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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Wachstumsschmerzen



Die Kindesseele langsam heranreifen lassen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei "Wachstumsschmerzen" handelt es sich um kurz anhaltende Schmerzen, die bei Kindern ca. ab dem 3. Lebensjahr bis hin zur Pubertät, auftreten können. Charakteristisch ist, dass die Schmerzen meist im Zusammenhang mit einem Wachstumsschub beobachtet werden. Es handelt sich um einen brennenden und leicht drückenden Schmerz im Bereich der Oberschenkel, an den Waden und an den Knien, der sich meist in den Abendstunden und nachts bemerkbar macht. Vereinzelt können auch die Arme betroffen sein.
Mädchen sind etwas häufiger davon betroffen als Jungen.
Die Ursache ist noch ungeklärt, beobachtet wird ein Zusammenhang mit Wachstumshormonen, die überwiegend nachts vom Körper ausgeschüttet werden.
Wachstumsschmerzen sind im Allgemeinen harmlos und verschwinden in der Regel von selbst wieder. Wichtig ist, dass eine schwerwiegende Erkrankung (z. B. Rheuma, Knochentumore, etc.) ausgeschlossen wird - erst dann kann von der Diagnose "Wachstumsschmerzen" gesprochen werden! Wachstumsschmerzen sind nur kurzzeitig und werden nicht von Fieber begleitet!
Schulmedizinisch werden bei starken Beschwerden, Schmerzmittel wie "Ibuprofen" oder "Paracetamol" verabreicht.
Darüber hinaus lindern eine Massage, Wärmeanwendungen (z. B. Wärmflasche) und etwas Trost die Schmerzen.
Naturheilverfahren bieten gute Mittel und Wege zur Linderung der Beschwerden. Schüssler Salze sorgen für eine ausreichende Fülle der Mineralstoffspeicher, Bachblüten helfen der Kinderseele beim Wachsen und Reifen und die Phytotherapie stellt schmerzlindernde Mittel (z. B. Calendula) zur Verfügung.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum ist ein bedeutender Mineralstoff für das Knochenwachstum und der Muskelspannung.
Einnahmeempfehlung:
im Wachstumsschub: stündlich 5 Salze langsam im Mund zergehen lassen
Zur Ergänzung bietet es sich an, die Schüssler-Salbe Nr. 2 auf die betroffenen Stellen aufzutragen und vorsichtig einzumassieren.

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphorisum ist bei "Wachstumsschmerzen" unumgänglich, da es eine schmerzlindernde Wirkung aufweist.
Besonders bei Beginn der Beschwerden, aber auch bei akuten Schmerzen kann es sehr gute Dienste leisten.
Im Akutfall alle 5 Minuten 10 Stück des Salzes langsam im Mund zergehen zu lassen,
zusätzlich kann aus den Schüssler-Salzen mit Wasser ein Brei angerührt werden - dieser ist dann auf die schmerzende Stelle aufzutragen.

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum zählt als Energiespender, der den Wachstumsprozess unterstützt.
Einnahmeempfehlung: in den frühen Nachmittagsstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Kommen zu den Wachstumsschmerzen noch Krämpfe (z. B. Wadenkrämpfe) hinzu, kann das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum mit seiner schmerzlindernden und entkrampfenden Wirkung Abhilfe schaffen. Die Einnahme als "Heiße 7" (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 10 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken) ist am wirkungsvollsten. Zusätzlich kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 gegeben werden, so dass sich der schmerzstillende Effekt noch verstärkt.

Ein ausgewogener Säuren-Basen-Haushalt fördert die natürlichen Entwicklungsprozesse des Körpers. Das Schüssler-Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum hat eine regulierende Wirkung auf den Säureabbau im Organismus, was letztendlich zur Linderung der Beschwerden beitragen kann.
Ideale Einnahmezeit: in den Abendstunden (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Zur Unterstützung des Wachstums und zur Festigung der Knochen trägt ferner das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea bei. Achtung! Das Salz Nr. 11 sollte immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 eingenommen werden, da sonst die freigesetzte Säure nicht ordentlich abgebaut werden kann und es zu säurebedingten Krankheiten kommen kann.
Ideale Einnahmezeit: morgens (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Ein effektvolles "Kindermittel" ist das Schüssler-Salz Nr. 22 Calcium-Carbonicum. Es fördert die Wachstumsvorgänge sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Basis.
Beste Einnahmezeit: zur Mittagszeit (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)


Bachblüten

Rockwater
"Wachstumsschmerzen" werden der Bachblüte Nr. 22 Oak zugeordnet. "Oak" verweist unterbewusst auf die positiven Aspekte der Weiterentwicklung des Körpers und sorgt so für die nötige Energie im Rahmen der Wachstumsprozesse des Kindes.

Die Bachblüte Nr. 27 Rock Water wird organbezogen dem Bewegungsapparat zugeordnet. Es ist vor allem sehr ehrgeizigen Kindern zuzuordnen - "Rock Water" fördert die Beweglichkeit und löst aus der vorhandenen "Starre" der Über-Perfektion.

Bei starken "Wachstumsschmerzen" kann die Bachblüte Nr. 29 Star of Bethlehem für Erleichterung sorgen. Es kann die zugrundeliegenden Blockaden lösen und so den Wachstumsvorgang komplikationslos in Fluss bringen.


Ernährung

Kiwi
Bei der Ernährung sollte auf eine Kost mit einem hohen Getreideanteil geachtet werden, da dieses sehr viele Mineralstoffe (z. B. Magnesium und Zink) enthält. Besonders zu empfehlen sind auch Hirseprodukte, da diese zudem noch einen sehr hohen Anteil an Kieselsäure aufweisen.
Fleisch, aus hochwertiger Aufzucht (Zink) und Milchprodukte (Kalzium) sollten mit auf dem Speiseplan stehen.

Ideal ist generell eine basenreiche Kost, da sich zu viel Säure negativ auf die Wachstumsprozesse (eine zu hohe Säurebelastung schwächt die Muskelmasse als auch die Knochensubstanz) auswirkt.
Es ist ratsam säurehaltige Lebensmittel (z. B. Wurstwaren, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte) auf dem Speiseplan zu reduzieren und mehr basenbildende Nahrungsmittel (z. B. Buchweizen, Kresse, Dinkel, Sahne, Süßrahm-Butter, Mandeln, Kürbiskerne, Kräuter, Kopfsalat, Rucola, Salbei, Rote Beete, Pilze, Frühlingszwiebeln, usw.) zu sich zunehmen.
Basenbildende Obstsorten (Äpfel, Birnen, Clementinen, Honigmelonen, Pfirsiche, Kiwis, Wassermelonen, Zitronen, Zwetschgen, Johannisbeeren) können den Ernährungsplan ergänzen.

Als Getränke empfehlen sich kohlensäurearmes Wasser, gute Fruchtsäfte als Schorle gemischt und Früchtetee. Cola und Softgetränke sollten dem Körper nicht zugeführt werden!!


Heilpflanzen

Calendula
Eine sanfte Massage der schmerzenden Stellen mit einer Arnika-Salbe (Arnica montana), einem Lavendel-Öl (Lavandula officinalis) oder einem Johanniskraut-Öl (Hypericum perforatum) können für Erleichterung sorgen.

Löwenzahn (Taraxacum) kann mit in den Salat gegeben werden. Die Heilpflanze enthält sehr viele Mineralien, vor allem Magnesium (wirkt Krämpfen entgegen) und Kalium. Der "Löwenzahn" gilt generell als Stärkungsmittel.

Lauwarme Umschläge mit einer Calendula-Tinktur oder mit Zitronensaft können zusätzlich für Linderung sorgen.


Zusammenfassung

Wachstumsschmerzen können ganzheitlich betrachtet auf ein "gespaltenes Wachstum" hinweisen. In vielen Fällen wächst der Körper des Kindes schneller als die Seele des Kindes. Das Kind scheut unbewusst das Älterwerden mit den dazugehörigen Aufgaben und sehnt sich seelisch zurück in eine niedrigere Entwicklungsstufe. Diese Unstimmigkeit kann sich auf körperlicher Ebene durch sogenannte "Wachstumsschmerzen" zeigen. Deshalb lindern meist Trost, Zuspruch und eine gute Nestwärme die Beschwerden erheblich! Außerdem ist es wichtig, das Kind nicht zu überfordern bzw. darauf zu achten, dass sich das Kind selbst nicht zu sehr überfordert. Der Schulstress (der oft schon im Vorschulalter beginnt) und die hohe Reizüberflutung unserer Gesellschaft tragen heutzutage wenig zu einer entspannten Kindheit bei.




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