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Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Wurmerkrankungen (Helminthosen)


Hilfsbereitschaft zeigen, aber dabei Grenzen setzen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Bei einer Wurmerkrankung handelt es sich um eine durch Würmer ausgelöste Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich, aber auch andere Organe können vom Wurmbefall betroffen sein. Zu den wichtigsten Würmen, von denen Menschen befallen werden, zählen

- der Bandwurm (Zestoden)
z. B. Schweine-, Rinder-, Fuchs- oder Hundebandwurm
Infizierung durch rohes oder nicht ausreichend gegartes Fleisch, durch Kontakt mit infizierten Füchsen oder Hunden oder deren Kot und durch den Verzehr von niedrig wachsenden Waldbeeren (z. B. Heidelbeeren)
Zu den Symptomen beim Rinder- oder Schweinebandwurm zählen Appetitlosigkeit, Heißhungerattacken und Gewichtsabnahme trotz regelmäßigem Essen. Beim Befall der Muskeln kommt es zu Muskelschmerzen, beim Befall des Nervensystems können Krampfanfälle auftreten und beim Befall der Augen kann es zum Erblinden kommen.
Der Hundebandwurm befällt die Leber und bildet dort eine Zyste. Die Beschwerden hängen von der Größe der Zyste ab, werden die Gallengänge eingeengt kann es zu einem Ikterus kommen. Platzt die Zyste kann ein allergischer Schock eintreten.
Ebenso verhält es sich beim Fuchsbandwurm, allerdings bildet dieser mehrere kleinere Zysten, was aber ebenso bei Platzeinschränkungen im Oberbauchbereich zu einem Verschlussikterus führen kann.

- die Saugwürmer (Tremadoden)
z. B. großer Leberegel
Übertragung erfolgt meist durch mit Erde verunreinigtes Gemüse oder Obst
Symptome: leichtes Fieber, grippeähnliche Beschwerden mit Husten und bei Befall des Darms Leibschmerzen, Übelkeit und Erbrechen

- die Fadenwürmer (Nematoden)
z. B. Maden- und Spulwürmer
Ansteckungsgefahr über verunreinigte Nahrung, aber auch durch Spielzeug oder Kleidung
Besonderheit: starker Juckreiz am Darmausgang

- Trichinella spiralis (Trichine) - meldepflichtig!
Übertragung erfolgt meist durch infiziertes rohes Schweinefleisch (in Deutschland sehr selten)
Zu den Symptomen zählen Übelkeit, Erbrechen, wässrige Durchfälle und leichtes Fieber.
Ist der Muskelapparat befallen kann es zu Muskelschmerzen, Herzmuskelentzündung und rheumatischen Beschwerden kommen

Zur sicheren Diagnose wird eine Stuhluntersuchung vorgenommen, das Blut wird auf Antikörper untersucht und Zysten vom Hunde- bzw. Fuchsbandwurm werden mit bildgebenden Verfahren (CT) festgestellt. Schulmedizinisch werden Anthelminthika (Wurmmittel) verabreicht. Diese töten die Parasiten (z. B. Fadenwürmer, Rinder- und Schweinebandwürmer) im Körper ab bzw. regen deren Ausscheidung an. Vor allem bei einer längerfristigen Behandlung mit Anthelminthika kann es zu Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall kommen. Etwas schwieriger gestaltet es sich bei der Therapie von Hunde- und Fuchsbandwurmzysten. Hier wird ebenso mit Anthelminthika behandelt, die Zysten bzw. die Entfernung der Parasiten wird operativ durchgeführt, wobei die Gefahr eines Rezidivs groß ist. Ist die operative Entfernung nicht mehr durchführbar wird eine medikamentöse Langzeitbehandlung durchgeführt.
Die beste Therapie ist bei diesem Krankheitsbild ist die vorbeugende Hygiene (z. B. Händewaschen vor dem Essen und nach dem Gang zur Toilette, eine entsprechende Lebensmittelhygiene, regelmäßige Wurmkuren bei Haustieren).
Im Rahmen der naturheilkundlichen Behandlung können Heilpflanzen (z. B. Wermutkraut) neben einer angepassten Ernährung gute Dienste erweisen. Schüssler Salze und Bachblüten runden das Therapiekonzept ab und können den Heilverlauf zusätzlich beschleunigen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Bei starkem Juckreiz kann das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum für Linderung sorgen. Zusätzlich erhöht das Schüssler-Salz die Abwehrkräfte im Organismus, so dass sich dieser besser gegen Parasiten zur Wehr setzen kann.

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum ist zuständig für den Wasserhaushalt im Körper. Es fördert dadurch die Ausscheidungsprozesse, so dass sich der Körper schneller von den "Eindringlingen" befreien kann (unterstützende Hilfe zur schulmedizinischen Therapie mit Wurmmitteln).
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Eine Übersäuerung des Organismus begünstigt die Präsenz von Würmern, deshalb ist die Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum empfehlenswert, da dieses den Säurehaushalt im Körper reguliert. Um den Säurehaushalt dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum empfehlenswert.
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)


Bachblüten

Centaury
Wurmerkrankungen werden u.a. der Bachblüte Nr. 4 Centaury zugeordnet. "Centaury" unterstützt die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und fördert die Abgrenzung gegenüber seinen Mitmenschen, so dass das "Nein" sagen gegenüber seinen Zeitgenossen leichter von der Lippe geht.

Die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple ist die Blüte der Entgiftung und forciert die Reinigungsvorgänge des Organismus. Zudem mildert "Crab Apple" vorhandenen Juckreiz.


Ernährung

Knoblauch
Empfehlenswert ist es vor jeder Mahlzeit eine rohe Karotte zu essen. Zwischendurch empfiehlt sich das Kauen von Kürbiskernen. Ebenso werden einer frischen Ananas und der Schale einer Avocado (Schale mitessen) eine wurmabführende Wirkung nachgesagt.
Da Würmer - genauso wie Pilze - zur Nahrungsaufnahme Zucker benötigen, ist eine kohlenhydratarme Diät empfehlenswert (auch auf die Zuckeralternative Honig sollte verzichtet werden). So wird den Parasiten der Nährboden entzogen und die Würmer verhungern. In die Diät eingebaut werden, sollten Lebensmittel wie Sauerkraut, Knoblauch, rohe Zwiebeln, Ingwer, Olivenöl und und natives Kokosöl.
Wichtig ist zudem eine Entgiftungskur des Darms sowie der Aufbau einer gesunden Darmflora.


Heilpflanzen

Granatapfelfrucht
Granatapfelextrakt (Punica granatum) kann als Entwurmungsmittel bei Darmparasiten (besonders Bandwürmer) eingesetzt werden.
Verabreichung: in Tabletten oder Tropfenform (Dosierung je nach Produkt)

Bei Kindern (aber auch bei Erwachsenen) wird dem Schwarzkümmel (Nigella sativa) eine wurmbefreiende Wirkung nachgesagt.
Verabreichung: als Öl oder als Kapsel (Achtung bei Billigprodukten -> hier können Giftstoffe enthalten sein)/Dosierung je nach Beschreibung (bei Kindern sollte die Dosierung je nach Alter reduziert werden.

Als traditionelle Heilpflanze bei Wurmerkrankungen gilt der Wermut (Artemisia absinthium).
Verabreichung: Morgens und abends jeweils eine Tasse Tee/Aufguss.


Zusammenfassung

"Alternative Heilmethoden" können den Heilverlauf einer "Wurmerkrankung" beschleunigen und bieten auch eine gute Prophylaxe. Entsprechende Hygienemaßnahmen schützen vor einem Wurmbefall. Ganzheitlich betrachtet spricht eine Wurmerkrankung für einen Konflikt im Rahmen der Hilfsbereitschaft. Jedem zu Helfen und für alle da zu sein führt zur Schwäche und Kraftlosigkeit, was Parasiten (in jeder Hinsicht betrachtet) ausnutzen. Dies macht sich natürlich auch auf der körperlichen Ebene bemerkbar -> ein schwaches Immunsystem, weil man sich um sich selbst am wenigsten kümmert....die Bachblüten-Therapie kann hier den geistig-seelischen Zustand stärken, so dass gelernt wird auch für sich selbst zu sorgen!




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