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Eisen - der unentbehrliche Energiespender


Sesam enthält viel Eissen.
Das Spurenelement Eisen (Fe) ist für unseren Körper lebensnotwendig. Ohne Eisen gibt es keine Zellatmung und unsere Muskelfunktion ist mehr als beeinträchtigt. Eine unzureichende Zufuhr kann deshalb Mangelsymptome (z. B. Müdigkeit) hervorrufen.
Bei einer ausreichenden Versorgung befinden sich etwa 4 - 5 g Eisen in unserem Körper. Ca. 70 % davon sind für die "Zellatmung" wichtig, d.h. der Sauerstoff, den wir einatmen wird mit Hilfe des Eisens an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden und so über den Weg des Blutes im ganzen Körper verteilt und in den einzelnen Zellen (auch in den Muskelzellen) zur Energiegewinnung genutzt. Der restliche Prozentsatz wird u.a. im Körper (z. B. im Knochenmark, in der Darmschleimhaut und in der Leber eingespeichert).
Bei Kindern und Jugendliche ist das Spurenelement Eisen obendrein noch wichtig für eine optimale Gehirnentwicklung.

Gemessen wird die Eisenkonzentration im Körper im Blutserum.
Normalwerte:
Frauen: 60 - 180 µg/dl
Männer: 70 - 180 µg/dl
Kinder bis 12 Jahre: 30 140 µg/dl


Bei einem Eisenmangel können Symptome wie z. B.

- Müdigkeit
- Blässe
- Leistungsminderung
- Erschöpfung
- Einrisse der Mundwinkel
- Zungenbrennen
- Ohrensausen
- Haarausfall
- brüchige Nägel
- Infektanfälligkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
Eine andauernde niedrige Eisenzufuhr führt zu einer Blutarmut (Anämie).


Als Ursachen für ein Eisenmangel können sein:

- Blutungen (auch die Menstruation)
- chronische Entzündungen wie Morbus Crohn, eine Zöliakie
- eine eisenreduzierte Kost durch Fehl- oder Unterernährung z.B. Fast Food, Konservenkost)
- Verdauungs- und Resorptionsstörungen
- eine Magen-Schleimhaut-Entzündung
- eine Krebserkrankung
- aber auch in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei heranwachsenden Kindern kann es durch den erhöhten Bedarf zu Mangelerscheinungen kommen.


Welche Lebensmittel sorgen für eine täglich ausreichende Eisenzufuhr?

- täglich ausreichend Getreide-Produkte (Vollkorn sollte bevorzugt werden)
- ca. 300 - 600 g Fleisch und Wurstwaren je Woche (beim Fleisch auf die Herkunft achten!)
- eisenreiche Gemüsesorten: Spinat, Schwarzwurzeln, Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen).
- schwarze Beeren (z. B. Johannisbeeren und Holunderbeeren)
- Rhabarber
- Küchenkräuter wie z. B. Petersilie und Brunnenkresse und
- Salatsorten wie Feldsalat und Endivien.


Auf was ist bei der Eisenzufuhr zu achten?

Der Körper kann grundsätzlich Eisen aus Lebensmitteln tierischer Herkunft (welches 2wertig ist) besser verwerten als solches aus pflanzlichen Lebensmitteln. Der Grund hierfür ist, dass die Aufnahme und die Verwertung des pflanzlichen Eisens (welches 3wertig ist) im Körper durch die Anbindung an weitere pflanzlichen Bestandteile (z. B. Oxalsäure im Spinat) geschwächt ist.
Verbessert kann die Verwertung des pflanzlichen Eisens durch die zusätzliche Zufuhr von Vitamin C (z. B. Orangensaft und Spinat)!

Als Eisenhemmer gelten Schwarzer Tee, Kaffee, Cola, Kakao und Rotwein. Deshalb sollten diese Getränke erst ca. 1 - 2 Stunden nach einer eisenhaltigen Mahlzeit getrunken werden.

Zusätzliche Eisenpräparate sollten nur bei einer Unterversorgung eingenommen werden, da eine zu hohe Eisenzufuhr bzw. erhöhte Eisenwerte Gefäße und Organe wie z. B. Herz und Leber schädigen kann. Zudem kann zu viel Eisen die Infektanfälligkeit erhöhen!
Erhöhte Eisenwerte zählen auch als Risikofaktor für Arteriosklerose und Herzinfarkt!



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