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Chaga-Heilpilz / Inonotus obliquus oder der Insider


Chaga Heilpilz

Beheimatet ist der ungiftige Chaga-Pilz, auch als Schillerporling bekannt, in den Wäldern der Nordhalbkugel unserer Erde. Man findet ihn auf den Stämmen von Birken-, Ahorn-, Erlen- und Eschenbäumen. Heilkräfte werden nur dem Chaga-Pilz nachgesagt, der an Birkenstämmen zu finden ist. Beachtung fand er lange Zeit nur in Osteuropa. Erst in letzter Zeit wächst auch sein Bekanntheitsgrad in unseren Breiten. Auch in unseren Wäldern findet man den fast unscheinbaren, an der Baumrinde haftenden Heilpilz. Bröckelig wächst er an der Baumrinde und seine schwarz-weiße Maserung lässt ihn wenig zur Geltung kommen. Er ist ein Porenpilz und ein "Sammelbecken" der Stoffe, die von der Birke als Präventiv-Mittel gegen Pilz-Parasiten hergestellt wird. Erfahrungsgemäß kann die Heilwirkung des Chaga-Pilzes nur beobachtet werden, wenn der Pilz aus sehr kalten Regionen (z. B. Skandinavien, Sibirien) kommt, da die Heilkraft der Inhaltsstoffe sich erst bei sehr tiefen Temperaturen bildet. Medizinisch ist er bereits seit dem 16. Jahrhunderts in Russland bekannt und wird dort schon lange zur Förderung der Wundheilung, bei Verbrennungen und Entzündungsgeschehen auf der Haut angewandt. Auch bei Magenerkrankungen, Tuberkulose und bei bösartigen Tumoren kommt er zum Einsatz.
In den 30er Jahren unseres letzten Jahrhundert wurden erste wissenschaftliche Untersuchungen in Russland durchgeführt und seitdem zählt der Pilz zum medizinischen Spektrumbereich in Russland. Bezeichnend ist sein norwegischer Name, der ins deutsche übersetzt Krebsporling genannt wird.
Wissenschaftliche Studien in den letzten 20 Jahren bestätigen seine antivirale Wirkung (getestet an Grippeviren und an Hepatitis C Viren) und den schmerzlindernden Effekt.
Der Chaga-Pilz ist reich an Magnesium, Kalium und Mangan. Die Asche des Pilzes enthält darüber hinaus u. a. noch Oxide aus Eisen, Kupfer, Zink und Natrium.


Einsatzgebiete:

Bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen kann er aufgrund seiner Heilkraft gute Dienste leisten:
Diabetes Mellitus II: aufgrund seines blutzuckersenkenden Effekt sorgt der Chaga-Pilz für einen positiven Einfluss auf den Blutzucker.

Schuppenflechte: Studien belegen eine klare Heilwirkung bei dieser Hauterkrankung. Es ist ratsam über mehrere Monate täglich 2 - 3 Tassen Chaga-Pilz-Tee zu trinken. Zudem sollten die betroffenen Hautareale mit einem Chaga-Pilz-Auszug beträufelt werden und nach ca. 30 Minuten wieder abgewaschen werden.

Morbus Crohn: durch seine regulierende Wirkung hat der Heilpilz einen beruhigenden und schmerzlindernden Effekt auf das Immunsystem, was zu einer Reduzierung des Entzündungsgeschehens im Darm führt.

steigert die Abwehrkräfte: seine regelmäßige Verwendung steigert aufgrund seiner vielen sekundären Pflanzenstoffe die Infektionsabwehr und erhöht die Leistungsfähigkeit.

senkt Cholesterinwerte: die im Chaga-Pilz enthaltene Betulinsäure hat eine reduzierende Wirkung auf das "schlechte" LDL-Cholesterin.

unterstützend bei der Behandlung einer Krebserkrankung: Beobachtungen zeigen, dass bei einem regelmäßigen Konsum des Chaga-Pilzes im Rahmen einer Chemo- oder Strahlentherapie die negativen Begleitsymptome gelindert werden.
Insbesondere bei Haut-, Magen-, Darm- und Lungenkrebserkrankungen wird dem Chaga-Pilz ein viel versprechender und unterstützender Einfluss beim Heilverlauf nachgesagt.

Parodontose: mehrmals tägliche Mundspülungen mit dem Chaga-Pilz-Tee sorgen für eine rasche Abhilfe bei Zahnfleischentzündungen.

chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS): durch seine immunstimmulierende Eigenschaft vertreibt er Müdigkeit und Lethargie.

Entzündungen im Mund und Rachenbereich: auch hier sorgt das regelmäßige Gurgeln mit dem Chaga-Pilz-Tee für eine schnelle Linderung der Beschwerden.

Bluthochdruck: durch seine regulierenden Einfluss sorgt eine regelmäßige Einnahme des Chaga-Pilzes für mehr Stabilität beim Blutdruck.

Verdauungsstörungen: er verbessert die Verdauungstätigkeit und steigert den Stoffwechsel, so dass der gesamte Verdauungsprozess wieder schneller und effizienter von statten geht.

Zubereitung/Verwendung:

- als Tee: entweder aus den getrockneten oder frischen Pilze. Alternativ kann auch eine Kapsel (Extrakt in Kapselform) geöffnet werden und mit kochendem Wasser in einer Tasse aufgegossen werden.

- Chaga-Pilze als Nahrungsergänzung:
Im Fachhandel kann man den Chaga-Pilz als Pilzpulver oder als Extrakt in Kapselform kaufen

- als Tinktur: man gibt in eine Flasche bis zur Hälfte die getrockneten Pilze und füllt die Flasche mit hochprozentigen Korn auf. Die Mischung lässt man ca. 2 Wochen stehen, während man sie in dieser Zeit immer wieder durchschüttelt. Nach dieser Zeit filtert man die Flüssigkeit durch einen Filter (z. B. Kaffeefilter). Den Rückstand in der Flasche kocht man mit Wasser ca. 30 Minuten aus. Nach dem Kochen mischt man das abgekochte Wasser mit der Alkohol-Mischung. Aufgrund der Haltbarkeit sollte die Mischung einen Alkoholgehalt von mind. 30 % haben.

- für die äußerliche Anwendung eignet sich auch ein dünner Teeauszug aus der Asche des Pilzes.

Dauer der Pilz-Kur:

Bei chronischen Beschwerden empfiehlt sich eine Chaga-Pilz-Kur von 3 - 6 Monaten. Danach sollte eine 2 - 3 wöchige Pause erfolgen.
Bei akuten oder leichteren Erkrankungen reicht manchmal sogar nur eine mehrtägige Anwendung.

Während der Behandlung mit dem Heilpilz sollte der Fleischverzehr reduziert bis komplett gestrichen werden. Vorzugsweise wird eine vegetarische Kost empfohlen. Desweiteren empfiehlt sich während der Therapie das Trinken von frischem Karottensaft (lindert eventuelle Verstopfungserscheinungen während der Behandlung).



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