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Enoki Heilpilz - Gemeiner Samtfußrübling


Enoki-Pilz (Gemeiner Samtfußrübling) oder der Kälteunempfindliche

In Japan ist der Enoki-Pilz (lat. Flammulina velutipes oder Collybia velutipes) neben dem Shiitake-Pilz seit Jahrhunderten bereits ein weit verbreiteter Speise- und Heilpilz. Schon lange wird er dort in Kulturen gezüchtet. Allerdings weicht das Aussehen der Zuchtversion stark ab von dem Bild des Pilzes, der in der Natur wächst. Der gezüchtete Enoki-Pilz hat eine weiße Farbe, die Form ist nadelförmig und langstielig.
In freier Natur beginnt das Wachstum des wohlschmeckenden Speisepilzes in den Wintermonaten, weshalb er auch "Winterpilz" genannt wird. Sein bis zu 1 cm honiggelber Hut wird von einem bis zu 8 cm langen, samtigen Stiel getragen und die Lamellen des Pilzes sind weiß-gelblich. Zu finden ist er vor allem an Stämmen, abgefallenen Ästen und Zweigen und im Unterholz.
Die geographische Verbreitung bezieht sich mehr auf die kälteren Regionen, wie z. B. in China, Japan, Russland, Nordeuropa und Nordamerika. Beobachtungen zeigen, dass der Pilz sogar noch bei -20° überlebt und nach dem Ansteigen der Temperaturen im Frühjahr in den Plusbereich, wieder weiterwächst. Das Besonderne hierbei ist, dass weder Geschmack noch die wertvollen Inhaltsstoffe des Pilzes beschädigt werden.
Bereits in den 70er-Jahren unseres vorigen Jahrhunderts wurden die in Japan längst vermuteten Heilwirkungen (z. B. tumorhemmend) des Enoki-Pilzes nachgewiesen. Auffällig war bei Forschungen in Japan, dass eine bedeutende Reduktion von Krebserkrankungen, bei den Personen die den Pilz regelmäßig verzehrten, festgestellt wurde.

Einsatzgebiete:

Bluthochdruck: Die Inhaltsstoffe des Enoki-Pilzes haben einen regulierenden Einfluss auf den Blutdruck.

cholesterinsenkend: auch eine Reduzierung des Cholesterinspiegel ist bei einer regelmäßigen Konsumierung des Heilpilzes zu beobachten.

chronische Müdigkeit: durch die stärkende Wirkung auf das Immunsystem werden die Lebenskräfte angeregt und Symptome wie Antriebsschwäche und Müdigkeit vergehen.

steigert die Abwehrkräfte: die starken Widerstandskräfte des Pilzes steigern bei einem regelmäßigen Verzehr das Immunsystem des Körpers.

Allergien: der festigende Einfluss auf die Immunabwehr durch den Enoki-Pilz lassen auch die Allergie-Bereitschaft des Körpers sinken, da das Immunsystem wieder mehr ins Gleichgewicht kommt.

unterstützend bei der Behandlung einer Krebserkrankung: Beobachtungen zeigen, dass bei einem regelmäßigen Konsum des Enoki-Pilzes im Rahmen einer Chemo- oder Strahlentherapie die negativen Begleitsymptome gelindert werden.
Insbesondere bei Brust- und Hautkrebserkrankungen wird dem Enoki-Pilz ein viel versprechender und unterstützender Einfluss nachgesagt.

entzündliche Magen- und Darmerkrankungen: die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe des Heilpilzes sorgen für eine Reduzierung der gereizten Magen- und Darmflora.

Lebererkrankungen: immun-modulatorisch wirkende Protein-Polysaccharide haben einen hemmenden Einfluss auf das Wachstum von Lebertumoren, Prostatakarzinomen und Sarkomen.

Verzehrempfehlung:

- der Gemeine Samtfußrübling (heimischer Enoki) frisch zubereitet:
z. B. als Suppe:
Wichtig! Es sollten nur junge bis halbwüchsige Pilze verwenden werden. Ältere Pilze erkennt man an den aufgeschlagenen Kappen (Huträndern). Dunkle Teile des Pilzes entfernen (vor allen die Stiele sind oft holzig). Die Kappen sind bei Regen oft schmierig und schleimig, je nach Geschmack kann die Huthaut beim Putzen abgezogen werden.
Die in Scheiben geschnittenen Pilze in Butter und Kräutern (z. B. Kümmel, Muskat, Knoblauch, Majoran) andünsten und etwas im Saft garen lassen. Mit Brühe/Wein aufgießen und mit saurer Sahne, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch etwas Petersilie über die Suppe streuen.

- der Enoki-Pilz roh im Salat:
Der typische japanische Zucht-Enoki hat eine recht lange Haltbarkeit (im Kühlschrank bis zu 15 Tagen). Roh aufgeschnitten verfeinert er nahezu jeden Salat.

- Enoki-Pilze als Nahrungsergänzung:
Für Enoki-Extrakte in Kapselform oder als Pulver werden die Pilze speziell gezüchtet, getrocknet und vermahlen.



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