Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite


Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Windpocken - Varizellen



"Wachstums"-Schritte zulassen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei "Windpocken" handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die durch den Varizella-Zoster-Virus (Herpes-Viren) ausgelöst wird. Betroffen sind hauptsächlich Kinder im Alter von 2 - 8 Jahren. Tritt die Erkrankung im Erwachsenenalter auf ist meist mit einem heftigeren Krankheitsverlauf zu rechnen als im Kindesalter. Dieser Varizella-Zoster-Virus kann bei Erwachsenen auch eine Gürtelrose auslösen. In jedem Fall müssen beide Formen schulmedizinisch behandelt werden, Behandlungsverbot für Heilpraktiker besteht sowohl für die Gürtelrose, als auch den Windpocken.
Besonders bedrohlich ist eine "Windpocken-Erkrankung" während einer Schwangerschaft, da diese zu schweren Schädigungen des ungeborenen Kindes führen kann!
Nach einer durchgemachten "Windpocken-Erkrankung" besteht in der Regel eine lebenslange Immunität.
Die Übertragung erfolgt durch eine direkte Kontakt-Schmierinfektion oder durch eine Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt ca. 10 Tage bis 3 Wochen. Die Ansteckungsfähigkeit beginnt ca. 2 Tage vor Ausbruch des Exanthems (Ausschlag) dauert bis zum Verkrusten der "Pusteln".

Zu den Erstsymptomen zählen leichtes bis mittelmäßiges Fieber (ca. 38° - 39°) begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen. Kurze Zeit später (meist am nächsten Tag) treten kleine rötliche Pappeln hervor, die sich innerhalb weniger Stunden in juckende Bläschen mit zuerst klarem, dann trübem Inhalt verwandeln. Am Rande dieser Pappeln bildet sich eine rote Umrandung. Der Rumpf zählt zu der am meist betroffenen Stelle, desweiteren breitet sich das Exanthem vom Gesicht über den Rumpf auf die Extremitäten (Arme und Beine) aus.
Die Pappeln trocknen unter einer Krustenbildung ein und heilen in der Regel, vorausgesetzt sie werden nicht aufgekratzt, innerhalb 5 - 7 Tagen ohne Narbenbildung ab und die "Windpocken-Erkrankung" heilt in den meisten Fällen ohne Komplikationen aus.
Als Komplikationen können in seltenen Fällen eine Pneumonie, eine Mittelohrentzündung (Otitis Media) oder eine Meningoenzephalitis auftreten (dies trifft vor allem für Immungeschwächte Personen zu).
Seit 2004 besteht die Möglichkeit einer Windpocken-Impfung. Diese wird von der "Ständigen Impfkommission (Stiko)" des Robert-Koch-Institut offiziell empfohlen.

Schulmedizinisch wird bei "Windpocken" symptombezogen behandelt; d.h. der Juckreiz wird durch das Auflegen von kühlenden Umschlägen und dem regelmäßigen Auftragen von juckreizlindernden Tinkturen behandelt. In schwerwiegenden Fällen wird ein Antihistaminikum verabreicht.
Das Fieber kann durch fiebersenkende Mittel gesenkt werden.

Im Rahmen der Naturheilkunde kann gut begleitend behandelt werden. Schüssler Salze stärken das Immunsystem und die Phytotherapie bietet gute Alternativen zur Behandlung des Juckreizes. Da mit einer "Windpocken-Erkrankung" bei Kindern meist ein Entwicklungsschub einhergeht, kann die ganzheitliche Therapie mit den Bachblüten abgerundet werden. Diese fördern die mentale Stärke des erkrankten Kindes und unterstützen so den Entwicklungsprozess des Kindes.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum ist gleich zu Beginn der Erkrankung angezeigt. Es unterstützt den Körper von Anfang an bei seinem "Abwehrkampf" gegen die in den Organismus eingetretenen Viren.
Einnahmeempfehlung: halbstündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Zur Unterstützung der Abwehrkräfte sollte zugleich das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum verabreicht werden.
Einnahmeempfehlung: im Wechsel mit dem Schüssler-Salz Nr. 3 alle 30 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Bei hohem Fieber (ab 38.5 °) ist zusätzlich das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum angezeigt. Es stärkt zusätzlich die Abwehrkräfte und fördert so den Selbstheilungsprozess des Körpers.
Einnahmeempfehlung: im akuten Fall alle 15 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Um den Körper gänzlich von den "krankmachenden" Substanzen zu befreien, ist das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum angebracht.
Einnahmeempfehlung:
- während des akuten Krankheitsgeschehens: stündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen;
- in der Rekonvaleszenz: 3 mal täglich 2 - 3 Salze


Bachblüten

Walnut
Die Bachblüte Nr. 15 Holly ist angezeigt bei fieberhaften Erkrankungen mit plötzlichem Krankheitsbeginn. Zudem unterstützt "Holly" die notwendigen Entwicklungsprozesse, die im Rahmen einer "Kinderkrankheit", in der Regel von statten gehen.

Bei begleitenden Hauterscheinungen ist "organbezogen" an die Bachblüte Nr. 18 Impatiens zu denken. "Impatiens" lindert den Juckreiz und sorgt für die nötige Geduld, so dass die Dauer des Heilvorgangs besser akzeptiert werden kann.

Die Bachblüte Nr. 33 Walnut fördert den Übergang in eine weitere "Entwicklungsstufe" des kindlichen Lebens, im positiven Sinne.


Ernährung

Paprika
Wichtig ist es bei einem fieberhaften Infekt viel (bis zu 2,5 Liter Tee/Wasser pro Tag) zu trinken, damit sich der Körper leichter von den "krankmachenden Erregern" befreien kann.
Auf Milch- und Milchprodukte sollte während der akuten Krankheitsphase verzichtet werden, da die Verdauung dieser Produkte sehr viel Energie benötigt und der Körper seine Kraft jetzt zur Heilung braucht.

Eine "selbstgemachte Hühnersuppe" - dies ist mittlerweile sogar wissenschaftlich erwiesen, kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen.

Lebensmittel mit viel Vitamin C (z.B. Orangen, Paprika, Brokkoli, Kiwi, Grapefruit) stärken das Immunsystem (Frucht- oder Gemüsecocktail mixen).

Während des Krankheitsverlaufs sollte auf Nahrungsmittel mit gesättigten Fettsäuren und anderer schwerer Speisen verzichtet werden, da die Verdauung dieser Kost den Körper zusätzlich belastet und so ihm Kraft für den Heilungsprozess raubt.
Eine ideale Mahlzeit während der Krankheitsphase ist eine Mahlzeit bestehend aus Fisch mit Kartoffeln und Spinat. Dieses Gericht enthält alle wichtigen Nährstoffe, die der Körper zur Genesung benötigt.

Heilpflanzen

Kalte Umschläge mit Kamillenextrakt oder Kamillentee (Matricaria chamomilla) können den Juckreiz lindern.

Auch die Melisse (Melissa officinalis) hat einen juckreizlindernde Wirkung - die betroffenen Stellen mehrmal täglich mit einer Melissen-Urtinktur beträufeln.

Zur Stärkung des Immunsystems trägt der Sonnenhut (Echinacea) bei. Hier empfiehlt sich ein Fertigpräparat aus der Apotheke.

Ein Absud aus Stiefmütterchenkraut (Violae tricoloris herba) kann zur besseren Abheilung der Pusteln beitragen. Die Pusteln mehrmals täglich mit dem kalten Absud beträufeln.

Vorteilhaft ist es zudem auf die Pusteln einen Tupfer Zinksalbe zu geben, dies fördert zudem eine rasche Abheilung und lindert den Juckreiz.


Zusammenfassung

Im Prinzip handelt es sich bei einer "Windpocken-Erkrankung" um eine zwar hochansteckende, aber meistens harmlose Kinderkrankheit. Nur im Erwachsenenalter oder bei immungeschwächten Personen kann der Krankheitsverlauf schwerer sein und das Risiko von Komplikationen ist höher.
Wichtig für einen schnellen und komplikationslosen Heilverlauf sind ausreichend Bettruhe und viel Schlaf.
Zudem ist es ratsam die Fingernägel zu kürzen, damit die Pappeln nicht aufgekratzt werden bzw. um das Eindringen von weiteren Krankheitserregern über die Fingernägel zu verhindern.
Eine durchgemachte "Windpocken-Infektion" stärkt das Immunsystem auf natürliche Weise und fördert zudem die "originäre Reifung" des Kindes.




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Klassische Homöopathie  Aromatherapie  Heilpilze  Top