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Löwenzahn - Pusteblume - Wunderblume


Löwenzahn
Der Löwenzahn (Taraxacum officiale) kann bis zu 50 cm hoch werden, hat einen hohlen Pflanzenstengel und tief gezähnte Blätter, denen er seinen Namen zu verdanken hat. Die Hauptblütezeit des Kornblütengewäches ist von April bis Mai. Vielerorts zeigen sich dann die goldig-gelben Blüten des Löwenzahns, der sich nach dem Verblühen - in die bei den Kindern beliebte Pusteblume verwandelt - und so dafür sorgt, dass sich seine Früchte weiterbreiten (Schirmflieger).
Früh wurde bereits die Heilkraft der "Pfaffenblume" erkannt. Bereits im frühen Mittelalter (11. Jahrhundert) sind in alten Kräuterbüchern Aufzeichnungen über das Taraxacum zu finden. Damals wurde der Löwenzahn als Heilmittel bei Augenentzündungen verabreicht und bei den Frauen war er als Schönheitselixier beliebt.
Der Löwenzahn ist fast überall auf der nördlichen Halbkugel in der Welt zu finden. Bevorzugte Anbaugebiete befinden sich heute in Rumänien, Bulgarien und Polen.
Den Inhaltsstoffen, wie z. B. der hohen Konzentration an Kalium, den Vitaminen A, B und C und den Bitterstoffen (Taraxacin, Sesquiterpenlactone) hat er seinen Ruf als "Wunderkraut" zu verdanken, da er sowohl eine prophylaktische als auch eine heilende Wirkungskraft aufweist.
Seine Robustheit (der Löwenzahn gilt als sehr hartnäckiges und nahezu unverwüstliches Kraut) hat auch einen stärkenden und festigenden Einfluss auf die gesundheitliche Konstitution von Mensch und Tier (das Taraxum officiale wird auch erfolgreich in der Tiermedizin eingesetzt).
Generell gilt der Löwenzahn als harntreibend, entgiftend (blutreinigend) und stoffwechselanregend.

Einsatzgebiete:

bei Verdauungsbeschwerden (Völlegefühl, Blähungen): die enthaltenen Bitterstoffe fördern die Produktion der Verdauungssäfte und kurbeln so den Verdauungsprozess an.

bei Gallensteinen: durch die choleretische Wirkung des Löwenzahns wird die Produktion der Gallenflüssigkeit in der Leber angeregt, was die Stoffwechselprozesse verbessert.

Diabetes Mellitus: die Inhaltsstoffe des Löwenzahns haben nachweisliche eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel (empfehlenswert ist es täglich eine Tasse Löwenzahntee zu trinken).

zur Entgiftung: die Löwenzahnwurzel zählt zu den wirksamsten Kräutern im Rahmen einer Entgiftung. Durch seine harntreibende Wirkung fördert sie die Ausscheidung der Abfallprodukte (Toxine) aus unserem Körper. Die entgiftenden Wirkstoffe des Löwenzahns eignen sich daher ideal im Zusammenhang mit einer Entgiftungskur.

bei Hauterkrankungen (Akne, Warzen und Hühneraugen): durch die entgiftende Wirkung bessern sich durch das Trinken von Löwenzahntee Hautprobleme schnell. Auch das mehrmalige Beträufeln der Hühneraugen und Warzen mit der milchigen Flüssigkeit aus dem Löwenzahnstengel sorgt meist für einen raschen Heilerfolg.

bei Augenproblemen (z. B. Sehschwäche): die entzündungshemmenden Eigenschaften des Löwenzahns können bei entzündlichen Augenerkrankungen die Beschwerden lindern (Lidauflagen getränkt mit kaltem Löwenzahntee).

in der Rekonvaleszenz zur Stärkung: durch seine entgiftenden Effekt (befreit den Körper von Giftstoffen) und seiner konstitutionsstärkenden Wirkung ist er im Rahmen der Rekonvaleszenz ein ideales Aufbaumittel.

Rheuma und Gicht: durch seine stoffwechselanregende Wirkung und des blutreinigenden Effekts wird dem Löwenzahn eine Linderung der Beschwerden bei Rheuma- und Gichterkrankungen zugesprochen.

zur Stärkung des Immunsystems: aufgrund des hohen Gehalts an Vitamin C hat die Heilpflanze eine positive Wirkung auf das Immunsystem.

Dareichungsformen

- als Frischpflanzensaft: die Löwenzahnblätter werden mittels einer Saftpresse entsaftet; alternativ kann der Frischpflanzensaft in Reformhäusern gekauft werden.

- als Tee: für einen Löwenzahn-Tee kann man sowohl frische als auch getrocknete Blätter oder Wurzeln verwenden.

- als Salat: die frischen Blätter des Löwenzahns können als Gemüsebeilage oder Salat als verwendet.

- Löwenzahnkaffee: nach dem Reinigen der Wurzeln schneidet man diese in kleine Stücke. Die gereinigten Wurzeln lässt man bei geringer Temperatur (max. 50 °) im Backofen trocknen. Im Anschluss werden diese in einer Pfanne geröstet und mittels einer Kaffemühle gemahlen. Mit dem Pulver kann dann Kaffee aufgebrüht werden. Diese Kaffeemischung stärkt den Verdauungsprozess und die Lebertätigkeit.




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