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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Verstopfung - Obstipation



Ich lasse das Alte los und freue mich auf das Neue - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einer Obstipation ist der Vorgang der Darmentleerung blockiert. Die Entleerung des Stuhls erfolgt unregelmäßig, erst nach längeren Abständen (oft nur alle 3 Tage oder noch seltener). Die Konsistenz des Stuhles ist meist hart und sie wird oft begleitet von Blähungen oder sogar Koliken.
Tritt die Obstipation plötzlich auf, ist dringend eine organische Ursache (z. B. Darmpolypen, Ileus, Fremdkörper) auszuschließen.
Schulmedizinisch werden Laxanzien (Abführmittel) verordnet. Diese sollten aber nur über einen kurzen Zeitraum angewandt werden, da starker Gewöhnungseffekt besteht!!
Naturheilkundliche Mittel wie z.B. Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen sind hier gute Alternativen. Wird dazu noch die Ernährung entsprechend umgestellt, steht einer gesunden Verdauung nichts mehr im Wege.


Die Schüssler Salze Therapie:

Unterstützend für den Stoffwechsel wirkt das Schüssler-Salz-Nr. 3 Ferrum Phosphoricum. Es regt die Darmperistaltik an und gehört somit zu den Hauptmittel im Rahmen einer Obstipation.
Beste Einnahmezeit: morgens (tägl. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum der Schüssler Salze ist das "Leber-Salz". Es fördert den Verdauungsprozess und unterstützt die Ausscheidung. Gehören Blähungen und Völlegefühl mit zum Beschwerdebild, kann dieses Salz Linderung schaffen.
Beste Einnahmezeit: nach 17.00 Uhr (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Bestehen zur Obstipation noch kolikartige Blähungen ist die "Heiße 7" (Schüssler-Salz Nr.7 Magnesium Phosphoricum) angebracht - die Mischung wird wie folgt zubereitet: je 10 Stück der genannten Schüssler-Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken.
Im Akutfall kann zusätzlich noch die entsprechende Schüssler-Salz-Salbe in den Bauch einmassiert werden (im Uhrzeigersinn).
Das Salz unterstützt die Verdauungstätigkeit des Darms und befreit von Krämpfen.
Prophylaktisch täglich 2 - 3 Salze nach 19.00 Uhr langsam im Mund zergehen lassen.

Bei harten Stühlen ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angezeigt. Es wirkt regulierend auf den Wasserhaushalt im Organismus und unterstützt die Schleimbildung der Magen- und Darmschleimhaut. Beste Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum ist zuständig für den Säuren- und Basenhaushalt. Außerdem unterstützt es den Fettstoffwechsel und bringt Abhilfe, wenn die Obstipation von Sodbrennen begleitet wird.
Beste Einnahmezeit ist am Abend (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).
Bei starkem Sodbrennen können im Akutfall alle 5 Minuten 2 - 3 Salze gelutscht werden.

Generell ausscheidungsfördernd ist das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum. Es fördert zusätzlich die Gallentätigkeit, wirkt stoffwechselanregend und kurbelt die Darmperistaltik an.
Beste Einnahmezeit ist vormittags (täglich 2 - Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Steht die Obstipation in Bezug zum vegetativen Nervensystem ist das Schüssler-Salz Nr. 20 Kalium Aluminium Sulfuricum angebracht. Außerdem hat das Salz noch einen regulierenden Einfluss auf den Wasser- und Mineralstoffhaushalt im Körper.


Bachblüten

Vine (Wildrebe)
Organbezogen ist die Blüte Nr. 1 Agrimony angezeigt. Sie bringt das Innenleben ins Gleichgewicht, verhilft dazu Probleme beim Namen zu nennen und sich anderen Personen diesbezüglich besser zu öffnen.

Besteht eine innere "Zwanghaftigkeit" ist das ein Zeichen für die Blüte Nr. 10 Crab Apple der Bachblüten. Die Blüte befreit von Kontrollzwängen, bringt Gelassenheit und macht großzügiger auf allen Ebenen.

Kommen zur Obstipation noch Krämpfe und Koliken hinzu, kann die Bachblüte Nr. 15 Holly Linderung bringen. Sie lockert das "Enge" und macht toleranter, was sich auch auf körperlicher Ebene zeigt.

Die Bachblüte Nr. 16 Honeysuckle hilft dabei die Vergangenheit loszulassen und sich auf das "Neue" zu freuen. Dies bezieht sich auch auf die Verdauungsebene; d.h. das "Alte" muss raus, damit das "Neue" wieder besser verarbeitet werden kann.

Hinter einer Obstipation stehen oft Ängste. Die Bachblüte Nr. 20 Mimulus befreit von diesen Ängsten, vor allem wenn es konkrete Ängste sind. Die Befreiung wirkt sich dann auch auf den Verdauungstrakt aus.

Ist der Stuhlgang sehr verhärtet, kann die Bachblüte Nr. 27 Rock Water dies ändern. Sie macht flexibler, löst strenge Dogmen und auch die vorhandenen Ängste relativieren sich.

Für sehr autoritäre, willensstarke Charaktere ist die Bachblüte Nr. 32 Vine angezeigt. Sie löst die "innere Verhärtung", was sich auf die Muskulatur als auch auf den gesamten Organismus positiv auswirkt.


Ernährung

Feigen im Feigenbaum
Viele Ballaststoffe wie z.B. auch die pektinreichen Feigen und das gleichzeitige Trinken von mind. 2 - 3 Liter Wasser am Tag kurbeln den Stuhlgang an (Achtung! Nur Ballaststoffe und wenig Flüssigkeit verstärken die Obstipation!).
Ideal ist es den Tag mit einem Glas "heißen Wasser" und einem Müsli oder Frischkornbrei zu starten. Vor den Hauptmahlzeiten empfiehlt es sich einen Salat- oder Rohkostteller essen.
Magnesiumreiche Kost (z.B. Sesam, Bananen, Kartoffeln) regt den Stuhlgang an.
Desweiteren können Pflaumensaft, aber auch frische Pflaumen Linderung schaffen.
Verdauungsfördernd sind außerdem milchsaueres Gemüse, Weizenkleie, Feigen und Leinsamen.
Gemieden werden sollten Fleisch, Wurst, Süßigkeiten, Fertiggerichte und mit Kohlensäure angereicherte Getränke!
Eine Heilfastenkur mit anschließender Ernährungsumstellung kann das Problem dauerhaft beseitigen.


Heilpflanzen

Schlehe Gute Dienste erweist die Aloe ( Aloe vera), da sie eine stark abführende Wirkung hat. Täglich morgens 2 EL Aloe-Saft vor dem Frühstück und der Stuhlgang wird sich bald normalisieren.
Ein sehr wirksames Abführmittel ist die Senna-Kassie (Cassia senna). Bei leichter Verstopfung 2 Senna-Hülsen mit frisch gekochtem Wasser aufgießen - ca. 10 Minuten ziehen lassen und dann trinken. Zur geschmacklichen Verbesserung kann noch frischer Ingwer und Zitronensaft dazugegeben werden.
Auch Rotklee fördert die Peristaltik und bringt den Darm in Schwung. Die Schlehe wirkt mild abführend. Auch der Flohsamen wirkt wunderbar der Verstopfung entgegen. Er wirkt auch durch seinen Schleim gegen Darmreizungen und Durchfall. Eine Überreaktion von Verstopfung zum Durchfall ist daher nicht möglich, wie das beispielsweise in hoher Dosierung bei dem Milchzucker (Laktose) oder der Acerola-Kirsche der Fall sein kann. Beide (die Laktose und die Acerola-Kirsche) können also auch bei Verstopfung weniger schonend eingesetzt werden.

Der Fenchel (Foeniculum vulgare) reguliert den Verdauungsvorgang und bringt Linderung bei Blähungen. Fencheltee ca. 10 Minuten ziehen lassen und vor dem Essen 1 Tasse trinken.
Die Rhabarbawurzel (Rheum palmatum) hat in höherer Dosierung eine abführende Wirkung. 1 TL Rhabarbawurzelpulver mit 150 ml heißem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Tägl. abends 1 - 2 Tassen trinken.
Bei chronischer Verstopfung leistet die Faulbaumrinde (Rhamnus frangula) gute Hilfe. 1 TL Faulbaumrinde in 250 ml kalten Wasser ca. 12 Stunden einweichen und dann abseihen. Die Flüssigkeit kurz zum Kochen bringen und abends vor dem Schlafen trinken. Achtung! Nicht anwenden, wenn starke Blähungen zum Beschwerdebild gehören.
Bei starken Blähungen, Koliken und Krämpfen ist ein Aufguss mit Kamille (Chamomilla recutita) heilsam. 2 TL Blütenköpfchen mit ca. 150 ml kochendem Wasser aufgießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Tägl. abends vor dem Schlafengehen langsam eine Tasse. trinken (dies sorgt außerdem noch für einen guten Schlaf).


Zusammenfassung

Sowohl bei einer akuten als auch bei der chronischen Obstipation kann die Naturheilkunde gute Dienste leisten (es sei denn es liegt eine organische Ursache zugrunde). Wichtig ist es sein Ernährungsverhalten zu überdenken und entsprechende Änderungen einzuleiten (ideale Einstimmung ist eine Heilfastenwoche).
Auch die seelische Ebene sollte mit in Betracht gezogen werden. Fällt einem das "Loslassen" schwer, ist man "Neuem" gegenüber aufgeschlossen? Hält man zu sehr an seiner Meinung fest und kann man die Ansichten der Anderen nur schwer akzeptieren? Hier können Bachblüten wunderbare Dienste leisten.
Schüssler-Salze und Phytotherapie können den Verdauungsprozess unterstützen und regulieren.
Dazu viel Bewegung (z. B. Spaziergänge) und der Darm kommt wieder in Schwung...




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