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Schüssler Salze - > Biographie: Dr. Wilhelm Schüssler



Biographie von Dr. Wilhelm Schüssler


Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler, ein Abriss seines Lebenslaufes

Er wurde als Sohn einer armen Familie am 21.08.1821 in Zwischenahn geboren. Dort verbrachte er auch seine Jungend und verdiente sich durch Sprachunterricht als Hauslehrer seinen Lebensunterhalt. Er war schon 30 gewesen, als er Medizin in Großstädten wie Berlin, Paris und nach seiner Promotion 1955 in Prag studierte. Dabei hatte er das Glück bei namhaften Forschern wie Justus von Liebig und Rudolf Virchow ausgebildet zu werden. Herr Dr. Schüssler starb am 30.05.1898 in seiner Heimat Oldenburg.

Während Virchow als Pathologe auch Zellularbiologie betrieb, hatte sich v. Liebig dem Mineralienbedarf von Pflanzen und Tieren zugewandt. Beide beeindruckten Heinrich Schüssler zu weiteren eigenen Studien. Schließlich fand er 12 Salze, die nach ihm benannt wurden und die für den Körper von Mensch und Tier sehr wichtig sind, weil sie Krankheiten auslösen können, falls sie dem Körper fehlen. Man ordnet diese Salze in die Biochemie ein, so dass Schüssler als Begründer der Biochemie angesehen werden kann.

Während die Homöopathie nach dem so genannten Gleich- oder Ähnlichkeitsprinzip nach Hahnemann ihre Globuli aussucht, sind die Schüsslersalze Notwendigkeiten für unsere Zellen zur Zellenerhaltung und Zellentherapie. Sie sind also nicht nach dem Homöopathieprinzip ausgesucht und wirksam. Dass sie dennoch meist als D6 und D12 homöopathisch verdünnt angeboten werden, hat mit ihrem stärkeren Wirkungsmechanismus bei potenzierter d.h. verringerter Einnahmedosis zu tun.

Die homöopathische Verdünnung erfolgt mit Milchzucker. So entsteht die erste Verdünnungsstufe D1 durch Mischen von einem Teil Salz mit 9 Teilen Milchzucker. Nimmt man von dieser Mischung wiederum einen Teil und mischt mit 9 Teilen Milchzucker, so entsteht D2. Davon wiederum 1 Teil gemischt mit 9 Teilen Milchzucker ergibt D3, etc. Es handelt sich hier also fortlaufend um eine jeweils dekadische (zehnfache) Verdünnung, daher das D bei D3, D6 oder D12. Die noch stärkere homöopathische Verdünnung ist die zentesimale (von Lateinisch: Centum = hundert) mit C3, C6, ....., C30 usw. Sie wird bei Schüsslersalzen nicht angewandt. In der Klassischen Homöopathie sind solche hohen Verdünnungen wie C30 und höher üblich.

Später fand man weitere zu den 12 Schüsslersalzen passende Ergänzungssalze, die der Einfachheit halber etwas unkorrekt meist auch als Schüsslersalze bezeichnet werden. Sie alle sind auch und gerade heute wieder von zunehmendem Interesse.




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