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Colostrum - Kraft und Schutz, nicht nur für Neugeborene!


Colostrum, ist besonders für kranke Menschen sinnvoll
Colostrum, auch Biestmilch oder Vormilch genannt, ist die Bezeichnung für die Erstmilch, die in den ersten 2 - 3 Tagen nach der Geburt eines Säugetiers von dessen Mutter gebildet wird. Diese Milch ist mit einer Vielzahl von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und einer hohen Anzahl von Aminosäuren angereichert, die dem Neugeborenen Schutz vor Infektionen und belastenden Umweltfaktoren bietet. Die Zusammensetzung ist so einzigartig, dass eine künstliche Herstellung bislang nicht möglich ist.
Untersuchungen ergaben, dass das Colostrum der Kühe gehaltvoller ist als die menschliche Muttermilch. Da die im Kuh-Colostrum enthaltenen Aminosäuren den menschlichen sehr ähnlich sind, ist das Kolostrum der Mutterkuh praktisch analog der menschlichen Muttermilch.
Dies ist nicht nur seit heute bekannt, sondern bereits bei den Pharaonen im Alten Ägypten war Colostrum aufgrund seiner immunstärkenden Wirkung beliebt, in der Antike wurde es in Olympia den Athleten zur Steigerung ihrer Leistung verabreicht und bei den Inkas war es angesichts seiner Tragweite den Sonnengöttern vorbehalten.
Auch der Arzt Christoph Wilhelm Hufeland, der im 18. Jahrhundert praktizierte, war von der Wirkung überzeugt und verordnete das Colostrum seinen Patienten.
Älteren Bürgern, vor allem Menschen die auf dem Land leben, dürfte die Heilwirkung des Colostrum auch heute noch bekannt sein. Die Bäuerinnen stellten aus der "Biestmilch" zur Gesundheitsprophylaxe ihrer Familie Puddingspeisen und Milchcremes her. Heute noch wird in Dänemark der „Colostrum-Pudding“ (dänisch =„Råmælksgrød”) und in Finnland der Leipäjuusto (Brot- oder Knisterkäse) aus der Vormilch der Kühe hergestellt.
Studien aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts bestätigten, dass die Inhaltsstoffe des Colostrum eine allergie- und infektionsschützende Wirkung aufweisen. Insbesondere bei Rheumapatienten wurden gute Erfolge erzielt, so dass es in den USA 1955 als Antirheumatikum analysiert wurde.
Seit dieser Zeit haben weitere Forschungen und Untersuchungen bestätigt, dass das Colostrum für den Menschen, vorzugsweise das der Kuhmilch, immunstärkende Wirkungen aufweist, die Wundheilungsprozesse fördert, das Wachstum unterstützt und Allergien vorbeugt.

Einsatzgebiete:

Bei grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten: aufgrund der immunstärkenden und immunstimmulierenden Eigenschaften leistet das Colostrum nachweislich vorbeugenden Schutz und beschleunigt den Heilverlauf.

Entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen und Durchfall: wissenschaftlichen Studien zufolge unterstützt das Colostrum die Wiederherstellung der geschädigten Magen- und Darmschleimhaut, so dass sich die Resorption der Nährstoffe verbessert und sich die Abwehrarbeit des Darm stabilisiert.

Gelenkerkrankungen (z. B. rheumatoide/infektiöse Arthritis, degenerative Arthrosen, Osteoporose): die im Colostrum enthaltenen Wachstumsfaktoren unterstützen das Wachstum der Knochen und des Knorpelgewebes. Die anti-entzündlichen Stoffe des Colostrums haben außerdem noch einen lindernden Effekt auf das Entzündungsgeschehen.

Bei einem geschwächtem Immunsystem (bei Stress, während eine Chemotherapie, in der Rekonvaleszenz): aufgrund des Schwächezustands des Körpers ist dieser meist nicht in der Lage die notwendigen Immunglobuline und Abwehrstoffe selbst zu bilden. Die Immun- und Wachstumsfaktoren im Colostrum fördern den Aufbau der körpereigenen Abwehrmechanismen und unterstützen so die Rekonvaleszenz.

Allergien (z. B. Heuschnupfen, Asthma) und Nahrungsmittelunverträglichkeiten: die im Colostrum enthaltenen immunologischen Peptide greifen regulierend auf das Immunsystem des Körpers ein, so dass dem Colostrum eine nachweisliche Senkung der Allergiebereitschaft nachgesagt werden kann. Die zudem enthaltenden anti-entzündlichen Stoffe des Colostrum lindern obendrein die Entzündungsbereitschaft des Organismus.

Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Lupus erythematodes, Rheuma): durch die immunregulierenden Stoffe im Colostrum kann weiteren Schüben entgegengewirkt werden und die Wachstumsfaktoren im Colostrum begünstigen die Regeneration der geschädigten Zellen.

Diabetes I und II: die insulinkomparabelnen Wachstumsstoffe im Colostrum haben einen regulierenden Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Ferner reduzieren die Immun- und Wachstumsfaktoren des Colostrum die Infektanfälligkeit und die häufig bei Diabetikern bestehenden Wundheilungsstörungen.

Depressionen, Stimmungsschwankungen: das im Colostrum enthaltene Tryptophan wirkt stimmungsaufhellend und kann so Depressionen vorbeugen und lindern.

Tumore, Krebs: die im Kolostrum enthaltenden Interferone können lt. wissenschaftlichen Studien das Wachstum von Tumorzellen hemmen.

zur Leistungssteigerung im Sport: das im Colostrum enthaltene IGF-1, welches fast homogen ist mit dem menschlichen IGF-1 kommt den Sportlern zu Gute, da es den Muskelaufbau beschleunigt und dadurch einen leistungssteigernden Effekt aufweist.


Herstellung und Produktunterschiede

Bei der Herstellung des Colostrums als Nahrungsergänzung wird zwischen 2 Verfahren unterschieden:

Das Kaltherstellungsverfahren:
Bei diesem Verfahren bleiben - bis auf die Abtrennung des Kaseins und des Fetts - alle Inhaltsstoffe erhalten und es werden keine weiteren Chemikalien (bis auf ein Enzym zur Abspaltung des Kaseins) eingesetzt. Durch eine besondere Technik der Sterilfiltraton werden im Anschluss Bakterien und Viren entfernt, so dass das sterilisierte Colostrum eine Haltbarkeit von ca. 2 Jahren aufweist.
Bei diesem Herstellungsprozess bleiben alle Substanzen in hoher Konzentration erhalten.

Das Pasteurisierungsverfahren:
Das Colostrum wird für ca. 15 Sekunden auf ca. 72° erhitzt, eine Entkeimung sowie die Abtrennung des Kasein und des Fetts erfolgen bei diesem Verfahren nicht. Da nach der kurzen Erhitzung die Haltbarkeit nur auf einige Tage beschränkt ist, findet meistens nach der Pasteurisierung eine Sprühtrocknung statt (d. h. das Colostrum wird wiederholt einer hohen Temperatur ausgesetzt). Da sowohl bei der Pasteurisierung als auch bei der Sprühtrocknung wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen, kann die Qualität nicht mit dem Herstellungsverfahren der Kaltherstellung standhalten.

Ferner sollte bei der Herstellung des Colostums darauf geachtet werden, dass das Colostrum von Bio-Rindern stammt, so dass keine Antibiotika, Hormon und Pestizidrückstände vorhanden sind.

Verabreicht wird das Colostrum zur Nahrungsergänzung in Pulverform, Kapseln, Tabletten und Kautabletten. Durch eine besondere Gefriertrocknung wird das Colostrum, welches durch das Kaltherstellungsverfahren sterilisiert wird in Tabletten und Pulverform verarbeitet.


Colostrum - Vorrang hat die Versorgung der Kälber!

Das erste Colostrum, das die Mutter-Kuh produziert, ist natürlich dem Kalb vorbehalten (nur der Überschuss darf für die Weiterverarbeitung verwendet werden). Es ist lebensnotwendig für die Gesundheit und für das Überleben der Kälber, was natürlich vorrangig im Interesse der Bauern steht.
Da aber von den Mutterkühen bei weitem mehr Colostrum hergestellt wird, als die Kälber benötigen, kann der Rest weiterverwertet werden.

Insgesamt ist das Kuh-Colostrum für den Menschen gut verträglich, da das Fett und das Kasein abgetrennt werden und so das Kuh-Colostrum auch bei einer Milcheiweißallergie verabreicht werden kann.
Dieses Naturprodukt enthält in hoher Konzentration eine hochwirksame Mixtur von kostbaren Inhaltsstoffen, die jeden Menschen, egal in welchem Alter, zu Gute kommen.



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