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Lecithin


Lecithin findet man in jeder Zelle unseres Körpers, denn es ist das am häufigsten vorkommende Phospholipid (Phospholipid + Cholin = Phoshatidylchilon oder auch Lecithin genannt) in den Wänden unserer Körperzellen. In höherer Konzentration findet man Lecithin vor allem im Gehirn, in der Leber, im Herzen, in den Muskeln, in der Dickdarmschleimhaut, in der Lunge und auch im Sperma.
Der menschliche Körper bildet mit Hilfe des Phosphatodylcholin (= Lecithin) den Neurotransmitter Atetylcholin, der die Übertragung von Botschaften zwischen den einzelnen Zellen unterstützt.
Desweiteren ist Lecithin in der Lage Fette in kleine Tröpfchen zu verkleinern, so dass die Fette sich dadurch im Wasser lösen können.
Lecithin erhöht die Flexibilität der Zellwände und erleichtert so den "Durchgangsverkehr" für die in die Zelle eingehenden als auch die ausgehenden Substanzen. Diese Fähigkeit ist vor allem sehr hilfreich, wenn es um den Cholesterinhaushalt in unserem Körper geht, denn durch die emulgierende Wirkung des Lecithins wird sowohl der Fett- als auch der Cholesterin-Stoffwechsel positiv unterstützt.
Süßlupine enthält wertvolles Lecithin
Obendrein fördert Lecithin nicht nur die Durchlässigkeit der Zellwände sondern auch deren Stabilität, was wiederum die Zelle generell stärkt und sie so gegen einen schädigenden Einfluss besser wappnet .
Wie kommt der Körper zu ausreichend Lecithin? Prinzipiell bildet unser Körper selbst das Lecithin in der Leber. Da unser Körper in vielen Situationen (z. B. bei Leistungssport, Stress, Schwangerschaft und Stillzeit, in Lern- und Prüfungsphasen, Vegetarier/Veganer, im Alter, bei Gedächtnisstörungen und bei übermäßigen Alkoholkonsum) einen Mehrbedarf an Lecithin benötigt, kann Lecithin zusätzlich über unsere Nahrung aufgenommen werden.
In unserer Nahrung finden wir Lecithin in Walnüssen, Sojaprodukten, Erbsen, Mais und im Eigelb.
Im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel wird das Lecithin in Form von Granulaten, in Kapseln, aber auch in Kombinationsprodukten mit Vitaminen wie z. B. Vitamin E, B6 und B12 angeboten.

Einsatzgebiete von Lecithin:

zur Stärkung der Konzentrationsfähigkeit: Cholin, Baustein des Lecithins, ist zum Aufbau der Myelinscheide notwenig (die Myelinscheide ist eine sog. Abdichtung unserer Nervenleitbahnen). Sind diese Leitbahnen ordentlich abgedichtet, kann unser Gehirn effizient und konzentriert arbeiten. Deshalb ist eine ausreichende Versorgung unseres Körpers mit Lecithin für unsere Denkprozesse uns unsere Konzentrationsfähigkeit notwendig.

regulierender Einfluss auf den Cholesterinhaushalt: prinzipiell ist Cholesterin ein wichtiger Stoff für unsere Körperzellen. Allerdings ein zuviel davon, vor allem des "schlechten Cholesterin" verdichtet unsere Zellen. Kommt Lecithin mit ins Spiel wird die Durchlässigkeit der Zellen wieder gefördert und der Austausch von Stoffen in und aus der Zelle ist wieder gewährleistet.

stärkt die Leber: dem Lecithin wird nachgesagt, dass es die Leber vor einer Verfettung schützt. Werden unserem Körper Fette und Cholesterin zugeführt, werden diese in die Leber transportiert. Von dort aus werden diese Stoffe je nach Bedarf im Körper nach entsprechender Verstoffwechselung "verteilt". Damit diese leichter über das Blut weitertransportiert werden können, ist Lecithin ein wichtiger Partner, der dafür sorgt, dass sich diese wasserunlöslichen Stoffe nicht in der Leber anreichern und abtransportiert werden können.

entzündungshemmende Wirkung: wissenschaftliche Studien zeigten im Rahmen von Tierversuchen einen anti-entzündlichen Effekt bei einer rheumatoiden Arthritis.

Erschöpfungszustände: das im Lecithin enthaltene Phosphat liefert dem Körper bei ausreichender Versorgung Energie, so dass man sich wieder leistungsfähiger fühlt.

Anti-Aging: desto mehr Lecithin in der Haut enthalten ist, desto geschmeidiger und elastischer bleibt diese.

präventiv bei Krebserkrankungen: Studien haben gezeigt, dass eine ausreichende Versorgung mit Lecithin vor Brust- und Darmkrebs-Erkrankungen Schutz bieten kann.

Magen/Darm: festgestellt wurde eine schleimhautschützende Wirkung sowohl der Magenschleimhaut als auch der Darmschleimhaut.

Lecithin kommt sowohl in pflanzlichen (Sojabohnen, Walnüssen, Mais) als auch in tierischen (Eigelb, Innereien wie Herz, Leber und Hirn) Produkten vor. Bevorzugt sollte das Lecithin aus pflanzlicher Herkunft gedeckt werden. Süßlupinen-Lecithin oder auch Soja-Lecithin enthält im Vergleich zum Lecithin tierischen Ursprungs z. B. Eigelb zusätzlich noch viele ungesättigte Fettsäuren.
Empfohlen wird eine tägliche Menge von 3 - 4 g.



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