man davon ausgehen, dass eine dauerhafte Überlastung mit im Spiel ist.
Heilungsfördernd sind deshalb zudem Entspannungsübungen (Yoga), sich einfach "Hängen-lassen", viel Bewegung an der frischen Luft (Spaziergänge) und auch die emotionale Entspannung und der Abbau des oft selbstverlangten Drucks fördern den Heilverlauf ungemein. Hier können Bachblüten mentale Anstoße geben, so dass wieder mehr Flexibilität und Lebendigkeit - sowohl auf körperlicher als auch auf geistiger Basis - ins Leben kommen kann!




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Klassische Homöopathie  Aromatherapie  Heilpilze  Top