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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Sodbrennen - Refluxösophagitis



Sich von (unterdrückten) Aggressionen und Ängsten befreien - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Unter Sodbrennen versteht man brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, die von saurem Aufstoßen begleitet werden können. Als zusätzliche Symptome können Blähungen und Übelkeit auftreten. Verursacht wird dies in dem die im Magen produzierte Säure zurück in die Speiseröhre fließt (die Schließfunktion des Muskels am Mageneingang ist gestört oder funktioniert nicht). Von einer Refluxösophagitis spricht man, wenn sich die Speiseröhre dadurch entzündet hat.
Gründe für das Sodbrennen können z. B. ein fettes Essen, Stress, Schwangerschaft, Verstopfung oder Nebenwirkungen von Medikamenten oder bestehende Grunderkrankungen (z.B. Geschwüre) sein. Gelegentliches Sodbrennen ist kein Grund zur Sorge - tritt das Sodbrennen allerdings regelmäßig auf, sollte eine Grunderkrankung (z. B. Tumor, Geschwür) ausgeschlossen werden bzw. diese entsprechend therapiert werden.
Im Rahmen der schulmedizinischen Therapie werden Antazida zur Neutralisierung der Magensäure und Protonenpumpenhämmer eingesetzt oder in seltenen Fällen erfolgt ein operativer Eingriff zur Verengung des Mageneingangs.

Ganzheitlich betrachtet spricht man bei Sodbrennen bzw. bei Magenbeschwerden von unterdrückten Ängsten und Aggressionen.
Naturheilkundliche Maßnahmen können gute Dienste leisten. Schüssler Salze können den Säurehaushalt positiv beeinflussen, Bachblüten den seelischen Hintergrund beheben und die Phyto- und Ernährungstherapie kann stützende und vorbeugende Hilfe leisten.


Die Schüssler Salze Therapie:

Magnesium Phosphoricum, das Schüssler-Salz Nr. 7 ist wichtig für die unwillkürliche Muskulatur im Organismus. Das Salz kann die Bewegung der Darmmuskulatur günstig beeinflussen, was sich wiederum positiv auf den Verdauungsapparat auswirkt.
Ideale Einnahmezeit ist am Abend (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen) - die Einnahme kann durchaus über einen längeren Zeitraum erfolgen (wirkt sich auch vorteilhaft auf die seelischen Bereiche aus).

Das Schüssler-Salz-Nr. 8 Natrium Chloratum ist zuständig für den Wasserhaushalt und für den Ausgleich des Säuren-Basen-Verhältnisses im Körper. Ist die Magensäure zu aggressiv kann dieses Salz für ein besseres Verhältnis zwischen der Salzsäure und den Magensäften sorgen.
Bei akuten Beschwerden können 2 - 3 Schüssler-Salze alle 15 Minuten eingenommen werden (langsam im Mund zergehen lassen).

Das Hauptmittel schlechthin ist das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phophoricum. Es regelt die Säureproduktion im Körper und beruhigt somit einen übersäuerten Magen, lindert das saure Aufstoßen und baut vorhandenen Säureüberschuss ab. Bei akutem Sodbrennen können 2 - 3 Schüssler-Salze alle 5 Minuten im Mund langsam gelutscht werden.
Es empfiehlt sich bei regelmäßigen Beschwerden 2 - 3 Salze über einen längeren Zeitraum abends nach 18.00 Uhr langsam im Mund zergehen zu lassen.


Bachblüten

Centaury
Organbezogen wird die Bachblüte Nr. 3 Beech Magen-Darm-Problemen zugeordnet. Diese Bachblüte macht toleranter gegenüber seiner Mitmenschen und lässt einem die "Schwächen" seiner Mitmenschen weniger aufstoßen.

Lässt man sich von anderen Menschen schnell einschüchtern und durch Gutmütigkeit ausnützen, so dass die eigenen Bedürfnisse nicht zum Zuge kommen, ist an die Bachblüte Nr. 4 Centaury zu denken. Die Blüte stärkt die eigene Persönlichkeit und bringt den Mut "Nein" zu sagen, was letztendlich von angestauten Aggressionen und unterdrücktem Argwohn befreit (das zu viel vorhandene "Saure" im Körper kann so abgestoßen und verbannt werden).

Bei extremer Anspannung und starken Aggressionen kann die Bachblüte Nr. 6 Cherry Plum Abhilfe schaffen. Sie kann den vorhandenen Überdruck mindern und für mehr Gelassenheit sorgen, was sich auch auf die Beschwerden beim Sodbrennen (zu viel Säure fließt nach "oben") günstig auswirken kann.

Die Bachblüte Nr. 23 Olive bringt wieder Kraft und Energie in den Organismus, was sich auch im Bereich der Verdauungsorgane wiederspiegelt. Auch die Funktionalität zwischen der Speiseröhre und dem Magen kann dadurch gestärkt werden.

Hinter dem Sodbrennen versteckt sich - auf seelischer Ebene betrachtet - oft eine große Portion Angst. Die Bachblüte Nr. 26 Rock Rose kann hier von Ängsten befreien und dabei helfen vorhandene Blockaden (ggf. ausgelöst durch ein Schockerlebnis, Trauma, etc.) aufzulösen.


Ernährung

Kokosöl wird aus Nüssen der Palmen gemacht Generell ist es ratsam auf eine säurearme Kost umzusteigen (gedünstete Reisgerichte, basische Suppen, Gemüseeintöpfe). Vorsicht ist angezeigt bei Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Fruchtsäften.
Gemieden werden sollten ebenso Kaffee, Schokolade, Alkohol und Nikotin.
Es ist besser mehrmals täglich kleinere, leichtere Portionen zu essen und üppige, fette Mahlzeiten zu streichen!
Auch empfiehlt sich eine ballaststoffreiche Küche (Vollkornprodukte) - da diese schneller satt macht und so für eine geringere Nahrungszufuhr sorgt (Achtung! Es sollten dazu mind. 2 Liter kohlensäurearmes Wasser getrunken werden, da ansonsten die Gefahr einer Obstipation besteht).
Kokosöl wirkt regulierend auf die Säure. Das Trinken von Ingwer-Wasser kann das Sodbrennen vertreiben (dazu ein kleines Stück Ingwer schälen und aufschneiden - mit kochendem Wasser übergießen - ca. 15 Minuten ziehen lassen und dann langsam schluckweise trinken).
Auch das Kauen einer Karotte, von Mandeln oder von Walnüssen kann die Beschwerden lindern.
Desweiteren empfiehlt es sich mehrmals täglich 1 Glas Kartoffelpesssaft zu trinken (erhältlich im Reformhaus).
Besteht vor allem abends vor dem Einschlafen die Beschwerden, dann sollte in den letzten 3 Stunden vor dem Einschlafen nichts mehr gegessen werden und am besten mit erhöhtem Oberkörper geschlafen werden.


Heilpflanzen

Sanddorn
Ist für das Sodbrennen ein nervöser Magen verantwortlich, so kann die Melisse (Melissa officialis) als auch die Kamille (Chamomilla recutita) diesen beruhigen. Beide Heilpflanzen können als Aufguss (Tee) verabreicht werden (auch in Kombination Melisse-Kamillen-Tee)- ideal am Abend vor dem Einschlafen bzw. bei akuten Beschwerden oder in Stresssituationen.

Das Öl des Sanddorns lindert Reizungen, es bildet einen schützenden Film auf die Schleimhäute und fördert die Wundheilung.

Besteht ein Überschuss an Magensäure kann das Mädesüss (Filipendula ulmaria) Linderung bringen. Einen Aufguss (Tee) erstellen und über den Tag verteilt 3 - 4 Tassen trinken.
Eine weitere Heilpflanze zur Reduzierung der Magensäure ist das Süßholz (Glycyrrhiza glabra). Zugleich wirkt die Wurzel entzündungshemmend und schützend auf die Magenschleimhaut. Sie kann als Lakritze gekaut werden oder als Tinktur verabreicht werden.

Wird das Sodbrennen von saurem Aufstoßen begleitet, sorgt die Artischocke (Cynara scolymus) für Abhilfe. Sie unterstützt den Verdauungsprozess und hilft zusätzlich noch gegen Blähungen. Sie kann als Fertigsaft oder als Kapseln im Fachhandel bezogen werden. Im Übrigen kann sie auch sehr gut mit auf den Speiseplan gesetzt werden (in den Salat gemischt oder nur als Beilage).

Bei akuten Beschwerden kann Heilerde kurzfristig die Beschwerden lindern. 1 - 2 TL Heilerde in ein Glas Wasser oder Tee geben und schluckweise trinken.


Zusammenfassung

Sofern keine organische Ursache (z. B. Tumor, Geschwür) zugrunde liegt, kann die naturheilkundliche Therapie mit einer entsprechenden Ernährungsumstellung gute Abhilfe schaffen.
Schüssler-Salze und Heilpflanzen können den Säurehaushalt regulieren und für Beruhigung des Organismus sorgen. Bachblüten bringen mehr Stabilität auf der seelischer Ebene.
Wie bei jeder Erkrankung ist es ratsam die momentane Lebenssituation zu betrachten und den Mut zu haben bestimmte Dinge anzusprechen und ggf. diese zu ändern. So können Spannungen und Ängste abgebaut werden, was sich letztendlich auch auf körperlicher Ebene positiv bemerkbar macht.
Auch Entspannungstechniken wie Hatha-Yoga oder Meditation können für mehr Ausgeglichenheit sorgen und vorhandene Spannungen abbauen.




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