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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Wadenkrämpfe



Angst und Anspannung loslassen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Hinter "Wadenkrämpfen" stecken meist harmlose Ursachen, aber dennoch können auch ernsthafte Gründe verantwortlich für die sehr schmerzhaften Krampfattacken sein.
In den meisten Fällen ist eine Überanstrengung von untrainierten Muskeln und/oder ein gestörter Flüssigkeits- und Mineralhaushalt Auslöser (z. B. durch chronische Durchfälle) für die unangenehmen "Wadenkrämpfe".
Zu den ernsthafteren Gründen zählen u.a. eine Arterielle periphere Verschlusskrankkheit (APV), eine Schilddrüsenunterfunktion, eine Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Nieren- bzw. Leberfunktionsstörungen, Myalgien und Bandscheibenprobleme.
Eine Schwangerschaft, die Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Cholesterinsenker) oder ein Alkoholmissbrauch können ebenso "Wadenkrämpfe" hervorrufen.

Die Therapie erfolgt entsprechend der auslösenden Faktoren. Liegt ein Mineralstoffmangel bzw. ein Ungleichgewicht (z. B. Magnesium, Calcium, Kalium oder Natrium) zugrunde, so erfolgt eine Supplementierung des fehlenden Mineralstoffes.
Werden die Krämpfe durch eine Grunderkrankung hervorgerufen, sollte diese adäquat behandelt werden. Sorgen sog. "Statine" (Cholesterinsenker) für "Wadenkrämpfe" ist nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ggf. ein Medikamentenwechsel anzustreben bzw. sollte die Ernährung und der Lebensstil so geändert werden, dass die Blutfettwerte auf diese Weise gesenkt werden können.

Im Rahmen der Naturheilkunde können insbesondere die Schüssler Salze Mineraldefizite ausgleichen, Blutfettwerte senken und z. B. bei einer Arteriellen peripheren Verschlusskrankheit (APV) die Fließfähigkeit des Blutes positiv beeinflussen. Bachblüten lösen die seelische Anspannung und durch eine angemessene Ernährungs- und Lebensweise können Mineraldefizite ausgeglichen werden.
Heilpflanzen wie z. B. der Rosmarin oder der Ginkgo fördern zudem die Durchblutung und beugen so Muskelkrämpfen vor.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum hat eine beruhigende und entspannende Wirkung auf den Muskelapparat. Begleitendes Kribbeln und Taubheitsgefühle werden durch die Einnahme dieses Schüssler-Salzes zudem gelindert.
Da es sich um ein sehr langsam wirkendes Schüssler-Salz handelt, ist eine längere Einnahmedauer erforderlich!
Ideale Einnahmezeit: am Morgen (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum kann auf der feinstofflichen Ebene einen Magnesium-Mangel ausgleichen. Angewendet als "Heiße 7" kann es bei akuten Krampfanfällen schnell Abhilfe schaffen. Zudem hat es noch eine senkende Wirkung auf den Cholesterinspiegel.
Verabreichung:
Als "Heiße 7": 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 7 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken.
Zusätzlich kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum gegeben werden, so dass sich der schmerzstillende Effekt noch zusätzlich verstärkt.
Vorbeugend kann das Auftragen der Schüssler-Salz-Creme Nr. 7 langfristig Linderung schaffen!

Dem Schüssler-Salz Nr. 19 Cuprum Arsenicosum wird im Zusammenhang von "Wadenkrämpfen" eine sehr positive Wirkung nachgesagt, da es aufgrund seines Arsenbezuges krampflindernde Wirkung aufweist.
Ideale Einnahmezeit: gegen 19.00 Uhr (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)


Bachblüten

Impatiens, Springkraut ist auch in Rescue Remedy enthalten
Die Blüte Nr.20 Mimulus ist angezeigt bei konkret bestehenden Ängsten, d.h. es kann genau definiert werden gegen was man Angst hat (z. B. vor einer schweren Erkrankung, vor Spinnen). "Mimulus" sorgt für den notwendigen Mut im Umgang mit den ängstigenden Situationen und stärkt die Unterscheidungskraft zwischen einer tatsächlichen Gefahr und unnötigen Risiken.

Die Blüte Nr. 2 Aspen ist typisch für Menschen die ständig grundloser Angst ausgesetzt sind und die diese Ängste nicht konkret definieren können. "Aspen" hilft dabei sich dieser Furcht zu stellen, mit dieser zurecht zu kommen und wieder Vertrauen in das Leben zu fassen.

Werden die Ängste gar von Panikattacken begleitet ist an die Bachblüte Nr. 26 Rock Rose zu denken. "Rock Rose" ist ein Mittel, welches in Paniksituationen Beistand leistet und insgesamt das "Nervenkostüm" stabiler macht.

Bei einem akuten Krampfanfall kann die Bachblüten-Mischung Rescue Remedy gute Dienste leisten und für rasche Linderung der Beschwerden sorgen.


Ernährung

Kakao
Haferflocken, Hülsenfrüchte, Bananen, Hirse, Amarant und Kartoffeln weisen einen hohen Magnesiumgehalt auf. Sehr viel Magnesium ist auch in Kakaopulver enthalten. Vor allem bei regelmäßiger intensiv körperlicher Tätigkeit bzw. während einer Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an diesem Mineralstoff. Es empfiehlt sich zusätzlich das Trinken von magnesiumreichem, kohlesäurefreien Mineralwasser (mind. 100 mg Magnesium pro Liter).

Bedeutend ist obendrein auch ein ausgeglichener Calcium-Haushalt. Der Mineralstoff sorgt für stabile Zellwände und ist für die Reizübertragung in der Muskulatur zuständig. Ausreichend Calcium findet man u.a. Grünkohl, Brokkoli, fettarmer Milch und Milchprodukte sowie in Nüssen.

Desweiteren kann eine Ernährung mit ausreichend Vitamin C, D, E und Vitamin B12 Krämpfen entgegenwirken. Hierzu zählen Lebensmittel wie z. B. Paprika, Brokkoli, fettreiche Fische wie Hering, Lachs, Makrele, Weizenkeime, Haselnüsse und Sauerkraut.

Bei bestehenden Grunderkrankungen sollte krankheitsbedingt eine entsprechende Diät eingehalten werden (z.B. bei einer Arteriellen peripheren Verschlusskrankheit, bei Nieren- bzw. Leberfunktionsstörungen).


Heilpflanzen

Kommt es nach sportlicher Tätigkeit oder anderer Überanstrengung zu "Wadenkrämpfen", so kann zusätzlich zur Magnesiumgabe das Einreiben mit einer Rosmarin-Tinktur (Rosmarinus officinalis) oder einem Rosmarin-Öl Linderung schaffen.

Bei nächtlichen "Wadenkrämpfen" die durch eine schlechte Durchblutung hervorgerufen werden, ist an den Ginkgo (Ginkgo biloba) zu denken, da diesem durchblutungsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden.
Verabreichung: Fertigpräparate.


Zusammenfassung

In den meisten Fällen sind "Wadenkrämpfe" zwar unangenehm und schmerzhaft, aber eine schwerere Grunderkrankung liegt selten vor. Oft sind diese Krämpfe idiopathischer Natur (ohne erkennbare Ursache) bzw. paraphysiologisch bedingt (durch ein Ungleichgewicht im Elektrolyt-Haushalt). Trotzdem ist es ratsam bei häufigem Auftreten von "Wadenkrämpfen" einen Arzt aufzusuchen um eine ernstere Erkrankung auszuschließen.
Ganzheitlich betrachtet, stehen hinter immer wieder auftretenden "Wadenkrämpfen" unverarbeitete Ängste. Hier kann die Bachblüten-Therapie gute Dienste erweisen. Bei schwerwiegenderen psychischen Problemen kann hier eine adäquate Psychotherapie gute Hilfe leisten.
Zudem können Entspannungstechniken wie z. B. Yoga, Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training die Therapie abrunden.




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