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Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Wetterfühligkeit - Meteoropathie



Dem Druck standhalten - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei der Wetterfühligkeit handelt es sich um ein Beschwerdebild mit dem viele Menschen zu tun haben, aber die Thematik an sich ist in der medizinischen Forschung noch ziemlich verschleiert.
Verursacht werden die Beschwerden durch Luftdruckveränderungen, Temperaturschwankungen und durch einen Wetterwechsel. Der Organismus schafft es bei Menschen mit Wetterfühligkeit nicht sich auf die bevorstehenden Veränderungen, welche durch einen Luftmassenwechsel ausgelöst werden, anzupassen. Die Symptome zeigen sich z. B. durch Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Herz-Kreislaufprobleme und Schlafstörungen. Vor allem ältere Personen und Menschen mit chronischen Erkrankungen (z. B. Asthmatiker, Rheumatiker) leiden oft unter einem Wetterwechsel.
Die Beschwerden werden sowohl schulmedizinisch als auch naturheilkundlich in der Regel symptombezogen behandelt.
Um die Leiden zu mildern bzw. ihnen vorzubeugen, ist es empfehlenswert präventive Vorsorge zu leisten. Dazu kann im Rahmen der naturheilkundlichen Therapie gute Hilfe geleistet werden.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz-Nr. 2 Calcium Phophoricum gilt als Energie- und Aufbausalz für den Organisumus. Es stärkt den Körper und macht ihn somit widerstandsfähiger und robuster gegen Spannungen und Schwankungen in der Atmosphäre.
Ideale Einnahmezeit ist morgens (tägl. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen) - da es sich um ein langsam wirkendes Salz handelt, sollte es über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Äußert sich die Wetterfühligkeit durch leichte Müdigkeit und Konzentrationsstörungen ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Verläuft das Wetter in Extremen (z. B. sehr heiße, trockene Hitze oder bei Föhn) und die körperlichen Beschwerden verstärken sich dadurch, kann dieses Schüssler-Salz die Beschwerden lindern.
Im Akutfall alle 5 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen bzw. einige Tage vor dem angekündigten Wetterextrem vorbeugend 2 - 3 Salze (am besten morgens) zu sich nehmen.

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum ist angezeigt bei einer erhöhten Reizbarkeit, Gemütsstörungen und nervösen Herz-Kreislaufstörungen. Im Rahmen der Schüssler-Salze gilt es als das "Nerven- und Beruhigungssalz" schlechthin.
Beste Einnahmezeit ist in den späten Vormittagsstunden (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Bestehen die Beschwerden vermehrt bei nass-kaltem, nebeligem oder schwülen Wetter kann das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium-Chloratum hier Linderung bringen. Es reguliert den Wasserhaushalt und die Druckverhältnisse im Körper und sorgt dadurch für einen entsprechende Balance im vegetativen Bereich.
Beste Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Tabletten langsam im Mund zergehen lassen).

Ein weiteres effektives Salz der Schüssler Salze für den Wasserhaushalt im Körper ist das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum. Außerdem unterstützt es den Stoffwechsel und stärkt den Körper, so dass dieser mehr Widerstandskräfte entwickeln kann und den wetterbedingten Beschwerden besser trotzen kann.
Ideale Einnahmezeit ist in den Vormittagsstunden (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).


Bachblüten

Aspen
Auch Bachblüten helfen bei Wetterfühligkeit:
Besteht eine hohe Sensibilität, Feinfühligkeit und Überempfindlichkeit ist an die Bachblüte Nr. 2 Aspen zu denken. Sie stärkt das Urvertrauen und löst Blockaden im Unterbewusstsein.

Centaury, die Bachblüte Nr. 4 festigt die eigene Persönlichkeit und somit auch die Widerstandskraft des Körpers, so dass "druckbedingte Energien" dem Organismus nicht mehr so viel anhaben können. Die Bachblüte Nr. 10 Impatiens ist angezeigt bei Nervosität, Schlafstörungen und Unruhezuständen. Es sorgt für mehr Ausgeglichenheit, schafft Ruhe und löst so die innere Anspannung.

Reagiert der Körper generell auf jegliche Veränderungen "stressbedingt", so kann die Bachblüte Nr. 20 Mimulus dieses Verhalten ausgleichen. Sie gibt Mut und Kraft, so dass es leichter fällt sich auf neue Situation positiv einzustellen.


Ernährung

Eine vitaminreiche, natürliche und ausgewogene Kost mit regelmäßigen Mahlzeiten (am besten 5 x täglich kleinere Mahlzeiten) ist anzuraten, damit der Organismus ausreichend versorgt wird und so in Balance bleiben kann. Außerdem ist eine der Jahreszeit entsprechende Kost anzuraten.
Bei einem niedrigen Blutdruck und Schwindel helfen ein gesalzenes Butterbrot, ein paar Salz- oder Senfgurken oder "Ingwer-Wasser" (ein kleines Stück Ingwer schälen und mit 500 ml Wasser ca. 10 Minuten köcheln lassen und über den Tag verteilt trinken).
Kaffee, Alkohol und Schwarzer Tee über einen längeren Zeitraum meiden, da diese unnötige Reize setzen.
Gute Dienste bei Wetterfühligkeit erweist die Hefe - entweder täglich einen TL frische Hefe zu sich nehmen oder über das Essen (Müsli, Suppen, Salate) Hefeflocken streuen.
Bei Übergewicht ist eine Gewichtreduzierung anzustreben, dies mindert Herz-Kreislauf-Beschwerden und Gelenkschmerzen.


Heilpflanzen

Melisse
Melissentee (Melissa officinalis) sorgt für Entspannung, baut nervöse Reizzustände ab und wirkt sich beruhigend auf den Herzschlag aus. Der Tee sollte 3x täglich (morgens, mittags und abends) getrunken werden.
Bei niedrigem Blutdruck und Kreislaufbeschwerden hat sich der Rosmarin (Rosmarinus officialis) bewährt. Im Akutfall an einem Gläschen ätherischem Öl riechen und der Kreislauf kommt wieder in Schwung. Vorbeugend empfiehlt sich morgens ein Rosmarin-Duschbad (am besten kombiniert mit Wechselduschen).
Der Weißdorn (Crataegus laevigata) ist angezeigt bei nervösen Herzbeschwerden. Eine längere Einnahmedauer ist anzuraten, da sich seine Wirkung erst langsam über einige Monate entfaltet. Er kann als Tee 3 x täglich getrunken oder als Fertigpräparat zu sich genommen werden.
Bei psycho-vegetativen Störungen und Stimmungsschwankungen kann das Johanniskraut (Hypericum perforatum) wieder Gleichgewicht ins Leben bringen. Am besten morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen 1 Tasse Johanniskraut-Tee trinken.


Sauna, Wechselduschen, Sport

Gefäßtrainierende Maßnahmen helfen auch die Wetterfühligkeit besser in den Griff zu bekommen. Ob mit Sauna, aber bitte nicht damit im Hochsommer beginnen, sondern im Herbst oder Winter, oder mit Wechselduschen, die man bequem zu Hause durchführen kann. Die Überwindung, kalt zu duschen, bessert sich sehr bald, weil die Haut sich daran gewöhnt, wir härten uns ab!
Auch Sport, bes. Ausdauersportarten helfen der Wetterfühligkeit zu trotzen.

Herzkranke, Menschen mit Bluthochdruck oder im schlechten Allgemeinzustand sollten keine Sauna oder Wechselduschen anwenden. Auch bei Sport grundsätzlich vor Beginn der Aktivitäten bitte Ihren Hausarzt fragen!


Zusammenfassung

Wetterfühligkeit ist eine altbekannte Problematik, welche allerdings in der heutigen Zeit immer mehr zunimmt, da wir immer weniger im Einklang mit der Natur leben. Dies betrifft unsere Ernährungsweise als auch unsere Gewohnheiten und unsere Umgebung (z. B. beheizte Wohnungen, klimatisierte Räume, jahreszeit-untypische Kost und wenig Bewegung im Freien).
Mehr Ausgeglichenheit und "Seelenruhe" für den Körper und Geist ist angebracht, so dass dieser den Wettereinflüssen besser entgegen steuern kann. Dies kann erreicht werden, in dem der Organismus sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene gestärkt und gefestigt wird, Reizüberflutungen minimiert werden und das Leben wieder mehr im Einklang mit der Natur gelebt wird.
Hier helfen u.a. regelmäßig ausreichender Schlaf, Wechselduschen, Wassertreten, tägliche Spaziergänge an der frischen Luft (wetterunabhängig!), Meditation und naturheilkundliche Therapien wie z. B. Schüssler-Salze und Bachblüten.




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