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Bitterstoffe - gesunde Fatburner!



Was sind Bitterstoffe? Bitterstoffe sind Stoffe die bitter schmecken und stellen chemisch gesehen keine zusammenhängende Gruppe dar. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und bilden darin ihre Wirkstoffklasse z. B. der Absinthin im Wermut oder das Gentiopikrin im Enzian.
Seit Jahrtausenden weiß man, dass Bitterstoffe verdauungsfördernd sind und als natürliche Fettverbrenner dienen.
Schon bei den alten Griechen verordnete der Arzt Hippokrates bittere Kräuter um den Verdauungsprozess anzukurbeln. Ebenso finden sich in vielen Rezepturen von Hildegard von Bingen (Klosterschwester und Kräuterfrau im Mittelalter) Kräuter die natürliche Bitterstoffe aufweisen. Auch Paracelsius (1493 - 1541) war ein Freund der Bitterstoffe und reicherte seine Rezepturen, mit Kräutern die Bitterstoffe enthalten, an. Es wird sogar vermutet, dass der Grundstein des berühmten "Schwedenbitters" aus der Hand von Paracelsius stammt.
Auch in der chinesischen Medizin schätzt man die gesundheitsfördernde und wärmende Wirkung von Bitterstoffen.
Bitterstoffe unterstützen die Verdauungsprozesse und optimieren diese, so können die Nährstoffe vom Körper gut aufgenommen und absorbiert werden und der Körper wird ausreichend mit dem versorgt was er braucht um effektiv und gesund arbeiten zu können.
Leider wurde im Rahmen von Geschmacksproben und -tests in der Lebensmittelindustrie der bittere Geschmack aus den Lebensmitteln immer mehr verdrängt, was sogar dazu führte, dass bitterstoffhaltige Gemüsesorten (z. B. Endivien-Salat) sogar mittlerweile bitterstoffärmer gezüchtet werden.
Unser Körper dankt es uns aber, wenn wir unsere Ernährung mit bitterstoffhaltigen Pflanzen, wie z. B. Artischokenblätter, Löwenzahl, Rucola oder Scharfgarbe aufpeppen, den die gesundheitlichen Vorteile liegen auf der Hand.
Löwenzahn

gesundheitliche Vorteile durch Bitterstoffe:

sie wirken antioxidativ: Bitterstoffe schützen aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung vor freien Radikalen.

sie stärken die Leber- und Bauchspeichelfunktion: da die Bitterstoffe die Zersetzung der Nahrung im Magen bereits optimieren, verbessert sich dadurch die Funktionalität der Leber und Bauchspeicheldrüse.

fördert die Fettverbrennung: Bitterstoffe sind natürliche Fatburner und helfen somit auch beim Abnehmen.

Blähungen und Verdauungsbeschwerden: der bittere Geschmack stimuliert die Sekretion der Verdauungssäfte und sorgt für eine bessere Verdauung, in dem sie Aktivität der Verdauungsenzyme anregen. Dadurch verringern sich Beschwerden wie Magendruck und Blähungen.

Sodbrennen: da Bitterstoffe die Beschaffenheit der Verdauungssäfte positiv beeinflussen, haben sie eine lindernde Wirkung auf das Sodbrennen.

zur Entgiftung: da die Bitterstoffe die Verdauungsaktivität stärken, wird gleichzeitig auch die Leberfunktion verbessert, was letztendlich die Entgiftungsprozesse im Körper fördert.

stoppen Heißhunger-Attacken auf Süßigkeiten: bei einer Heißhunger-Attacke auf Süßigkeiten können Bitterstoffe die Lust auf Süßes stoppen. Anstatt eines Schokoriegels am besten zu einer Grapefruit greiten.


Lebensmittel, die sehr viele Bitterstoffe enthalten:

- Obstsorten: Grapefruit, Zitronen, Orangen
- Kräuter: Mariendistel, Ingwer, Oregano, Pfefferminze, Scharfgarbe, Löwenzahn, Hopfen, Majoran, Kurkuma
- Gemüse: Artischokenblätter, Rosenkohl, Rucola, Radiccio, Chicorée

Das optimale Ergebnis im Zusammenhang mit Bitterstoffen wird erreicht, wenn Bitterstoffe zusammen mit einer gesunden Kost in Verbindung kommen; das bedeutet frische, basische Kost und wenig Fertiggerichte und industriell verarbeite Nahrungsmittel!

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