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Kürbis - Heilkräfte nicht nur für die Herbstmonate


Kürbis
Jetzt im Herbst ist wieder die Zeit, wo er uns am Straßenrand, vor Haustüren und in Gärten entgegen leuchtet. Als großer, dicker, meist orangefarbener Koloss versetzt er uns in Herbststimmung und lässt manche trübe Tage farbenfroher wirken: Der Kürbis

Die ersten Spuren des Kürbis sind vor ca. 10.000 Jahren in Mexiko gefunden wurden. Die Indianer haben damals schon die Heilkraft des Kürbis entdeckt, indem sie Brandwunden mit Kürbisbrei bestrichen oder Breiauflagen bei Verstauchungen und Prellungen verwendeten. Christoph Kolumbus haben wir es angeblich zu verdanken, dass der Kürbis seinen Siegeszug nach Europa startete, obwohl er hier lange Zeit nur als Viehfutter genutzt worden ist, bis endlich auch die Heilkraft des Kürbis aus den neuen Ländern (Übersee) nach Europa übermittelt wurde.
In den USA besteht schon seit langem ein großer Kult um den Kürbis. Ob als Halloween-Dekoration, zu Thanks-Giving oder Wettbewerbe im Kürbiswiegen, der Kürbis ist in den USA nicht mehr wegzudenken.

Zu Halloween (ursprünglich ein irischer Brauch) werden die Kürbisse ausgehöhlt, es wird ihnen dann ein Gesicht geschnitzt und eine Kerze hineingestellt. Dies dient zur Erinnerung an den Iren Jack O´Lantern, dessen Seele am Halloween-Abend durch die Straßen geistert, da er angeblich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte und so weder in den Himmel noch in Hölle kam, aber vom Teufel eine Rübe (wurde dann in den USA durch den Kürbis ersetzt) und ein glühendes Kohlenstück bekam, so dass er
im Dunkeln umhergeistern kann.
Aber sein Gesicht zeigt der Kürbis nicht nur als Halloween-Laterne oder als Herbstdeko, nein, er kann sich auch wegen seiner vielen Vitalstoffe und Mineralstoffe sehen lassen und da sein Fruchtfleisch obendrein noch lecker schmeckt, ist er nicht nur in den Herbstmonaten ein wertvolles und gesundes Nahrungsmittel.


Schutzwirkungen des Kürbis:

Prostata-Erkrankungen: Die gesundheitlich am wertvollsten Teile des Kürbisses sind seine Kerne. Vor allem bei Prostata-Beschwerden wird ihnen eine große Heilwirkung nachgesagt. Es empfiehlt sich eine Kur mit Kürbiskernen über mehrere Monate (3 x tägl. 2 - 3 EL).

Reizblase und Blasenleiden: genauso wie bei den Männern wirken die Kürbiskerne bei Frauen, die mit einer Reizblase oder häufigen Blasenentzündungen geplagt sind. Auch ist eine Kur über 3 Monate anzuraten.

Krebs: die im Kürbis enthaltenen Karotinoide sind nicht nur für die Orangefärbung des Kürbisfleisches verantwortlich, sie schützen unseren Körper zudem vor den sogenannten "freien Radikalen", indem sie diese neutralisieren. So bietet der Kürbis mit seinen Antioxidantien Schutz vor Krebserkrankungen. Obendrein wird durch das im Kürbis enthaltene Phenolen dieser Schutz noch zusätzlich verstärkt, da diese die im Körper krebserregenden Stoffe an sich binden.

Makuladegeneration und Grüner Star: das im Kürbis enthaltene Lutein und Zeaxanthin ist auch ein wichtiger Bestandteil unserer Linsen in den Augen. Deshalb schützt der Verzehr von Kürbisfleisch, Kürbisöl oder Kürbiskernen insbesondere vor altersbedingten Augenerkrankungen.

Sonnenbrand: auch zur Vorbeugung von Sonnenerkrankungen kann der Kürbis beitragen. Das enthaltene Beta-Karotin schützt den Körper von Innen vor den Folgen von starken Sonnenstrahlen. Der Schutz von außen durch Sonnencreme lässt sich dadurch natürlich nicht ersetzen!

Herzerkrankungen: wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen die viel Obst und Gemüse essen besser vor Herzerkrankungen geschützt sind. Das im Kürbis enthaltene Beta-Karotin unterstützt diese Wirkung darüber hinaus.

bei Eisenmangel: nicht unterschätzt werden darf der hohe Eisengehalt des Kürbis. Deshalb empfiehlt sich bei einem Eisenmangel eine Kürbiskernkur (da vor allem die Kerne noch eisenhaltiger sind als das Fruchtfleisch). Frauen, die aufgrund ihrer Menstruation viel Blut verlieren, können ebenso mit einer Kürbiskernkur ihre Eisenvorräte wieder auffüllen.

Diabetes Mellitus II: Untersuchen haben gezeigt, dass der blutzuckerregulierende Effekt des Kürbis vorbeugend gegen den Diabetes Mellitus Typ II wirken kann.

bei trockener, rissiger Haut: da das Kürbiskernöl reich an fetten Ölen (Ölsäure, Linolsäure und Linolensäure)ist, versorgt es die Haut mit den notwendigen Stoffen, so dass das Hautbild wieder geschmeidiger wird.


Anwendungen und Tipps:

Viele schreckt die Größe eines Kürbisses vor dem Kauf ab. Beachtet man aber einige Tipps, so wird aus dem "Riesen" schnell eine leckere Mahlzeit:

Zur Herstellung von Suppen, Kuchen oder Eintopf empfiehlt es sich den Kürbis ca. 20 Minuten in den heißen Ofen zu schieben (bei ca. 175 °C). Danach abkühlen lassen und die Schale lässt sich leicht entfernen und das Fruchtfleisch kann mühelos klein geschnitten werden.
Das nächste Problem ist meist bei sehr großen Exemplaren die Menge an Fruchtfleisch:
Außer zur Suppe (die sich wunderbar einfrieren lässt) kann das Kürbisfleisch lecker eingelegt werden und dann manche Brotzeit schmackhaft verfeinern. Desweiteren kann aus dem Fruchtfleisch ein Kuchen oder Marmelade gemacht werden.

Medizinisch hat sich eine Kürbiskern-Kur über mehrere Monate bewährt (3 x tägl. 2 - 3 EL Kürbiskerne).
In Apotheken gibt es alternativ gute Fertigpräparate die den Verzehr der Kürbiskerne ersetzen.
Auch als Tee kommt einem seine Heilwirkung zu Gute. Ca. 1 EL frische Kürbiskerne mit kaltem Wasser angießen. Langsam erwärmen und ca. 10 Minuten mit niedriger Temperatur dahin köcheln lassen und abseihen.
Ferner kann das Kürbiskernöl fast jedes Salatdressing verfeinern und so täglich zusammen mit den Mahlzeiten zu sich genommen werden.




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