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Edelsteine - Heilwirkungen nach Hildegard von Bingen


Amethyst

Steine, Edelsteine, Kristalle oder auch Heilsteine genannt beschäftigen seit jeher die Menschen. Im alten Ägypten stellte man schon einen Bezug zwischen der Astrologie und den Edelsteinen fest. Weit vor Christus (ca. 200 Jahre v. Chr.) wurden bereits die ersten Aufzeichnungen über die Heilkräfte der Edelsteine gefunden (u. a. durch den griechischen Philosoph und Naturforscher Theophrastos). Viele Mythen und Geschichten erzählen von der Zauber- und Heilkraft der Steine und Kristalle.

Auch Hildegard von Bingen war klar, dass sich die Schwingungen der Steine auf den Menschen übertragen und nimmt dazu auch Bezug in ihrem 4. Buch "Physika". In einer Aufzeichnung verfasste sie eine Aufstellung der "12 Grundsteine Gottes" (beginnend mit dem Heliotrop, der auch als Hildegardjapis bekannt ist).
Wenn auch die Heilkraft der Steine wissenschaftlich nicht erwiesen ist, lässt sich durch moderne Forschungen trotzdem ein Zusammenhang zwischen den energetischen Schwingungen der Steine und den neurophysiologischen Abläufen des menschlichen Systems feststellen.
Da die Schwingungen der Steine insbesondere über die Sinnesorgane übertragen werden, erfolgt die Anwendung idealerweise über das Auflegen (z. B. durch ein Amulett, Anhänger), durch die Einnahme pulverisierter Edelsteine oder das Trinken von mit Heilsteinen energisiertem Wasser. Durch Ruhe und Entspannung werden die Schwingungen besser übertragen und deshalb empfiehlt sich eine entspannende Atmosphäre (z. B. gleichzeitiges Hören von Entspannungsmusik) während dem Auflegen der Steine.
Auch ist es ratsam die Steine vorher gut mit klarem Wasser zu reinigen und sie dann zur "Aufladung" ins Freie (Achtung! zu starke Sonneneinstrahlung können farbige Steine wie z. B. den Opal, Amethyst oder den Türkis in seiner Ausstrahlung schädigen) zu legen und danach erst auf die entsprechenden Stellen zu legen. Alternativ kann auch das Mondlicht genutzt werden.

Einsatzgebiete:

Kopfschmerzen: hier empfiehlt Hildegard von Bingen den Smaragd, den Rubin oder die Flußperlen. Den Stein befeuchten und damit leicht über die Stirn und die Schläfen streichen. Die Wirkung verstärkt sich, wenn der entsprechende Stein kurze Zeit in den Mund genommen wird.

Konzentrationsstörungen: schon das Betrachten des grünen Fluorit am Arbeitsplatz oder am Schreibtisch kann die Konzentrationsfähigkeit steigern. Er sorgt für Klarheit, schafft Strukturen und steigert die Kreativität. Verstärkt wird die Wirkung durch das Tragen des Heilsteins (z. B. als Amulett).

Depressionen: lt. Hildegard von Bingen ist hier an den Onyx zu denken: "Wenn Traurigkeit dich bedrückt, schaue den Onyx aufmerksam an und lege ihn dann in Deinen Mund. Die Bedrückung Deines Geistes wird weichen" (Physica). Der schwarze Onyx stärkt das Wurzelchakra und steigert das Selbstwertgefühl. Da die Schwingungen des Onyx nur langsam das Gemüt erreichen, soll er über einen längeren Zeitraum am Körper getragen werden.

Fieber: auch bei hohem Fieber kann lt. Hildegard von Bingen der Onyx Abhilfe schaffen. Den Stein reinigen, im Freien aufladen und dann in ein Glas Trinkwasser legen. Etwas ziehen lassen und dann langsam schluckweise trinken.

Gicht: Linderung bei Gichtbeschwerden verschafft der Saphir. Lt. Hildegard von Bingen soll der Saphir in den Mund genommen werden oder das Trinkwasser damit angereichert werden. (Wasser in einen Glaskrug geben und einen aufgeladenen Saphir mit hineingeben).
Ein weiterer Stein der den Schmerz vertreibt ist der Jaspis. Man legt den Stein auf das schmerzende Areal und drückt ihn so lange darauf bis der Schmerz leichter wird.

Schlaflosigkeit: Bei stressbedingten Einschlafstörungen ist es ratsam einen Rosenquarz, einen Citrin oder einen Amethyst unters Kopfkissen zu legen. Bei Alpträumen kann der Turmalin Abhilfe schaffen.

Menstruationsbeschwerden: in entspannter Atmosphäre den Mondstein, den Chrysokoll oder den Amazonit auf den Unterbauch legen (die Steine sollten leicht angewärmt sein). Die Schwingungen der Heilsteine sorgen für Entspannung und Schmerzlinderung.

Heuschnupfen (Allergien): Bewährt hat sich bei Heuschnupfen bzw. zur Vorbeugung der Aquamarin. Er sollte am Besten schon ab Februar im Form eines Anhängers um den Hals getragen werden. Er kann auch bei akuten Beschwerden mit Aquamarin-Wasser (Heilstein in ein Glas Wasser legen und ziehen lassen) getränkten Auflagen auf das Auge gelegt werden.

Tipps zur Reinigung und Aufladung der Heilsteine:

- Wichtig ist es den Heilstein vor der ersten Anwendung und auch danach regelmäßig zu reinigen, da Heilsteine Energieträger sind und auch die negativ aufgenommen Energien in ihm gespeichert werden.

- Es empfiehlt sich hier das Reinigen des Steins unter fließendem Wasser (den Stein einige Minuten unter einen fließenden Wasserhahn halten und ggf. mit den Fingern von Ablagerungen befreien.
Empfindliche, poröse Steine können auch über Nacht zur Reinigung mit Meersalz bedeckt werden.

- Im Anschluss kann der Stein durch Licht-Energie (Tageslicht, Mond) aufgeladen werden. In der Steinheilkunde werden bestimmte Steine der Sonnenergie bzw. der Mondenergie zugeordnet. Verstärkt wird die Aufladung indem der entsprechende Heilstein während der Aufladung in eine Bergkristallgruppe gelegt wird.

- Danach kann der Stein noch mit entsprechenden Affirmationen "programmiert werden". Dies kann die Heilkraft noch zusätzlich intensivieren.

Achtung!

Bei der Edelstein-Therapie handelt es ich um eine zusätzliche Therapiemöglichkeit im Rahmen einer Erkrankung. Sie sollte nie als einzige Therapie-Form genutzt werden und ersetzt keine schulmedizinische Behandlung!



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