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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Trigeminus-Neuralgie



Unterdrückte negative Emotionen (Ärger, Schuldgefühle) loslassen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Bei einer "Trigeminusneuralgie" kommt es zu blitzartig einschießenden, stark stechenden Schmerzen im Bereich einer Gesichtshälfte, (hauptsächlich betroffen ist der Bereich Ober- und Unterkiefer, Kinn, Wange bis hin zur Nasenfalte) diese dauern in der Regel nur ein paar Sekunden, treten aber in kurzen Abständen mehrmals täglich auf.
Die Erkrankung tritt hauptsächlich ab dem 40. Lebensjahr auf und Frauen sind vermehrt betroffen als Männer. In seltenen Fällen sind beide Gesichtshälften befallen.
Zu den weiteren Symptomen zählen ggf. eine Gesichtsrötung, eine vermehrte Tränen- und Schweißbildung, Zahnschmerzen und Muskelkrämpfe.
Sogenannte "Trigger" können für das Einschießen des Schmerzes verantwortlich sein (der Schmerz kann aber auch ohne einen "Trigger" ausgelöst werden): Kauen und Schlucken von Mahlzeiten, Sprechen, beim Zähneputzen, Berührung oder Zuckungen im Gesicht oder ein kalter Luftzug.
Da die Schmerzen bei einer "Trigeminusneuralgie" derart stark sind, kann es aufgrund der Belastung sogar zu depressiven Verstimmungen kommen.

Die "Trigeminusneuralgie" wird in zwei Gruppen eingeteilt:

- "Klassische Trigeminusneuralgie" (idiopathische Trigeminusneuralgie), häufigere Form
> Es kann keine klare Ursache nachgewiesen werden. Es wird vermutet, dass die Schmerzen durch eine Interaktion zwischen dem Nervus Trigeminus und einem naheliegenden Gefäßast zustande kommen. Dadurch kann die Myelinscheide (Nervenumhüllung) ramponiert bzw. gereizt werden, was eine heftige Schmerzattacke zur Folge hat.
Die "Klassische Trigeminusneuralgie" tritt vorwiegend einseitig auf und sie wird in der Regel durch schmerzfreie Intervalle unterbrochen.

-- "Symptomatische Trigeminusneuralgie"
> Eine bestehende Grunderkrankung ist die Ursache für das Auftreten der "Trigeminusneuralgie". Hierzu zählen:
die Multiple Sklerose, eine Tumorerkrankung, eine Missbildung der Gefäße, eine Borreliose oder eine Gürtelrose.
Zudem können die Beschwerden bei dieser Form auch häufig beidseitig auftreten, auch jüngere Patienten sind davon betroffen und zwischen den Anfällen kann es zu dumpfen Schmerzen und/oder Befindlichkeitsstörungen im Bereich der "Trigeminus" kommen.

Beim Verdacht auf eine "Trigeminusneuralgie" wird zur Unterscheidung der verschiedenen Formen eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt. Um eine Multiple Sklerose auszuschließen wird eine Lumbalpunktion (Entnahme/Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit) veranlasst.
Desweiteren kann eine Computertomographie (CT) noch zusätzlich zur Diagnosesicherung beitragen.

Zur gesunden Ernährung gehören auch Oliven, s. Ernährung
Liegt eine "Klassische Trigeminusneuralgie" vor wird vor allem medikamentös behandelt. Hauptsächlich werden die Wirkstoffe Carbamazepin/Oxcarbazepin verabreicht, da die klassischen Schmerzmittel (Analgetika) aufgrund der längeren Wirkungsdauer uneffektiv sind.
Bei sehr starken Beschwerden bzw. bei einer Medikamentenunverträglichkeit kann operativ therapiert werden. Hier gibt es verschiedene OP-Verfahren, die insgesamt die Beschwerden auf Dauer reduzieren bzw. beseitigen können.

Bei einer "Symptomatische Trigeminusneuralgie" gilt es die Grunderkrankung zu behandeln. Liegt eine Multiple Sklerose vor kann mit "Misoprostol" therapiert werden.

Eine hundertprozentige Heilung kann nicht garantiert werden, jedoch kann es aufgrund der Therapiemöglichkeiten zu einer längeren Beschwerdefreiheit kommen. Bei ca. 20 Prozent der Patienten kommt es sogar nur zu einem einmaligem Auftreten der Symptome.

Naturheilkundliche Verfahren können lindernd auf das Schmerzgeschehen einwirken und können eine längere Beschwerdefreiheit unterstützen. Schüssler Salze füllen die Mineralspeicher und haben eine schmerzlindernde Wirkung. Bachblüten greifen auf der emotionalen Ebene ein, so dass begleitende depressive Zustände und Ängste entgegengewirkt werden kann. Zudem wird mit den Bachblüten der ganzheitliche Heilansatz angesprochen, d. h. seelische Gründe, die das Auftreten einer "Trigeminusneuralgie" begünstigen, können kuriert werden. Ganzheitlich betrachtet, stehen hinter dieser Erkrankung Schuldgefühle, Pein, große Unzufriedenheit und ein ausgeprägtes "Negatives Denken" - diese Gefühle werden meist so sehr unterdrückt, dass sich der Körper ein Ventil sucht diesen gerecht zu werden.
Ferner kann die Phytotherapie mit ihren Heilpflanzen (z. B. Johanniskraut) Erleichterung schaffen. Sehr gute Erfahrungen werden obendrein mit der Akupunktur gemacht.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum zählt als Nervenmittel zu den Hauptsalzen im Rahmen einer "Trigeminusneuralgie". Es wirkt sich stabilisierend auf die Zellmembranen aus, was dauerhaft für eine Reduzierung der Beschwerden sorgen kann.
Verabreichung: täglich in den Morgenstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Ein weiteres wichtiges Mittel bei diesem Krankheitsbild ist das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum. Auch dieses Salz wirkt sich kräftigend auf die Zellmembranen aus und macht so das Nervengewebe widerstandsfähiger. Zudem hat es noch eine entspannende und beruhigende Wirkung, was den Heilungsverlauf zusätzlich entgegenkommt.
Ideale Einnahmezeit: in den Nachmittagstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum ist das klassische Beruhigungs- und Schmerzmittel im Rahmen der Schüssler-Salz-Therapie.
Es empfiehlt sich bei den ersten Anzeichen einer "Trigeminusneuralgie" die Einnahme als "Heiße 7" (die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück der genannten Schüssler-Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken).
Zusätzlich kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 gegeben werden, so dass sich der schmerzstillende Effekt noch verstärkt. Überdies kann die Schüssler-Salbe-Nr. 7 bei akuten Schmerzen noch auf die betroffen Bereiche aufgetragen und sanft einmassiert werden.

Bei einer "Neuralgie" ist auch an das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum zu denken. Es reguliert den Flüssigkeitsbedarf und sorgt dafür, dass die betroffenen Areale mit den notwendigen Stoffen versorgt werden.
Verabreichung: morgens 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Bei chronischen Beschwerden besteht meist ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt. Das Schüssler-Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum unterstützt den Abbau von zu viel Säure im Organismus, was wiederum das Auftreten der Schmerzattacken reduzieren kann.
Ideale Einnahmezeit: am Abend (über einen längeren Zeitraum täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Dem Schüssler-Salz Nr. 15 Kalium Jodatum wird auch eine hilfreiche Wirkung im Rahmen einer "Trigeminusneuralgie" zugesprochen. Da dieser Mineralstoff in den Nervenzellen Einfluss auf deren Funktionalität besitzt, kann ein Mangel die Schmerzattacken begünstigen.
Ideale Einnahmezeit: in den Vormittagsstunden (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)


Bachblüten

Cherry plum, Kirschpflaume
Die Bachblüte Nr. 1 Agrimony ist angezeigt bei Erkrankungen, denen ein nervlicher, psychosomatischer Hintergrunde zugrunde liegt. "Agrimony" gibt Kraft unterdrückte Konflikte zu lösen, was innerlich befreit und ganzheitlich betrachtet das "Aufschreien" des Körpers durch Schmerzattacken nicht mehr nötig macht.

Die Bachblüte Nr. 6 Cherry Plum hat organbezogen einen Bezug zu neurologischen Erkrankungen. Ist das Nervenkostüm aufgrund der starken Schmerzen bereits ziemlich strapaziert und man steht kurz davor "durchzudrehen", kann "Cherry-Plum" das Gefühlschaos stabilisieren. Obendrein hilft die Blüte dabei sich von stark unterdrückten Aggressionen und belastenden Emotionen zu befreien.

Bei plötzlichen Schmerzen, die durch besondere Reize ausgelöst werden, kann die Bachblüte Nr. 15 Holly Linderung schaffen. "Holly" entschärft außerdem negative Gefühle wie Aggressivität und Verbitterung, was ganzheitlich betrachtet für mehr Entspannung und Lockerung sorgt.

Die Bachblüte Nr. 20 Mimulus hilft dabei sich seinen Ängsten zu stellen und so unterdrückte Gefühle, auch wenn sie noch so negativ sind, nach "außen" zu lassen und sich somit von ihnen zu befreien.


Ernährung

Olivenbaum
Bei der "Trigeminusneuralgie" ist die Sensibilitätsgrenze meist sehr nieder, so dass eine säurearme Kost mit vielen naturbelassenen Anteilen nahe zu legen ist. Ein ausgeglichenes Säuren-Basen-Verhältnis senkt ferner das Auftreten der Schmerzanfälle.
Nicht empfehlenswert sind Nahrungsmittel aus Weißmehl und Raffinade-Zucker. Zudem sollten Fast-Food, Süßigkeiten, Konserven, Transfette und tierische Nahrungsmittel dem Körper nur sehr eingeschränkt zugeführt werden.
Optimal sind Lebensmittel wie frisches oder gedünstetes Gemüse, Obst, Vollkornprodukte (z. B. Dinkelmehl) und naturbelassene Pflanzenöle (z. B. Leinöl, Rapsöl, Olivenöl).
Bei Getränken sollte auf Kaffee, zuckerhaltige Produkte (z. B. Limonade, Fruchtsaftgetränke, Cola), schwarzer Tee und Alkohol verzichtet werden. Es ist ratsam auf kohlesäurefreies Wasser oder verdünnte Obstsäfte umzusteigen.

Zu befürworten ist ein mehrwöchiges Basenfasten oder eine Heilfastenkur, was zur Entsäuerung und Entgiftung des Körpers beiträgt. Obendrein findet dabei auch eine "emotionale Entgiftung" statt, was von "seelischen Ballast" befreit, so dass der Patient wieder unbelasteter seinen Weg gehen kann - dies wirkt sich nebenbei auch auf den Heilverlauf im Rahmen einer "Trigeminusneuralgie" aus.


Heilpflanzen

Johanniskraut, Hypericum
Schmerzlindernd und entspannend wirkt das Johanniskraut (Hypericum perforatum).
Verabreichung: Einreibung mit Johanniskraut-Öl (Rotöl), als Tee oder als Fertigpräparat

Desweiteren weisen hochgiftige Pflanzen wie der Eisenhut (Aconitum napellus) und der Wilde Jasmin (Gelsemium sempervirens) schmerzlindernde Eigenschaften im Rahmen von neuralgischen Erkrankungen auf. Aufgrund der stark toxischen Wirkung!! können diese nur in homöopathischer Dosis verabreicht werden (ab D3).

Zusammenfassung

Liegen bei einer "Trigeminusneuralgie" keine wesentlichen Grunderkrankungen vor, kann auf naturheilkundlicher Basis eine Minderung der Schmerzintensität und eine Senkung der Häufigkeit der Anfälle erreicht werden.
Der ganzheitliche Aspekt sollte in jedem Fall mit berücksichtigt werden. Liegen tiefe seelische Verletzungen bzw. ein Trauma zugrunde, empfiehlt sich eine Psychotherapie um stark unterdrückte Empfindungen aufzuarbeiten. Die Bachblüten-Therapie kann dabei ein guter Begleiter sein.
Weiterhin empfehlen sich zur Linderung der Beschwerden die Neuraltherapie und Entspannungstechniken wie Yoga oder die Klopfakupressur EFT.




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