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Moringa - der Baum des Lebens


Die Moringablätter kann man als Salat essen
Der Moringa-Baum (Moringa oleifera), auch Meerrettich- oder Behenbaum genannt, kommt ursprünglich aus
Indien, am Fuße des Himalaya-Gebirges. Erste Aufzeichnung über den Wunderbaum sind (ca. 4000 Jahre vor Christus) im Zusammenhang mit ayurvedischen Heilmethoden, in der altindischen Schriftsprache "Sanskrit" zu finden. Auch aus dem alten Ägypten (ca. 2000 Jahre vor Christus) wurden Schriften entdeckt die sich auf den Behenbaum beziehen. Durch die englischen Kolonien in Indien, im 19. Jahrhundert, wurde der Moringa-Baum über die Grenzen Indiens hinaus bekannt, so dass er heutzutage auch in anderen subtropischen Ländern zu finden ist (Ostafrika und Karibik).
Nach Europa wurde, insbesondere, das Öl des Moringa-Baumes importiert, zuerst zur Produktion von Schmierölen und Duftwässern, im Laufe der Zeit wurde man sich auch über die Heilkraft und der Nahrhaftigkeit des Moringa-Baumes bewusst. Forschungen brachten zutage, dass in nahezu jedem Bestandteil des Moringa-Baumes (Blätter, Samen, Wurzeln, Blüten, etc.) wertvolle Nährstoffe zu finden sind. In einigen Ländern der Erde zählen die Bestandteile des Moringa-Baums als hochwertiges Nahrungsmittel und mittlerweile wird die Moringa-Pflanze in den Entwicklungsländern sogar zur Bekämpfung der Unterernährung eingesetzt.
Durch seinen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen wird er in seiner Heimat im Himalaya zu Recht als "Baum des Lebens" bezeichnet:
Angefangen von 18 essentiellen Aminosäuren (nachgewiesen), einem hohem Anteil von Antioxidantien, der hohen Dosis an den Vitaminen A und C, den Mineralstoffen Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium und Zink, dem Botenstoff Zeatin bis hin zu wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Infolgedessen gilt der Moringa-Baum als die nährstoffreichste Pflanze überhaupt.
Unser Webtipp Gute Bioqualität bekommt man als Moringa Pulver von BioProphyl aus kbA in Rohkostqualität, das sich sowohl für Vegetarier als auch Veganer eignet.

Einsatzgebiete:

bei Bluthochdruck (Hypertonie): die enthaltenen Mineralstoffe Magnesium und Kalzium haben durch ihre entspannende Wirkung einen positiven Effekt auf die Blutgefäße, was eine Senkung der Blutdruckwerte herbeiführt.

Diabetes Mellitus II: Studien haben ergeben, dass die Inhaltsstoffe Chlorogensäure und Quercetin eine vorteilhafte Wirksamkeit im Rahmen eines Diabetes-Mellitus Typ II haben, da die Insulin-Sensibilität erhöht wird.

Osteoporose: die vielen enthaltenen Mineralstoffe (z. B. Kalzium) sorgen für den Erhalt starker Knochen und senken so das Osteoporose-Risiko.

zur Stärkung des Immunsystems: die Aminosäuren in der Moringa-Pflanze (z. B. Threonin, Isoleucin und Cystin), das Vitamin C und die Mineralstoffe (z. B. Zink und Eisen) tragen zur Stärkung des Immunsystems bei.

zur Behandlung von bakteriellen Infekten ist jedoch Moringa weniger gut geeignet! Dafür haben wir die hoch wirksamen heimischen pflanzlichen Antibiotika Meerrettich und Kapuzinerkresse, die richtig dosiert als Angocin Anti-Infekt N eingenommen werden können.

bei Schwäche und Müdigkeit: fehlende Vitamine und Mineralstoffe im Körper, die für Müdigkeits- und Schwächesymptome verantwortlich sind, können durch den Verzehr von Moringa-Produkten ersetzt werden und wieder für mehr Antrieb und Stärke sorgen.

bei Augenproblemen (z. B. Sehschwäche): durch den hohen Vitamin-A-Gehalt der Moringa-Pflanze wird die Sehkraft gestärkt.

bei Wunden und Herpes: Aminosäuren, wie z. B. Lysin und Methionin fördern die Wundheilung und sorgen für eine rasche Abheilung bei Herpes.

erhöhte/s Blutfettwerte/Cholesterin: die im Moringa-Baum enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und der ebenso enthaltene Nährstoff Taurin gelten als natürliche Cholesterinsenker und haben somit einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel und die Blutfette.

Arteriosklerose und Herzerkrankungen: der enthaltenen Aminosäure Prolin wird eine vorbeugende Wirkung gegen Arteriosklerose und ein schützender Effekt der Herzkranzgefäße nachgesagt. Das Magnesium sorgt für Entspannung und die Folsäure schützt obendrein vor Herz- und Kreislauferkrankungen.

bei Stimmungsschwankungen und Schlafproblemen: das in der Moringa-Pflanze vorkommende Tryptophan (Provitamin) beseitigt Stimmungsschwankungen und sorgt für einen erholsamen Schlaf.

Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen (bei Kindern): die in der Moringa-Planze enthaltenen Aminosäuren Tyrosin und Serin fördern die Konzentrationsfähigkeit und lindern Hyperaktivität, nicht nur bei Kindern.

Blähungen und Verstopfung: Vor allem der Samen des Moringa-Baumes verbessert durch seine leicht abführende Wirkung unangenehme Verdauungsbeschwerden.

Rheuma: das enthaltene entzündungshemmende Histidin lindert Schmerzen und beugt Rheuma-Schüben vor.

Asthma: Studien zufolge wirken sich die Samenkerne auch positiv bei Asthmatikern aus.

fördert das Wachstum bei Kindern: die ausreichend enthaltenen Aminosäuren sind essentiell für eine gesunde Entwicklung der Kinder.

Allergien: durch den hohen und ausgewogenen Gehalt aller bedeutender Nährstoffe in der Moringa-Pflanze kann bei regelmäßigem Verzehr die Allergiebereitschaft gesenkt werden.

Dareichungsformen

- Moringa-Blätter: die Blätter können roh als Salat gegessen werden oder als Gemüse (wie z. B. Spinat) gekocht werden,
getrocknete Blätter kann man zu Pulver zerreiben oder als Tee aufbrühen.

- Moringa-Samen (antibiotische Wirkung): das Samenkorn kann geröstet verzehrt werden oder gekocht als Gemüsebeilage (wie z. B. Linsen oder Erbsen)
Aus dem Samen wird das wertvolle Moringa-Öl gewonnen.

- Moringa-Wurzel: enthält wertvolle Senfölglykoside; die Wurzel wird zu Pulver und Saft verarbeitet.
Bei Gelenkbeschwerden und schlecht heilenden Wunden kann das Moringa-Pulver zu einem Brei angerührt werden und auf die betroffenen Areale aufgetragen werden.

- Moringa-Früchte: enthalten viel Vitamin C, Mineralstoffe und viel wertvolles Eiweiß. Sie können wie Gemüse verzehrt werden (gekocht/gedünstet).




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