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Beschwerden-
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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Sehnenscheidenentzündung - Tendovaginitis


Erhitzte Gefühle abkühlen und beruhigen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Es handelt sich um eine akute oder chronische Entzündung der Sehnen. Genauer formuliert ist das Gewebe (das Sehnengleitgewebe), das die Sehne umhüllt und schützt, entzündet. Häufigste Auslöser sind Überbeanspruchung (z. B. Computerarbeit, Musizieren, Tennis) und Fehlbelastungen.
Weitere Auslöser für eine Sehnenscheidenentzündung sind Infektionen mit meist bakteriellen Krankheitserregern oder eine chronische Polyarthritis (rheumatoiden Arthritis).
Hauptsächlich davon betroffen sind die Ursprungs- und Ansatzstellen der Sehnen bzw. des Sehnengleitgewebes an der Hand, im Schulterbereich, am Ellenbogen, an den Knien und am Fußgelenk (Sprunggelenk oder Achillessehne).

Zu den Symptomen zählen ziehende oder stechende Schmerzen, die zu Beginn meist nur im Zusammenhang mit einer Bewegung auftreten und sich im weiteren Verlauf, unbehandelt, zu einem konstanten Ruheschmerz weiterentwickeln. Ferner kommen die typischen Entzündungszeichen (z. B. Schwellung, Rötung und Erwärmung) hinzu. Gelegentlich kommt es auch zu einem sogenannten "Schnellballknirschen", d. h. es treten Reibungsgeräusche auf, die während der Bewegung hörbar sind.
Im weiteren Verlauf kann es zu Verdickungen im Sehnengewebe kommen, was oft schon auf einen chronischen Verlauf einer Sehnenscheidenentzündung deuten lässt.

Zur Diagnosesicherung erfolgt eine Anamnese mit verschiedenen Bewegungstests. Ggf. kann eine Ultraschalluntersuchung oder ein MRT (Magnetresonanztomografie) den Befund sicherstellen. Steckt ein bakterieller Infekt oder eine rheumatische Erkrankung hinter den Beschwerden kann eine entsprechende Blutuntersuchung darüber Aufschluss geben.

Als Therapie erfolgt eine absolute Ruhigstellung des Gelenks, bei Schwellungen und Rötungen sorgen Kühlkompressen für Linderung. Bei starken Schmerzen werden nicht-steroidalen Antirheumatika verschrieben, entzündungshemmende Salben mildern ferner den Entzündungsprozess und lassen die Schwellung zurückgehen. Alternativ können Kortison oder ein Lokalanästhetikum, welches in die entzündete Stelle gespritzt wird, für eine rasche Beschwerdefreiheit sorgen.
Im Falle eines bakteriellen Infekts erfolgt eine Behandlung mit Antibiotika. Besteht ein rheumatischer Hintergrund erfolgt eine Behandlung der Grunderkrankung.
Je nach Ursache (vor allem bei einer chronischen Sehnenscheidenentzündung) kann auch ein operativer Eingriff erforderlich sein.

Im Rahmen der Naturheilkunde kann gut begleitend therapiert werden:
Schüssler Salze können den Entzündungsprozess lindern, Bachblüten unterstützen den Heilverlauf aus der ganzheitlichen Perspektive und die Phytotherapie unterstützt die Abschwellung und lindert damit die Beschwerden. (z. B. Auflagen mit Kümmelöl).


Bachblüten

Holly
Ist eine Überbeanspruchung der Grund für die Sehnenscheidenentzündung, ist an die Bachblüte Nr. 11 Elm zu denken. Zusätzlich fördert "Elm" einen verantwortungsvolleren Umgang mit dem Körper, insbesondere was Stress und Überarbeitung betrifft.

Organisch bezogen, zeigt die Bachblüte Nr. 15 Holly einen Tendenz zu Entzündungsprozessen im Körper. Insbesondere das Thema "Aggressivität" und "Gereiztheit" spielen bei der "Holly-Persönlichkeit" eine große Rolle.
Die Blüte sorgt für mehr Ausgeglichenheit, stärkt das "Feingefühl" seinen Mitmenschen gegenüber und senkt so das Aggressionspotential, was sich letztendlich auch auf körperlicher Ebene auszahlt.

Bei übersteigertem Ehrgeiz bzw. bei einem äußert ausgeprägten Arbeitseifer ist die Bachblüte Nr. 22 Oak angezeigt. Die Bachblüte hilft dabei, die Kräfte besser einzuteilen und dem Körper und dem Geist "Pausen" einzugestehen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zählt mit seiner "entzündungshemmenden Wirkung" bei einer "Sehnenscheidenentzündung" zu einem der wichtigsten Schüssler-Salze der Biochemie.
Sofort bei den ersten Anzeichen der Entzündung ist eine halbstündlich Einnahme von 2 - 3 Salzen empfehlenswert, ggf. kann so der Entzündungsverlauf von Beginn an gemildert werden. Im "akuten Zustand" kann durch eine häufige Gabe (alle 15 Minuten 2 - 3 Salze) für Schmerzlinderung gesorgt werden (wichtig ist, dass die Salze langsam im Mund aufgelöst werden!).
Zusätzliche Umschläge mit der Schüssler-Salbe Nr. 3 unterstützen den Heilverlauf.

Zur Regulierung des Wasserhaushalts im Körper und zur Ausschwemmung der Flüssigkeit (Schwellung) ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angezeigt.
Im Akutfall ca. 10 Salze von "Natrium-Chloratum" in einem Glas mit abgekochtem Wasser auflösen und alle zwei Stunden jeweils 1 Glas davon langsam schluckweise trinken.
Vorbeugend, bei einem chronischen Verlauf, empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von 2 - 3 Salzen am besten in den Morgenstunden.

Eine Übersäuerung des Organismus begünstigt den Entzündungsprozess, deshalb ist bei einer "Sehnenscheidenentzündung" die Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 9 zusätzlich empfehlenswert, da dieses Mineralsalz einen reguierenden Einfluss auf den Säurehaushalt im Körper hat.
Um den Säurehaushalt dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum empfehlenswert.
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Zum Abbau der Entzündungsstoffe kann das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Phosphoricum gute Dienste leisten.
Obendrein hat es eine entwässernde Wirkung, was obendrein der Schwellung und der Flüssigkeitsansammlung in der Sehnenscheide entgegenwirkt.
Ideale Einnahmezeit: in den Vormittagsstunden

Das Schüssler-Salz-Nr. 11 Silicea unterstützt zusätzlich zur Gabe des Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum den Abbau des Säureüberschusses.
Achtung! Das Salz Nr. 11 sollte grundsätzlich nur zusammen mit dem Salz Nr. 9 (siehe oben) eingenommen werden, damit kein Säurestau im Körper entsteht.
Einnahmezeit: morgens, täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen


Ernährung

Nicht zu empfehlen sind Lebensmittel mit Arachidonsäure, da diese die Entzündungsreaktion begünstigen. Hierzu zählen z.B. fettes Fleisch und Wurst von Schweinen, auch Suppenhuhn.
Positive Wirkung zeigen Lebensmittel mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen, wie z. B. Fisch, Walnüsse, Leinöl, Leinsamen und Vollkornprodukte. Bei der Qualität der Lebensmittel sollte auf frische Produkte aus möglichst schadstoffarmen Anbau (Biolebensmittel) geachtet werden.
Eine Heilfastenkur mit anschließender Ernährungsumstellung kann, vor allem bei einer "chronischen Sehnenscheidenentzündung", den Heilerfolg positiv unterstützen.


Heilpflanzen

Johanniskraut (Hypericum)
Entzündungshemmend wirkt die Arnika (Arnika montana), aber Achtung! diese Heilpflanze sollte nicht innerlich angewendet werden (Ausnahme: homöopathisch aufbereitet)!!
Bei einer "Schleimbeutelentzündung" empfiehlt es sich die betroffene Stelle mit einer Arnika-Tinktur einzureiben. Alternativ kann ein Quarkwickel, der mit einer Arnika-Tinktur getränkt ist, die Entzündung stoppen.

Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) hat eine schmerzlindernde Wirkung. Es empfiehlt sich mehrmals täglich die betroffene Stelle mit Johanniskrautöl einzureiben.

Zur entzündungshemmenden Wirkung und um den Stoffwechsel anzuregen kann folgende Teemischung gute Dienste erweisen:
20 g Brennessel (Urtica urens), 20 g Holunder (Sambucus nigra), 20 g Löwenzahn (Taraxacum officiale) und 20 g Stiefmütterchen (Viola tricolor). 1 TL der Mischung je Tasse mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten ziehen lassen und 3mal täglich eine Tasse trinken.

Das Kümmelöl (Carvi aetheroleum), angewandt zur Einreibung oder als Umschlag, wirkt beruhigend und ausgleichend auf das Entzündungsgeschehen.


Zusammenfassung

Ein Entzündungsgeschehen im Körper weist meist auf ein "Zuviel" hin.
Es kann sich dabei um starke Aggressionen oder um zu hohe körperliche und/oder geistige Belastungen handeln. Wichtig ist es dem Körper als auch der Seele Pausen zu gönnen, seine Grenzen zu kennen und lernen mit seinen Kräften "zu haushalten". Aggressionspotentiale sollten angesprochen bzw. gelöst werden.
Die Natur stellt als Hilfestellung zahlreiche Möglichkeiten (z. B. Heilpflanzen, Schüssler-Salze) zur Verfügung. Bachblüten können auf seelischer Ebene das "Umdenken" unterstützen und Schüssler-Salze bringen den Mineralstoffhaushalt wieder ins Lot.
Wenn zugleich eine entsprechende Umstellung der Lebensgewohnheiten erfolgt, kann eine "Sehnenscheideentzündung" vermieden bzw. gut ausgeheilt werden.




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