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Transfettsäuren - künstliche gehärtete Fette, die der Gesundheit schaden!


In Chips sind je nach Firma und Qualität mehr oder weniger der Transfettsäuren enthalten
Bei den sogenannten "künstlichen" Transfettsäuren handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren (Pflanzenöle), deren Struktur sich durch die Härtung (Umwandlung/Transfer) verändert. Bei einer lückenlosen Härtung werden die freien Doppelbindungen vollständig mit Wasserstoffatomen belegt, was zur Folge hat, dass die ungesättigte Fettsäure eine gesättigte Disposition erreicht. Der Vorteil von diesem Prozess ist, dass sich der Schmelzpunkt der Fettsäure erhöht, die Stabilität gestärkt wird und sich die Haltbarkeit verlängert. Dieser Faktor wird in der Nahrungsmittelproduktion genutzt um die Haltbarkeit der Lebensmittel zu verlängern und um Pflanzenöle kompakter und streichfähiger (z. B. Margarine) zu machen.
"Natürliche" Transfettsäuren sind in tierischen Produkten zu finden (Fleisch und Milchprodukte). Bakterielle Stoffwechselprozesse im Pansen (bei Kühen) sind für die Entstehung von "natürlichen" Transfettsäuren verantwortlich. Bei Milchprodukten weisen vor allem probiotische Joghurts die meisten Transfettsäuren auf, wohin gegen der Käse nur geringfügig mit Transfettsäuren versehen ist. Prinzipiell geht man davon aus, dass natürliche Lebensmittel vergleichsweise geringe Mengen an Transfettsäuren enthalten. Inwiefern die "natürlichen" Transfettsäuren einen schädigenden Einfluss auf die Gesundheit haben, wird bis heute widersprüchlich diskutiert.
Einig sind sich die Fachleute aber, dass die "künstlichen" Transfettsäuren definitiv eine schädigende Wirkung auf unseren Körper haben:


Gesundheitliche Risiken:

Hypertonie: Beobachtungen haben einen Zusammenhang mit dem erhöhten Verzehr von Transfettsäuren und einem erhöhten Blutdruck festgestellt.

Herzerkrankungen/Arteriosklerose: Transfettsäuren fördern die Bildung von Ablagerungen in den Arterien (Arterienverkalkung). Dadurch erhöht sich das Risiko einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. Zudem steigern die Transfettsäuren die vermehrte Bildung von Entzündungsmarkern, die das Herzinfarkt-Risiko zudem erhöhen.

Diabetes Mellitus II: der häufige Verzehr von Transfettsäuren fördert die Insulinresistenz und sorgt für erhöhte Glukosewerte im Blut.

erhöhte Cholesterinwerte: Transfette erhöhen die "schlechten" LDL-Cholesterinwerte im Blut und sorgen dafür, dass der Anteil des "guten" HDL-Cholesterins im Blut verringert wird.

Alzheimer-Erkrankungen: neuere Studien haben auch einen Bezug zu einem erhöhten Risiko an Alzheimer oder einer Demenz zu erkranken festgestellt. Da Transfettsäuren die Durchlässigkeit der Zellmembranen erhöhen, kommt es zu Einschränkungen im Rahmen deren Funktionalität und zu einer lückenhaften Oberfläche, was den Einbau von schädlichen Substanzen unterstützt.

Krebs/Tumore: ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einem erhöhten Verzehr von "künstlichen" Transfettsäuren und dem vermehrten Risiko an Krebs zu erkranken ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Allerdings wird beobachtet, dass die Entstehung von Darmkrebs durch Transfettsäuren begünstigt wird.

Schwächung des Immunsystems: beobachtet wird auch im Zusammenhang mit den Transfettsäuren ein schädigender Einfluss auf die Lymphozyten, was folglich die Funktionalität des Immunsystems negativ beeinflussen kann.

Übergewicht/Adipositas: Transfettsäuren haben einen negativen Einfluss auf das Körpergewicht und fördern die Entstehung des Bauchfetts.

Schwangerschaft: Transfettsäuren erreichen über die Plazentaschranke den Embryo. Diese können den Entwicklungsprozess negativ beinträchtigen und das Geburtsgewicht des Säuglings verringern.


Vor allem

Schwangere (Gefahr für das ungeborene Kind)
Säuglinge und Kinder
Übergewichtige
Diabetes-mellitus-Patienten
Menschen, die eine Veranlagerung zu bzw. die an einer bestehenden Herz- und Gefäßkrankheiten leiden
Krebspatienten
sollten den Verzehr von Transfettsäuren vermeiden bzw. reduzieren!!

Vorkommen von Transfettsäuren in Lebensmitteln:

u.a . in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln (Fast Food, Pommes Frites, Fertigsoßen), in Backwaren (Croissants, Donuts, Blätterteigprodukte und Fertigbackmischungen), Chips, frittierten Lebensmitteln, Eiscreme und in einigen Margarinesorten, Fertigsuppen, Schmelzkäse, Schokoriegel, Keksen und z. T. Schokobrotaufstriche.

Ernährungsempfehlungen:

- auf dem Speiseplan sollten möglichst natürliche und unverarbeitete Lebensmittel stehen
- den Verzehr von Fertigprodukten reduzieren bzw. vermeiden
- auf hochwertige kaltgepresste Öle ausweichen
- Fast-Food meiden
- zum Braten ein entsprechendes Fett (z. B. Rapsöl) verwenden, da beim Braten ab 130° Transfettsäuren entstehen können



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