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Petersilie - ein Strauß voller Heilkräfte



Denkt man an die Kräuterheilkunde fallen einem Kräuter wie die Kamille, das Johanniskraut oder der Baldrian ein. Hört man das Wort "Petersilie" gehen die Gedanken eher in die Küche und man stellt sich z. B. leckere Salzkartoffel mit Petersilie oder eine gegrillte Forelle vor, die mit Petersilie gefüllt bzw. dekoriert ist.

Wenn man die Petersilie nur als Küchenkraut bezeichnet, tut man ihr definitiv unrecht. Die Petersilie gehört ohne Zweifel zu den Heilkräutern, die obendrein viele Speisen mit ihrem würzigen Geschmack verfeinert und abrundet.

Schon die Klostermedizin entdeckte bereits im 11.Jahrhundert ihre heilsame Wirkung und verordnete sie um die Verdauungsprozesse zu unterstützen. Hildegard von Bingen stellte aus der Petersilie einen Wein her, der als Herzwein bekannt wurde. Drei mal täglich ein Glas, so Überlieferungen zu Folge, solle die Herzfunktion stärken.

Petersilie
Ursprünglich stammt die Petersilie aus dem Mittelmeergebiet und ihr lateinischer Name Petroselinum crispum weist auf ihren natürlichen Lebensraum hin, der an felsigen Hängen (griech. "petra" = Felsen und "selion" = Sellerie) ist.

Was macht die Petersilie so gesundheitlich so wertvoll?
Wertvolle ätherische Öle(wie z.B. das sogenannte Apiol oder auch Petersilienkampfer genannt), desweiteren ist die Petersilie reich an Chlorophyll, das die Leber, die Nieren und das Blut bei der Entgiftung unterstützt. Hinzu kommen noch die Vitamine A, B1 - B6, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K und viele sekundäre Pflanzenstoffe. Sie ist auch eine gute Quelle für wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, wie z. B. Eisen, Magnesium, Mangan, Kalium und Schwefel.

Verwendbar ist die ganze Petersilie, sowohl die Wurzel, die größtenteils als Suppengemüse zum Einsatz kommt. Insbesondere in der Wurzel ist das ätherische Öl Apiol am meisten vorhanden. Aber auch im Petersilienkraut sind sehr viele wertvolle Stoffe enthalten.

Einsatzgebiete:

Harnsteine: die Petersilie hat eine harntreibende und entwässernde Wirkung. Deshalb empfiehlt sie sich zur Vorbeugung und Bekämpfung von Harnsteinen. Im Form von Tee kann sie zur Durchspülungskur eingesetzt werden. Die Urinausscheidung wird dadurch gefördert und krankmachende Erreger werden aus dem Körper gespült.

Blasen- und Niereninfekte: Petersilien-Tee beugt ebenso bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege vor. Auch hier empfiehlt sich eine Durchspülungskur.

stärkt das Immunsystem: die Petersilie enthält Phytoalexine (antibakterielle Stoffe), mit denen sie sich vor Bakterien und Pilzen schützt. Durch regelmäßigem Verzehr der Petersilie werden diese Stoffe an uns weiter gegeben und dadurch wird unser Abwehrsystem gestärkt.

Mundgeruch: das in der Petersilie enthaltene Chlorophyll und die ätherischen Öle sorgen für eine geruchsbindende Eigenschaft. Wer regelmäßig Petersilie kaut, bekommt dadurch einen frischen Atem und beugt Mundgeruch vor.

zur Entgiftung: das Chlorophyll, das natürliche Blattgrün der Petersilie, reinigt das Blut, unterstützt die Nieren- und Leberfunktion und fördert dadurch die Entgiftungsprozesse unseres Körpers.

Verdauungsbeschwerden: regelmäßiger Verzehr von Petersilie regt die Verdauung an, beugt Blähungen vor und bringt Abhilfe bei Sodbrennen und lästigem Aufstoßen.

Menstruationsbeschwerden: das in der Petersilie enthaltene Apiol (ätherisches Öl) lindert krampfartige Beschwerden während der Periode.

schützt vor Lungenkrebs: die ätherischen Öle der Petersilie haben eine neutralisierende Wirkung auf krebserregende Stoffe die über die Atmung in die Lungen gelangen. Deshalb gilt der regelmäßige Verzehr der Petersilie als Vorbeugung von Lungenkrebs.

Petersilientee für Nieren- und Blasenerkrankungen:
(nicht bei Nierenentzündungen!)

1 TL fein geschnittene frische Petersilienwurzel (alternativ 1 TL getrocknete Petersilienblätter) mit kochendem Wasser übergießen. Ziehzeit: ca. 15 Minuten
3 mal täglich eine Tasse trinken



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