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Rotklee



Rotklee
Der Rotklee ist auch als Wiesenrotklee bekannt, und sehr zahlreich auf Wiesen vorzufinden. Er blüht von Mai bis Oktober, und kann also über mehrere Monate geerntet werden. Schon bei den alten Chinesen, Griechen, Römern und Kelten wurde er verschiedenen Heilrezepturen beigesetzt, etwa zur besseren Verdaulichkeit von Speisen, als Hustenmittel und als Wundsalbe. Im Mittelalter erlebte er in Europa eine Renaissance als gut verfügbare und einfach zu beschaffende Medizin. Er enthält unter anderem Mineralstoffe, Proteine, Vitamine (v.a. Vitamin C und Provitamin A), Saponine, Gerbstoffe, Isoflavone, Kaffeesäure, Chlorogensäure und Kumarin.

Natürliche "Hormontherapie"

Seine heute bekannteste Wirkung ist die als Phytoöstrogen. Ein Segen für Frauen in den Wechseljahren, war jedoch die Pflanze in der Vergangenheit Grund für manche mysteriöse Infertilität bei Weidetieren wie Schafen. Des Rätsels Lösung: die Tiere hatten den übermäßig auf den Wiesen vorhandenen Klee quasi überdosiert. Zum Glück ist diese Wirkung keine dauerhafte, und geht vorüber, sobald der Anteil von rotem Klee in der Nahrung der Tiere wieder abnimmt.

Positive Effekte des Roten Klees:


- er mindert Beschwerden der Frau in den Wechseljahren (Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen) und in der fruchtbaren Phase (PMS, Brustschmerzen): die hohe Anzahl von Isoflavonen im Rotklee wirken als Phytoöstrogene und docken an die Östrogenrezeptoren an. Der Körper reagiert ähnlich wie auf echtes Östrogen, der Mangelzustand wird ausgeglichen

- er dient der Krebsvorsorge: Kaffeesäure, Chlorogensäure und weitere Komponenten wirken entarteten Zellen entgegen

- er beseitigt Verdauungsstörungen und Essstörungen: der Rotklee stimuliert Leber und Gallenblase. Er regt den Appetit und Darm an, und enthaltene Ballaststoffe fördern die Peristaltik

- er beugt der Prostatavergrößerung und Prostatakrebs vor

- er reinigt den Organismus: die antidiuretischen Bestandteile schwemmen Wasser aus. Schleim, z.B. in der Lunge, wird gelöst, und die Blutneubildung gefördert

- bei Husten und Atemwegserkrankungen: Schleim wird abgebaut und ausgeworfen, Keime werden abgetötet

-  er bekämpft Asthma: die entzündungshemmenden Wirkstoffe und die enthaltene Salicylsäure hemmen typische Asthma-Beschwerden

- er verdünnt das Blut: im roten Klee enthaltenes Kumarin wirkt sich günstig bei Thrombosen aus

Äußerlich angewendet:

- beugt der Rotklee durch antioxidative Phenole Hautkrebs vor

- bei wunder Haut, Verbrennungen, und Insektenstichen regt roter Klee die Wundheilung an und mindert Schmerzen

- verbessert der Rotklee chronische Hautkrankheiten wie Ekzeme, Psioriasis: die enthaltene Salicylsäure wirkt analgetisch, Myricetin und Eugenol hemmen Entzündungen

Trotz aller guten Effekte ist auch bei diesem Heilmittel Vorsicht geboten: Roter Klee sollte nicht angewendet werden bei Einnahme von blutverdünnenden Mitteln, da es sonst zu erhöhtem Risiko im Falle von Blutungen kommen kann.
Die Isoflavone des roten Klees sollten wegen ihrer östrogenartigen Wirkung bei einer Schwangerschaft oder bei Verwendung hormoneller Kontrazeptiva vermieden werden, da sie den Hormonhaushalt zusätzlich beeinflussen.



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