Kalium carbonicum (Kali-c.) – Pottasche in der Homöopathie

Kalium gehört wie Natrium zur Gruppe der sehr reaktiven Alkalimetalle. Kaliumkarbonat (K2CO3) ist das Kaliumsalz der Kohlensäure. Es ist ein weißliches, silbriges, hygroskopisches, geruchloses Pulver. Früher wurde das Salz als Pottasche bezeichnet und zum Beispiel gern vor Weihnachten als Backtriebmittel verwendet, weil es sogar den recht schweren Teig für Lebkuchen problemlos aufgehen lässt. Der Asche von Holz wurde einstmals Wasser zugesetzt, um so das Kaliumsalz dort herauszulösen, um dann das nunmehr salzhaltige Wasser in eisernen Pötten einzudampfen. Übrig blieb bei diesem Prozess jene „Pottasche“.

Die Weltmeere enthalten neben Natriumchlorid (NaCl) auch viel Kaliumchlorid (KCl) sowie Kaliumkarbonat (K2CO3). Beim Abbau der Salzlagerstätten zur Gewinnung von Speisesalz (NaCl) wollte man die dabei störenden Kaliumfraktionen loswerden und lagerte sie als „Abraumsalz“ auf Halden.

Inzwischen verwendet die Lebensmittelindustrie Kaliumkarbonat als Lebensmittelzusatzstoff E 501 und als Triebmittel für Backwaren. Darüber hinaus wird Kaliumkarbonat bei der Glasherstellung und zur Produktion von Farben, Düngemittel und Schmierseife benötigt.

In der klassischen Homöopathie kommt Kalium carbonicum bei den Symptomen Schwäche, Schweiß und stechende Schmerzen zum Einsatz. Hahnemann schrieb dazu einst: „Selten wird ein Kranker mit geschwüriger Lungensucht ohne dieses Antipsoricum genesen.“ Tatsächlich gehört Kalium carbonicum zu den sogenannten Polychresten, also zu jenen Konstitutionsmitteln, die ein besonders weites Wirkspektrum auf Körper, Geist und Psyche aufweisen. Übersetzt bedeutet polychrest: für vieles zu verwenden. So wirkt Kalium carbonicum auf die Muskeln (Herz, Uterus), das Blut, die Lumbalregion, die Gelenke, die Augen und die Schleimhäute.

Causa:

Wetterwechsel, Überhitzung, Anstrengung, Entbindung, Abort, unterdrückter Schweiß, Säfteverlust

Typus / Konstitution:

Es sind vor allem korrekte, konservative, fleißige und bodenständige Menschen mit einem ausgeprägten Pflichtgefühl und einem starken Sinn für Moral, die gut auf Kali-c. ansprechen. Ihr Verstand dominiert immer ihre Gefühle. Sie sind zuweilen dogmatisch und neigen sehr zu einem einfachen Schwarz-Weiß-Denken. Zum Arzt gehen sie erst, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Sie wollen ständig alles kontrollieren und können einen Kontrollverlust nicht ertragen. So sind diese Menschen ausgesprochen besitzergreifend und halten an allem fest. Die Zukunft macht ihnen eher Angst. Kalium carbonicum ist deutlich öfter bei älteren Menschen als bei Kindern oder Jugendlichen indiziert.

Stimmung / Gemüt:

Die Betroffenen sind empfindsam und emotional, wirken geradezu zerbrechlich oder instabil und weinen oft bei der Erläuterung ihrer Beschwerden. Sie spüren eine Angst, die vom Magen aufsteigt, und machen sich allgemein große Sorgen um ihre Gesundheit. Überhaupt ist es bei ihnen der Solarplexus, wo sich ihre Emotionen manifestieren. Sie können Einsamkeit nicht ertragen und streben ständig nach Gesellschaft. An ihrem Partner und an den Familienmitgliedern halten sie das ganze Leben lang fest, nehmen diese geradezu in Beschlag und sind dabei nicht immer freundlich.

Sie sind oftmals sehr reizbar mit der Folge, dass sie wegen absoluter Kleinigkeiten gleich schimpfen oder sogar schreien. Schon bei leichten Berührungen oder leisen Geräuschen können sie sich erheblich erschrecken. Neben dem Drang, alles zu sammeln und zu horten, neigen sie oft zu Selbstgesprächen.

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Kopf

Ganz typisch für die Verwendung von Kalium carbonicum sind Schwellungen der Oberlider, die wie kleine Säckchen anmuten und vom Patienten als kühl wahrgenommen werden. Dabei ist das brauenlose Gesicht eher aufgedunsen und das zum Ausfallen neigende Haar ist trocken. Der Patient klagt über schwarze Punkte beim Lesen und besonders morgens steht ihm der Schweiß auf der Stirn.

Das rechte Ohr ist heiß und rot, das linke kalt und blass. Der Patient klagt über stechende Schmerzen an der Nasenwurzel und im Hals aufgrund häufiger Mandelentzündungen. Durch kalten Wind werden schnell Kopfschmerzen ausgelöst. Die Nase ist oft verstopft, was sich in beheizten Wohnungen verschlimmert. Die Nasenlöcher sind verkrustet und ulzeriert. Vom Magen ausgehend, so fühlt es sich jedenfalls an, steigt insbesondere bei Hunger ein Schwindel auf.

Atemwege und Brust

Kali-c. wird bei pfeifenden Atemgeräuschen im Zuge einer Bronchitis oder Lungenentzündung verabreicht, die auch mit stechenden beziehungsweise schneidenden Schmerzen in der Brust verbunden sein kann. Beim Liegen auf der rechten Seite verschlimmern sich die Symptome. Die quälende Atemnot bessert sich beim aufrechten Sitzen oder wenn der Kopf nach vorne auf die Knie herunter gebeugt wird.

Der schwere Husten verursacht Schmerzen im ganzen Körper und kann mit Übelkeit und einem Würgereiz einhergehen. Das einsetzende Asthma zwingt zum Aufsetzen oder Stehen. Während der Nacht zwischen 2 und 4 Uhr sind die Atembeschwerden besonders ausgeprägt.

Bei entblößtem Hals stellen sich Herzklopfen und Schmerzen in der Herzgegend ein, die bis in den Rücken ausstrahlen und Atemnot mit Angst auslösen, wobei der Puls schnell und schwach ist. Tatsächlich ist Kali-c. bei Herzinsuffizienz beziehungsweise Herzmuskelschwäche indiziert.

Verdauung

Der Bauch ist aufgebläht und produziert ordentlich Winde (Flatulenz), wobei die Patienten das Gefühl haben, dass ihr Bauch mit Wasser aufgepumpt ist. Das Zentrum ihrer Angstgefühle befindet sich scheinbar im Magen. Dabei ist der Oberbauch sehr empfindlich und die Schmerzen reichen bis in den Rücken. Übelkeit und Erbrechen sowie saures Aufstoßen und wiederkehrende Koliken sind typische Begleiterscheinungen, die durch Erregung noch verstärkt werden. Kopfschmerzen vereinen sich mit pulsierenden Magenschmerzen, die bis in den Arm vordringen, und das Schlucken ist beschwerlich. Durchfall und Verstopfung wechseln sich ab. Die Hämorrhoiden sind groß geschwollen und schmerzhaft. Regelmäßig vor dem Stuhlgang schmerzt der Enddarm.

Uro-Genital-Organe

Kali-c. hat sich bei Nierenleiden bewährt, auch bei Nierensteinen, die mit stechenden Schmerzen verbunden sind, oder bei Nierenversagen mit Wassersucht. Harndrang vor allem bei Erregung, wobei der Patient beim Urinieren etwas pressen muss. Gerade bei sehr starkem Harndrang ist der Urinfluss deutlich eingeschränkt. Vor dem Eintritt der Regel fühlen sich Frauen sehr schwach und sind zuweilen extrem launisch. Wenn die Blutung dann endlich eintritt, bessern sich die Beschwerden. Die Geburtswehen gestalten sich äußerst qualvoll, wobei sich die Schmerzen bis in die Oberschenkel erstrecken. Der Muttermund ist wenig flexibel (Rigidität) und nach der Entbindung verschlechtern sich die Hämorrhoiden, wobei es auch zu Inkontinenz kommen kann.

Extremitäten

Die Füße, manchmal aber nur einer, sind ödematös geschwollen. Die Wirbelsäule, Knochen und Gelenke neigen zu Deformationen, es macht sich eine Schwäche breit und die Rückenschmerzen, die bis ins Gesäß und die Oberschenkel ausstrahlen, werden teilweise von Schweißausbrüchen begleitet. Frauen, die gerade entbunden oder einen Abort erlitten haben, werden danach dauerhaft von Rückenschmerzen geplagt. Bei Ischias und Hexenschuss erstreckt sich der Schmerz von der Hüfte bis zum Knie. Die Beine geben nach, es stellt sich eine allgemeine Gehschwäche ein.

Haut

Die Haut ist so überempfindlich, dass kaum die geringste Berührung ertragen wird, insbesondere gilt dies für den Nacken und die Fußsohlen. Auch das Ausziehen der Kleider kann die Beschwerden verschlimmern, wobei ganze Körperteile teilweise taub und gefühllos werden. Während der Regel bekommen einige Frauen juckende Hautausschläge. Schon bei geringsten Anstrengungen kommen diese Patienten ins Schwitzen.

Schlaf

Sorgen führen schnell zu nervlicher Erschöpfung und Schlafstörungen. Oftmals steht dies in Verbindung mit einer Angst davor, Kontrolle zu verlieren. Der Patient meint, dass sein Bett absinken würde, und klagt über einen unerquicklichen Schlaf, der ihn einfach nicht erfrischt, weil er oftmals zwischen 2 und 4 Uhr nachts erwacht. Sowohl beim Einschlafen als auch während der Nacht zucken die Muskeln so stark, dass er wach wird. Sprechen im Schlaf und Nachtschweiß sind keine Seltenheit. Die Beschwerden verschlechtern sich beim Einschlafen und beim Liegen auf der rechten Seite.

Schmerzen

Die Patienten reagieren im Allgemeinen sehr sensibel auf Schmerzen, Geräusche und Berührungen. Typischerweise klagen sie über stechende, schneidende, reißende Schmerzen in den Muskeln, Gelenken und Knochen, die sich aber bei Bewegung etwas bessern, wobei sich die Schmerzen stets von innen nach außen erstrecken. Lumbale Schmerzen strahlen bis ins Gesäß und die Oberschenkel aus. Als besonders empfindlich erweisen sich die Fußsohlen. Viele klagen auch über Muskelzuckungen, Taubheits- und Kältegefühle.

Fieber

Trotz viel innerlicher Hitze geht das Fieber, das sich abends verstärkt, meistens mit starkem Frösteln einher. Es kommt selten zum Schwitzen.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome:

  • Kali-c. Eignet sich vorrangig für ältere Menschen mit einer eher geringen Vitalität, die sehr empfindlich auf äußere psychische und physische Einflüsse reagieren.
  • Kälteempfindlichkeit und Abneigung gegen kaltes Wetter
  • Starke Neigung zu Erkältungen, insbesondere bei Zugluft, die nachfolgend Schwitzen auslöst.
  • Es handelt sich um pflichtbewusste, konservative, dogmatische Menschen, die ihre Angehörigen oft schlecht behandeln, obwohl sie sehr an ihnen hängen.
  • Hohe Reizbarkeit und Angstgefühle im Magen
  • Ständiges großes Bedürfnis nach Gesellschaft
  • Geringe Anstrengungen führen sogleich zum Schwitzen.
  • Stiche beziehungsweise stechende Schmerzen, die von innen nach außen gerichtet sind
  • Neigung zu Übergewicht, sackartige Oberlider und Blässe
  • Stechende Halsentzündungen und große Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Bronchitis, Asthma und Lungenentzündung, stechende Schmerzen beim Atmen und Husten, Symptome verschlechtern sich beim Liegen auf der rechten Seite.
  • Pfeifende Atemgeräusche und Kältegefühl in der Brust, beim Sitzen etwas besser
  • Aufdecken und Berührungen werden als unangenehm empfunden.
  • Nachts zwischen 2 und 4 Uhr wird alles noch schlimmer.
  • Geblähter Bauch und viel Gasproduktion im Rahmen der Verdauung, saures Aufstoßen, Übelkeit und Erbrechen
  • Verstopfung und Durchfall wechseln sich ab.
  • Schwächezustände nach einer Geburt oder Fehlgeburt
  • Rückenschmerzen bessern sich durch Druck oder Liegen auf härterer Unterlage.
  • Taubheit, Gefühllosigkeit und Schwäche von Gliedmaßen, Muskelzucken
  • Schmerzen von der Hüfte bis zu den Knien, nachgebende Beine, Gehschwäche, empfindliche Fußsohlen
  • Verlangen nach Süßigkeiten
  • Hitzewallungen und Herzklopfen besonders nach warmen Speisen
  • Brennen in der Herzgegend und eher einseitige Beschwerden
  • Puls ist morgens etwas schneller.

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Hauptanwendungsgebiete von Kalium carbonicum

Das Gemüt betreffend

Alkoholismus und andere Suchterkrankungen, Apathie, Angststörungen, Depressionen, Bettnässen, Bulimie (Essstörung), innere Unruhe, geistige Verwirrung, Gedankenflut, Gedächtnisschwäche, Manie, Neurosen, Hypochondrie, Wahnideen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, vegetative Dystonie

Nervensystem

Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung), Alzheimer-Krankheit, Epilepsie, Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung)

Kopf

Haarausfall, Kopfschuppen, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Gesichtsakne, Lippenherpes, Mundwinkeleinrisse, Nasenbluten, Zähneknirschen, Zahnschmerzen, Morbus Menière*

*Bei Morbus Menière liegt eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung (Hydrops) im Innenohr vor. Durch die damit einhergehende Druckerhöhung kommt es wiederholt zu anfallsartigem Schwindel, der mit einer Hörverminderung und Tinnitus verbunden sein kann.

Augen

Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Augenzucken, trockene Augen oder Tränenfluss, Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Entzündung der Lider (Blepharitis) und Lidrandentzündung, Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Trübung der Hornhaut, Amblyopie (Schwachsichtigkeit), Entzündung der Hornhaut (Keratitis), Amaurose (Lähmung des Sehnervs), Augenmuskellähmung, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Netzhautentzündung (Retinitis), Strabismus (Schielen), Augenverletzungen

Ohren

Otitis media (Mittelohrentzündung), Ohrekzem, Tubenkatarrh, Hörsturz, Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus

Brust und Atemwege

Mundgeruch, Pharyngitis (Rachenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Rhinitis (Schnupfen), Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Bronchitis, Bronchiektasen (verschleimte Aussackungen), Asthma, COPD, Lungenemphysem, Mukoviszidose, Pneumonie (Lungenentzündung), Tuberkulose, Pleuritis (Rippenfellentzündung), Brustwarzenentzündung, Herzbeschwerden, Angina pectoris (Verengung der Herzkranzgefäße), Herzinfarkt, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Sarkoidose (systemische Immunreaktion)

Verdauung und Stoffwechsel

Schluckauf, Stomatitis oder Aphten (Mundschleimhautentzündung), Übelkeit und Erbrechen, Diarrhoe (Durchfall), Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Flatulenz (Blähsucht), Meteorismus (Blähbauch), Adipositas, Sodbrennen, Reizmagen, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Reizdarm, Enteritis (Dünndarmentzündung), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür), Fettleber, Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Divertikulose (Ausstülpungen im Dickdarm), Morbus Crohn, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Gallensteine, Hepatitis (Leberentzündung), Gicht, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Uro-Genitalbereich

Inkontinenz, Myome, Amenorrhoe (fehlende Menstruation), Afterfissuren, Hämorrhoiden, Zystitis (Blasenentzündung), Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose (Gewebeansammlungen), Eierstockzyste, Ovarialtumor (betrifft die Eierstöcke), Nierensteine, Nephritis (Nierenentzündung), Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Urethritis (Harnröhrenentzündung), Hodenentzündung, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata)

Allergische Beschwerden

Heuschnupfen, Asthma, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht), Ekzeme, Neurodermitis

Haut

Erytheme (Rötungen), Hautausschläge, Pruritus (Juckreiz), Urtikaria (Nesselsucht), Hühneraugen, Frostbeulen, Rhagaden (Einrisse trockener Haut), Fisteln, Furunkel, Warzen, Akne, Zysten, Drüsenschwellungen, Ekzeme, Abszesse, Dekubitus (Wundliegen), Wundheilungsstörungen, Herpes Zoster (Gürtelrose), Impetigo (Grindflechte), Narben und Keloide (übermäßiges Narbengewebe), Paronychie (Nagelbettentzündung), Nagelgeschwür, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)

Hormonelle Störungen

Probleme in der Pubertät, Menstruationsbeschwerden, PMS (prämenstruelles Syndrom), Schwangerschaftsbeschwerden und Probleme mit dem Stillen, klimakterische Beschwerden, Fluor (Ausfluss), Morbus Basedow (Schilddrüsenüberfunktion), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Struma (Kropf), Schilddrüsenunterfunktion

Bewegungsapparat

Gehschwäche, Ischialgie, Rückenschmerzen und Lumbago (Hexenschuss), Arthritis (Gelenkentzündung), Rheuma, Arthrose, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Morbus Bechterew (Rheuma der Wirbelsäule), Osteoporose, Stauchungen, Verrenkung, Zerrungen, Frakturen,

Herz, Kreislauf und Gefäße

Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Anämie, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem), Roemheld-Syndrom (Gas im Magen-Darm-Trakt, das Herzbeschwerden auslöst), Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen, Myokarditis (Herzmuskelentzündung), koronare Herzkrankheit, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Hypercholesterinämie, Arteriosklerose, Apoplexie (Schlaganfall)

Weitere

Kinderkrankheiten, Schwäche, Ohnmachtsneigung, Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt oder Influenza, rezidivierende Fieberzustände, Lähmungen

Modalitäten

Besserung durch Wärme, Aufstoßen, an der frischen Luft, bei Atemnot nach vorne gebeugtes Sitzen mit den Ellbogen auf den Knien

Verschlechterung durch Zugluft, Kälte (Winter), Wasser, Wetterwechsel, nach Anstrengung oder Überhitzung, kurz vor der Regelblutung, 2 bis 4 Uhr nachts, beim Liegen auf der linken, schmerzhaften Seite

Speisen und Getränke

Während Fleisch und Brot eher widerwillig verzehrt werden, stehen Süßes und Saures ganz hoch im Kurs. Warme Speisen sowie Milch werden kaum vertragen, sondern lösen geradezu Hitzewallungen aus. Kalte Getränke machen bei heißer Witterung eher Probleme. Nach dem Essen tritt eine gewisse Blässe ins Gesicht, Hunger kündigt sich oft durch Herzklopfen an.

Sonstiges:

Der berühmte Homöopath T. F. Allen gibt Kali-c. auf keinen Fall bei Fieber. Bei älteren Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat es sich bewährt, neben Kalium carbonicum auch Arsenicum album und Carbo vegetabilis anzuwenden. Gleich nach Besserung der Beschwerden die Einnahmen deutlich reduzieren oder beenden.

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Beitragsbild: pixabay.com – Azza_Hafizah

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