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Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten




Natrium Phosphoricum, Schüssler-Salz Nr. 9


Chinesische Medizin: Yang - Bachblüte: Holly - Dosierung: D6


passend zur Bachblüte Holly, unterstützt den Säureabbau und so die Reinigung des Gemüts
Natrium phosphoricum (Natriummonohydrogenphosphat) ist nahezu im ganzen Körper zu finden, hauptsächlich ist es aber in den Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen, im Blut und im Bindegewebe vorhanden.
Da es sich um ein basisches Salz handelt, zählt es neben Natrium bicarbonicum, dem Schüssler-Salz Nr. 23 zu den Entsäuerungsmitteln der Schüssler Salze.
Bei einem Mangel kommt es zu einem Ungleichgewicht im Säurehaushalt des Körpers, z. B. beim Abbau der Eiweißstoffe im Körper (die daraus entstehende Harnsäure kann nicht mehr ausreichend abgebaut und ausgeschieden werden, so dass sich die Harnsäurekristalle im Gewebe ablagern und dadurch diverse Beschwerdebilder wie z. B. Gicht, Schleimbeutelentzündungen, Rheuma oder Kopfschmerzen entstehen).
Desweiteren kann es bei einem Mangel an Natrium phosphoricum zu einer Störung im Fettstoffwechsel kommen. Die Fette können nicht mehr richtig abgebaut werden und es kommt zu einem "Stau" der Fette in unserem Körper. Da der Körper diese aber los werden möchte, kann es dadurch zu einer glänzenden, fetten, unreinen Haut und zu Übergewicht/Adipositas kommen.
Diabetiker leiden an der sogenannten Ketoazidose, eine Übersäuerung, die entsteht, wenn zuviel Zucker im Blut zirkuliert und nicht verstoffwechselt werden kann. In all diesen Entgleisungen ist zur Behebung der Beschwerden Natrium phosphoricum indiziert.
Zudem zählt es als großes Lymphmittel und trägt zur Aktivierung des Stoffwechsels bei.
Im emotionalen Bereich sorgt es für Wärme und Kraft und vertreibt dadurch Übellaunigkeit, Reizbarkeit und Nervosität.

Nach der chinesischen Medizin

In der chinesischen Medizin ist das Schüssler-Salz Nr. 9, Natrium phosphoricum, dem Yang (Energie, Aktivität) zugeordnet.
Bei einer Beeinträchtigung im Natrium-Phosphoricum-Haushalt kommt es zu Unregelmäßigkeiten im Bewegungsablauf des Säuren- und Basenhaushalts. Der Körper befindet sich dadurch in einer sogenannten Yang-Starre, d. h. der Übergang in den basischen Bereich (Yin) ist erschwert.
Natrium phosphoricum kann diese "Starre" im Yang-Zustand aufbrechen, so dass einem ausgewogenen Verhältnis im Säuren-Basen-Haushalt nichts mehr im Wege steht und Säureblockaden sich auflösen können.

Das wichtigste in Kürze

- Natrium phosphoricum gilt als eines der wichtigsten Salze für den Säuren-Basen-Haushalt im Rahmen der Biochemie,
- da es eine regulierende Wirkung auf das Säuren-Basen-Verhältnis im Körper hat:
- wirkt dadurch der Bildung von säurebedingten Erkrankungen entgegen, wie z. B.
- Gicht
- Rheuma
- Sodbrennen
- sauren Magen-Darmbeschwerden
- säurebedingten Gelenkerkrankungen
- wirkt einer Milchunverträglichkeit entgegen
- schlecht heilenden Wunden
- unterstützt den Heilverlauf von Wurmerkrankungen
- mindert die Bereitschaft der Entstehung von plötzlichen, akuten, schmerzhaften Beschwerden wie z. B. Hexenschuss, Ischias
- angezeigt bei der Tendenz zur Steinbildung (z. B. Gallensteine, Nierensteine) jeder Art
- lindert Muskelkater
- hat einen regulierenden Einfluss auf den Fettstoffwechsel
- wirkt deshalb unterstützend bei Diäten
- unterstützt den Heilverlauf bei Akne und unreiner, fetter Haut und fetter Haare
- wirkt einer Fettunverträglichkeit entgegen (Fettintoleranz)
- wichtig für die Nervenfunktionen, deshalb
- lindernd bei Nervosität, Innerer Unruhe und Schlafstörungen
- zählt als Heilmittel für chronische Entzündungen der Haut und Schleimhäute
- wirkt entzündlichen Lymphschwellungen entgegen
- das Schüssler-Salz ist angezeigt, bei der Kombination von Adipositas - Diabetes - Gicht!

Anwendungsgebiete

Adipositas, Akne, Alzheimer-Erkrankung, Antibiotika-Ausleitung, Arterielle Verschlusskrankheit, Arteriosklerose, Arthrose, Bandscheibenvorfall, Bindehautentzündung, Blähungen, Blasenentzündung, Borreliose, Bronchitis, Bulemie nervosa (Ess-Brech-Sucht), Candida (Soor - Hefepilzerkrankung), erhöhte Cholesterinwerte, Colitis ulcerosa, Demenz, Depressionen, Divertikulitis, Durchblutungsstörungen, Durchfall, Ekzem, Entgiftung, Erkältung, Fatigue-Syndrom, Fersensporn, Fibromyalgie, Frühjahrsmüdigkeit, Fußpilz, Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gerstenkorn, Geschwüre (Ulcus), Gicht, Grippaler Infekt, Haarausfall, Hämorrhoiden, Hallux valgus, Heilfasten, Hexenschuss, Husten, HWS-Syndrom, Hyperhidrose (vermehrtes Schwitzen), Hypertonie (erhöhter Blutdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Innere Unruhe, Karpaltunnel-Syndrom, Kehlkopfentzündung, Klimakterium (Wechseljahrbeschwerden), Lichen ruber planus (Knötchenflechte), Krampfadern, Krebs, Leaky-Gut-Syndrom, Lipom, Magensäuremangel, Magersucht, Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Morbus Bechterew, Multiple Sklerose, Mundgeruch, Muskelkater, Nagelbettentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Nervosität, Neurodermitis, Obstipation (Verstopfung), Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Schleimbeutelentzündung, Schmerzen, Schnupfen, Schulter-Arm-Syndrom, Schwangerschaftsbeschwerden, Sodbrennen, Sterilität, Testosteronmangel (Wechseljahre der Männer), Tinnitus, Trigeminus-Neuralgie, Übersäuerung, Wachstumsschmerzen, Windeldermatitis, Wundheilungsstörungen, Wurmerkrankungen, Xanthome
Ausführliche Beschreibungen und Hilfestellungen zu obigen Erkrankungen siehe das
Beschwerden-Verzeichnis.

Merke:

Natrium phosphoricum ist als das "Säuren-Basen-Salz" bekannt und reguliert somit die Säureverhältnisse in unserem Organismus. Zudem hat es einen unterstützenden Einfluss auf den Fettstoffwechsel und den Lauf der Lymphe.
Achtung! Auch Stress und Überbelastung lassen die Säurewerte in unserem Körper ansteigen, deshalb sollte für eine Reduzierung der Stressfaktoren gesorgt und ausgleichende Entspannungsübungen durchgeführt werden.

Kinder:

- hilfreich bei Milchschorf
- lindert Milchunverträglichkeit und die daraus folgenden Magen-Darm-Beschwerden (Blähungen)
- hilfreich bei saurem Erbrechen oder bei gelblich-gründlichen Durchfall
- bei Windeldermatitis bzw. bei wunden Po
- schafft Abhilfe bei Beschwerden wie z. B. saurem Aufstoßen (oft nach einem Verzehr von Milch und Zucker)

Antlitzdiagnose

- fettig glänzende Gesichtshaut
- Neigung zu unreiner Haut
- schnell fettende Haare
- goldig schimmernder Belag auf der Zunge (vor allem im hinteren Bereich)
- eine gerötete Nasen- und/oder Kinnspitze weist auf ein Säureproblem hin
- Fettbacken

seelische Hintergründe

Im Einklang stehend:

"Ich spüre den freien Fluss meiner Lebensenergie und kann so meine Aufgaben und Herausforderungen freudevoller und leichter bewältigen"

Mangelsituation/Blockade:

Der Mensch befindet sich nicht nur auf der körperlichen Ebene im "sauren Bereich", auch emotional hat sich das "säuerliche" ausgebreitet und zeigt sich oft in Ungeduld, Überreiztheit, Streitsüchtigkeit und bis hin zur Grobheit, vor allem gegenüber dem nahestehenden Umfeld.

Therapeutische Hilfe der Biochemie:

Natrium phosphoricum schnürrt die Säure an sich und fördert deren Ausscheidung, so dass sich im emotionalen Bereich wieder Platz für Wärme, Güte und Toleranz finden lässt.

passende Bachblüten

Holly

Die Bachblüte Holly unterstützt den Säureabbau und so die "Reinigung" des Gemüts, so dass Aggression und Streitsüchtigkeit schwinden und dafür Verständnis und Toleranz ins Leben fließen können.

Ernährung

gute Natriumlieferanten:

Oliven, Sauermilchkäse, Bismarckhering, Salzhering, Schimmelpilzkäse, Schmelzkäse, Oliven, Salzstangen, Chips, eingemachte Lebensmittel in Salzlake

gute Phosphorlieferanten:

Gemüse (z. B. Feldsalat, Gurke, Kartoffeln, Bohnen, Karotten), Obst (Birnen, Erdbeeren, Äpfel, Weintrauben, Johannisbeeren), qualitativ-hochwertige Fleisch- und Wurstwaren, Leber, Milchprodukte, Eier und Gewürze (Knoblauch, Bohnenkraut, Majoran)

Bei allen säurebedingten Erkrankungen empfiehlt sich eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Ein guter Start dazu ist eine Basenfasten-Kur. Prinzipiell ist der Verzehr von tierischen Eiweiß und raffinerten Nahrungsmitteln wie Weißmehlprodukte, Zucker und Fertiggerichte einzuschränken.
Empfehlenswertes Getränk: stilles (kohlensäurefreies) Wasser - auf Kaffee und Schwarztee sollte verzichtet werden!

Modalitäten

Verschlechterung

nach fettem, schwerem Essen, Bewegung, feuchtes, kaltes Wetter

Verbesserung

durch Wärme, Licht, Sonne, nach dem Schwitzen, nach reichlichem Trinken

Einnahmezeit

- in den Abendstunden(1 x täglich 2 - 3 Salze)
- es empfiehlt sich eine längere Einnahmezeit, mind. 4 Monate

Natrium Phosphoricum-Salbe

- bei unreiner, fetter Haut
- nach einem Insektenstich zur schnelleren Abheilung
- Gelenkbeschwerden ausgelöst durch Gicht, Arthrose oder Rheuma
- bei Hühneraugen
- bei säurebedingten Hallux Valgus, den betroffenen Bereich einmassieren





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