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Schüssler Salze

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Homöopathie

Übersäuerung

Das "Belastende" von dannen ziehen lassen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Ernährung helfen dabei


Übersäuerung? Ein Begriff der vor allem in der Naturheilkunde bei vielen Erkrankungen als Auslösefaktor mit ins Spiel gebracht wird. Wie verhält es sich in Bezug auf unseren "Säuren-Basen-Haushalt"? Auf was muss ich achten? Wie kann ich bei mir eine Übersäuerung feststellen?

Unser Körper braucht sowohl Säuren als auch Basen um seinen Aufgaben gerecht zu werden. Nur das Verhältnis zueinander sollte ausgewogen sein. Sind zu viel Säuren mit im Spiel - was meistens der Fall ist - überschwemmen diese unseren Organismus und blockieren die physiologischen Vorgänge in unserem Körper, was letztendlich zu säurebedingten Krankheitssymptomen führen kann.
Angefangen mit kleineren Befindlichkeitseinschränkungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen bis hin zu Allergien, rheumatischen Erkrankungen, Gicht und lebensbedrohlichen Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkt und Krebs.
Prinzipiell ist unser Körper basisch, z. B. unser Blut liegt zwingend im basischen Bereich (pH 7,35 - pH 7,45). Schon kleinere Differenzen können sich lebensgefährlich auf uns auswirken. Andererseits gibt es in unserem Körper auch Organe die "sauer" sein müssen (z. B. das Scheidenmilieu, der Magensaft). Durch das Zuführen von Nahrungsmitteln erhält unser Körper Nährstoffe, die er zur Energiegewinnung entsprechend verstoffwechselt. Überwiegt der Verzehr von säurebildenden Nahrungsmitteln so kann unser Puffersystem im Organismus den Säureüberschuss über unsere Ausscheidungsorgane Lunge, Niere und Darm nicht mehr komplett eliminieren, so dass die Schadstoffe z. B. im Bindegewebe abgelagert werden. Folglich verliert das Bindegewebe (wichtiges Transportsystem) seine Elastizität und der Transport von wichtigen Nährstoffen in die Zellen wird auf Dauer blockiert, was letztendlich zu Störungen und Behinderungen im Rahmen der physiologischen Aufgaben unseres Körpers führen kann. Zudem tragen erhöhter Stress, wenig Bewegung, Rauchen und die Einnahme von Arzneimitteln zu einer Übersäuerung des Körpers bei.

Messung des "ph-Wertes":

Feigen wirken stark basisch
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Säuren-Basen-Status zu messen. Dieser kann durch komplizierte klinische Laboruntersuchungen, aber auch durch Selbsttest mit pH-Indikator-Teststreifen über den Urin bestimmt werden.
Zur Bestimmung des Säure-Basen-Status über den Selbsttest ist es wichtig, dass an den Testtagen nur drei Mahlzeiten dem Körper zugeführt werden. Auf Zwischenmahlzeiten und Nahrungsergänzungsmittel (auch Basen-Präparate) sollte verzichtet werden!

1. Urin-Probe - morgens -
Über Nacht wird dem Körper in Regel keine Nahrung zugeführt, somit werden ihm auch keine Basen zugeführt. Zudem werden nachts anfallende Säuren ausgeschüttet, so dass der "Morgenurin" bei einem gesunden Menschen stark im "sauren Bereich" liegt. (ph-Wert zwischen 5,0 - 7,0)

2. Urin-Probe - zwei bis drei Stunden nach dem Frühstück -
Optimalerweise werden dem Körper mit dem Frühstück viele "Basen" zugeführt, so dass sich der Urin im "neutralen bis leicht basischen Bereich" befinden sollte. (ph-Wert zwischen 7,0 - 8,0)

3. Urin-Probe - vor dem Mittagessen -
Über den Vormittag werden von unserem Körper Säuren produziert und die "Basenflut" vom Morgen ist abgebaut, so dass sich der Urin im "leicht sauren bis neutralen Bereich" befinden sollte. (ph-Wert zwischen 7,0 - 7,5)

4. Urin-Probe - nachmittags (gegen 15.00 Uhr) -
Wird dem Körper beim Mittagessen eine basen-orientierte Kost zugeführt, sollte sich der Urin zu dieser Tageszeit im "basischen Bereich" befinden. (ph-Wert zwischen 7,5 - 8,0)

5. Urin-Probe - vor dem Abendessen -
Aufgrund neuer Säureproduktion unseres Körpers und ausreichender Reserven an Basen sollte der Urin um diese Tageszeit lediglich nur leicht im "sauren Bereich" sein. (ph-Wert zwischen 6,0 - 7,0)

Bei einem ausgewogenen Säuren-Basenhaushalt ist der Kurvenverlauf während eines Tages (Diagramm: oben - unten - oben - unten - oben) im Zick-Zack-Verlauf.
Besteht eine "Übersäuerung" bewegt sich der Urinwert meist nur im "sauren Bereich".

Wie komme ich zu einem ausgewogenen Säuren-Basen-Haushalt?
Mit einer ausgewogenen, basen-orientierten Ernährung kann man seinen Körper einfach in ein Säuren-Basen-Gleichgewicht führen.
Naturheilkundliche Maßnahmen wie z.B. die Schüssler Salze unterstützen dieses Ziel. Bachblüten sorgen dafür, dass dieser Prozess auf der ganzheitlichen Ebene untermauert wird und die Phytotherapie verhilft zudem mit ihren Heilpflanzen (wie z. B. der Löwenzahn) zu einem ausgewogenen Säuren-Basen-Verhältnis.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 9 hat eine neutralisierende Wirkung Natrium Phosphoricum auf Säuren und fördert dadurch den Abbau von angestauter Säure im Organismus. Um den Säurehaushalt dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum anzuraten.
Beste Einnahmezeit: in den Abendstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Weiterhin beteiligt sich das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea bei der Rückbildung von Säurelasten. Achtung! Das Salz Nr. 11 ist immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 einzunehmen, da andernfalls die freigesetzte Säure nicht ordentlich abgebaut wird und es zu weiteren säurebedingten Erkrankungen kommen kann.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Ein wichtiges Schüssler-Salz für das Bindegewebe ist das Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum. Ferner intensiviert es die Reinigungsprozesse und die Stoffwechseltätigkeit im Organismus.

Auch an das Schüssler-Salz Nr 23 Natrium Bicarbonicum sollte im Rahmen einer "Übersäuerung" gedacht werden. Es fördert den Entsäuerungsprozess, indem es die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse und die Ausscheidung von Giftstoffen aktiviert.


Bachblüten

Olive
Besteht die Tendenz sich von anderen schnell einschüchtern zu lassen oder sich aufgrund "Gutmütigkeit" ausnutzen zu lassen, bleiben meist die eigenen Bedürfnisse auf der Strecke. Die Bachblüte Nr. 4 Centaury stärkt die eigene Persönlichkeit und sorgt für den Mut endlich einmal "Nein" zu sagen! Was folglich dazu führt, dass angestaute Aggressionen freigesetzt werden und übertragen auf unseren Säuren-Basenhaushalt, das zu viel vorhandene "Saure" im Körper endlich abgestoßen und verbannt werden kann.

Bestehen extreme Anspannung und starke Aggressionen kann die Bachblüte Nr. 6 Cherry Plum für Abhilfe sorgen. Sie kann den vorhandenen Überdruck mindern und für mehr Gelassenheit sorgen, was sich auch auf den Säuren-Basen-Haushalt positiv auswirken kann (zu viel angestaute Säure kann leichter abgebaut werden).

Die Bachblüte Nr. 23 Olive bringt wieder Kraft und Energie in den Organismus, was sich auch im Bereich des Stoffwechsels wiederspiegelt. Auch die Funktionalität des Bindegewebes und der Abtransport der Schlacken kann durch diese Bachblüte gestärkt werden.

Ursache für eine Säureblockade kann - auf seelischer Ebene betrachtet - eine große Portion Angst sein. Die Bachblüte Nr. 26 Rock Rose kann von Ängsten befreien und dabei helfen die vorhandenen Blockaden (ggf. ausgelöst durch ein Schockerlebnis, Trauma, etc.) auflösen.


Ernährung

Auch Mandeln wirken basenbildend, jedoch nicht die anderen Nussarten!
Einen wesentlichen Einfluss auf unseren Säuren-Basen-Haushalt hat unsere Ernährung.
Vorab zur Info: Säuren werden dem Körper von außen und von innen (durch Eigenproduktion) zugeführt, Basen werden dem Körper nur von außen zugeführt!

Um eine Übersäuerung zu vermeiden, empfiehlt sich eine hauptsächlich basen-orientierte Ernährung, d. h. unser Essen sollte aus ca. 70 % - 80 % "basenspendenden Nahrungsmitteln" bestehen.

Zu den "basenspendenen Nahrungsmitteln" zählen Obst, Gemüse, Kartoffel, Pilze, Salate, Kräuter, Sprossen, Mandeln und Keimlinge. Sehr stark bzw. überragend basisch wirken die Feigen, die köstlich schmecken! Als Getränke empfehlen sich kohlensäurefreies Wasser und Kräutertees.

Stark säurespendende Nahrungsmittel ("Schlechte Säurebildner") wie z. B. Fleisch, Weißmehlprodukte, zuckerhaltige Nahrungsmittel, Wurstwaren, Milchprodukte (Ausnahme Butter), Ketchup und Getränke wie kohlensäurehaltige Mineralwasser, Soft-Drinks, schwarzer Tee, Früchtetee, Kaffee und Alkohol sollten nur zu 20 % (oder noch weniger) auf unserem Speiseplan stehen und immer mit "Basenspendern" kombiniert werden.
Desweiteren gibt es noch die "Guten Säurebildner" wie z. B. Hülsenfrüchte, Nüsse, Bio-Tofu, Mais, Getreide (Dinkel, Amaranth, Buchweizen, Hirse) und Ölsaaten (Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne), die im Verhältnis zu den "Schlechten Basenbildnern" häufiger mit den basenbildenden Nahrungsmitteln zu kombinieren sind.

Weiter unterteilt wird noch in sogenannte "neutrale Nahrungsmittel". Hierzu zählen kaltgepresste Öle, Butter und Leitungswasser.

Ratsam als Einstieg, zur Umstellung der Ernährung auf eine basenorientierte Kost, ist eine Fasten-Kur mit viel Obst und Gemüse. Hiermit werden die ersten Schritte einer Entsäuerung eingeleitet und eine anschließende Koständerung fällt leichter. Weitere Tipps sind auch unter Ernährung zu finden.


Heilpflanzen

Tausendgüldenkraut (Centaury)
Kräuter die Bitterstoffe enthalten, regen den Entsäuerungsprozess an. Hierzu zählen Heilpflanzen wie z. B. der Löwenzahn (Taraxacum officinale), das Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), die Schafgarbe (Achillea millefolium), der Galgant (Alpinia officinarum), die Engelwurz (Angelica archangelica) und der Wermuth (Artemisia absinthium).
Eine Tasse Tee mit einem der o.a. Heilkräuter (oder Teemischung) nach jeder Mahlzeiten fördert zusätzlich zum entsäuernden Effekt noch den Verdauungsprozess.

Ebenso reich an Bitterstoffen ist der Rosmarin (Rosmarinus officinalis). Als optimale basische Kost empfehlen sich Rosmarin-Kartoffeln.


Zusammenfassung

Die richtige Ernährung - zusammen mit naturheilkundlichen Hilfsmitteln - kann einer "Übersäuerung" gut entgegenwirken.
Darüber hinaus sorgen regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, das Reduzieren von Stressfaktoren, Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation und eine positive Grundstimmung (Affirmationen können die Gemütslage verbessern) dafür, dass unsere Säuren-Basen-Balance ins Gleichgewicht kommt und eine "Übersäuerung" sowohl körperlich als auch auf geistiger Ebene von dannen zieht...und wir mit leichten Schritten entspannt durch das Leben gehen können!




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