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Sonnenblume - die sonnige Heilerin


Sonnenblume

Die Sonnenblume (Helianthus annuus), stolze Zierde eines fast jeden (Bauer-)garten, stammt ursprünglich aus Süd- und Nordamerika, wo sie bereits von den Azteken verehrt wurde und dann etwa vor 400 Jahren durch die Seefahrt nach Europa kam. Aufgrund ihres einzigartigen Wuchses und ihrer stolzen Größe schmückte sie manches herrschaftliches Anwesen. Die majestätische Pflanze hat sich ganz der Sonne verschrieben, den ihre Knospen folgen im Laufe des Tages der Richtung der Sonne und kehren bei Dunkelheit Richtung Osten zurück, um am nächsten Tag dem Zyklus der Sonne wieder beizuwohnen.
In Russland erkannte man, dass der Korbblütler ein wertvoller Öllieferant ist und begann mit Züchtungen, um den Ölgehalt noch ertragreicher zu machen. Auch heute noch liegen die Hauptanbaugebiete in Südosteuropa, aber auch Spanien und Frankreich zählen zu beliebten Anbauregionen. Aber ihre wohlschmeckenden Kerne wurden nicht nur zur Ölproduktion verwendet, man benutzte sie auch zum Backen von Brot und anderen Leckereien. Desweiteren wurden bzw. werden die gerösteten Kerne auch zur Produktion von Kaffee genutzt.

Sonnenblumenkerne enthalten nahezu fast alle für den Menschen notwendigen Aminosäuren, 30 % Eiweiß, essentielle Fettsäuren, die mit einem sehr hohen Anteil (fast 100 % davon) ungesättigt sind. Zudem enthalten sie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Calcium, Eisen, Kupfer, Kalium, Jod, Mangan, Selen und Chlor und die Vitamine A, B-Gruppe, D, E, F und K, so dass die Kerne ein gesundes Powerfood repräsentieren, was sich wunderbar zum Snacken eignet.
Die Sonnenblume ist zwar als Heilpflanze nicht so bekannt wie manche andere Blume, aber in ihrer Wirkungskraft nicht zu unterschätzen. Bereits die Indianer verwendeten die Samen der Sonnenblume bei Insektenstichen und giftiger Bisse von Skorpionen und Schlangen. In Russland wurde die Sonnenblumen-Tinktur zur Behandlung des Malarias-Fieber verwendet.
Weitere Forschungen und Erkenntnisse haben noch viele weitere Heilwirkungen der "Helianthus annuus" (griech. helios = Sonne, griech. anthos = Blume), deren Inhaltsstoffe antibakteriell, krampflösend, fiebersenkend und tonisierend sind, beobachtet:

Einsatzgebiete:

Husten, Bronchitis und Keuchhusten: die krampflösenden Wirkstoffe der Sonnenblume haben einen lindernden Effekt bei Husten und Bronchialerkrankungen. Es empfiehlt sich ein Tee aus gerösteten Sonnenblumenkernen und das Einreiben des Brustbereichs mit Sonnenblumenöl.

beugt Zahnfleischbluten und Paradentose vor: das Öl der Sonnenblume hat eine wundheilende und zahnfleischstärkende Wirkung. Tägliches "Ölziehen" (Anleitung siehe unten) verbessert die Beschaffenheit der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches.

Arteriosklerose/Herz-Kreislauf: der häufige Verzehr von Sonnenblumenkernen und -öl verbessert durch die zahlreich enthaltenen ungesättigten Fettsäuren die Beschaffenheit der Blutgefäße und stärkt obendrein noch das Herz-Kreislaufsystem.

stärkt die Knochen/Osteoporose: aufgrund des hohen Gehalt an pflanzlichen Eiweiß stellt der Verzehr von Sonnenblumenkernen eine prophylaktische Wirkung im Rahmen der Osteoporose dar. Auch bei Kindern fördern die kleinen Kerne das Knochenwachstum.

Neurodermitis: ein gutes kaltes und natives gepresstes Sonnenblumenöl eignet sich aufgrund seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren zur Hautpflege der erkrankten Haut. Ideal ist es das Öl noch in die leicht feuchte Haut nach dem Duschen bzw. Baden einzumassieren.

erhöhte Cholesterinwerte: positiv wirkt sich die, im Sonnenblumenöl enthaltene, ungesättigte Linolsäure auf den Cholesterinspiegel aus. Folglich empfiehlt es sich, z. B. bei der Zubereitung von Salaten, ein hochwertig hergestelltes Sonnenblumenöl zu verwenden.

Erkältungen: hier kann ein aufgebrühter Tee mit Sonnenblumenblüten die Beschwerden erleichtern:
1 EL Sonnenblumenblüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen (Ziehzeit 10 Minuten). Den Tee bis zu 3mal täglich schluckweise trinken.

Ölziehen

Als eine hervorragende Entgiftungsmaßnahme hat sich das "Ölziehen" bewährt, wobei sich hierzu ein hochwertig hergestelltes Sonnenblumenöl optimal dazu eignet:

Nach dem Aufstehen am Morgen nimmt man 1 EL des Öls in den Mund und schlürft es 10 - 15 Minuten langsam im Mund, so dass das Öl dabei zu einer dünnen, milchigen Flüssigkeit emulgiert. Nachdem "Ölziehen" muss die Flüssigkeit unbedingt wieder ausgespuckt werden, da sich während des Schlürfens viele Giftstoffe aus dem Mund- und Rachenraum mit dem Öl verbunden haben. Nach dem Ausspucken ist es dringend erforderlich sich die Zähne zu putzen.



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