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Materia Medica

Klassische Homöopathie

Schüssler Salze
Bachblüten


Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Mercurius solubilis Hahnemanni, Quecksilber


Mercurius (Quecksilber)

Hydrargyrum, schwarzes Quecksilberoxid (Merc.)


Quecksilber ist ein silbriges Schwermetall und das einzige Metall, welches unter Normalbedingungen flüssig ist. Es hat eine hohe Oberflächenspannung, so dass es nicht an Unterlagen haftet sondern wegen seiner starken Kohäsion kleine Tropfen bildet. Seine Dichte ist ca. 13mal so hoch wie die von Wasser, was bedeutet, dass sogar ein Eisenwürfel auf Quecksilber schwimmt. Der Name bedeutet „lebendiges Silber“ oder lat. hydrargyrum=Flüssigsilber.
Quecksilber bildet mit vielen Metallen Legierungen, die sog. Amalgame; die vorwiegend als Zahnfüllmittel verwendet werden; eine weitere Verbindung, das Thiomersal, wird als Bakterizid und Konservierungsmittel u.a. Augentropfen und Impfstoffen zugesetzt. Weil die thermische Ausdehnung von Quecksilber fast direkt proportional zur Temperatur ist, eignet es sich sehr gut zum Einsatz in Thermometern; das erste Quecksilberthermometer wurde um 1720 von D. G. Fahrenheit entwickelt. Weil Quecksilber schon bei Zimmertemperatur giftige Dämpfe absondert, sind quecksilberhaltige Thermometer seit 2009 innerhalb der EU verboten; in Energiesparlampen findet man es allerdings immer noch.
Quecksilber ist schon seit der Antike bekannt, seine Salze wurden schon von Paracelsus als Heilmittel verwende; wegen seiner Toxizität hatten die Behandlungen jedoch häufig schlimme Folgen. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Quecksilbersalbe zur Behandlung der Syphilis weit verbreitet. Sie wurde auf die Haut aufgetragen oder inhaliert, wobei es häufig zu Vergiftungen kam. Für den Organismus ist Quecksilber ein Nervengift, die Menge, die zu Vergiftungserscheinungen führt, ist je nach Organismus sehr unterschiedlich; die meisten chronischen Vergiftungen kommen durch Zahnmetalle zustande. Das Symptombild ist nicht einheitlich, ist aber geprägt von Allergien, nervösen Störungen, Stottern, Zuckungen, Angstgefühl, Schwindel, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Gedächtnisschwäche, Haarausfall und Neuralgien (nach Prof. Daunderer).
In der klassischen Homöopathie werden mehrere verschiedene Mercurius-Verbindungen verwendet wie z. B. M. corrosivus, M. cyanatus, M. dulcis und M. iodatus flavus. Mercurius solubilis ist aber das größte und bekannteste.

Polychreste - Konstitutionsmittel Mercurius

Während einige „kleine“ Mittel vorwiegend auf bestimmte Organe einwirken und dadurch relativ leicht den akuten Beschwerden zuzuordnen sind, haben die „großen“ Mittel, die sog. Polychreste (Polychrest=für vieles zu verwenden) ein sehr großes Wirkspektrum auf Körper, Psyche und Geist (Konstitutionsmittel).

Mercurius wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Drüsen, Gehirn, Blut, Nerven, Zähne, Knochen, Genitalien, Haut, Gelenke

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
Schreck, Unterdrückungen, unterdrückte Absonderungen, Enttäuschungen, sexuelle Exzesse

Typus/Konstitution laut klassischer Homöopathie

Der Menschentyp, für den Mercurius als Heilmittel besonders wirksam ist, hat typischerweise folgende Charakteristika:
Mercurius entspricht dem Typ des ungesunden schwächlichen und frösteligen Lymphatikers mit üblem Mundgeruch und Speichelfluß. Häufig sind Frauen betroffen, meist mit blonden oder hellbraunen Haaren, blauen Augen und blasser Gesichtshaut. Das Gesicht ist gelb und aufgedunsen unter den Augen, die Mundwinkel eingerissen. Vom Wesen her handelt es sich um schnelle flinke rastlose Personen, die schwer faßbar sind, eben wie das Metall Quecksilber selbst. Ferner findet man eine ausgeprägte Intoleranz gegenüber Widerspruch, die bis zu aggressiver Impulsität gehen kann. Paschero schreibt: „Der Mercurius-Patient projiziert seine inneren Feinde nach außen und so wird die ganze Welt zu seinem Feind.“

Kinder

Kinder, für die Mercurius als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise folgende Charakteristika:
Kinder sind unruhig und haben Angst vor dem Alleinsein, oft zeigen sie eine gewisse Frühreife. Sie leiden unter starkem Speichelfluß und nachts duchnässt der Speichel ihr Kopfkissen. Ihre Nase ist rot und roh und wirkt schmutzig. Häufig zeigen Säuglinge eine Abneigung gegen die Muttermilch und verweigern sie. Auf dem Kopf findet sich eitriger Milchschorf mit gelblich braunen Krusten. Ophtalmia neonatorum (Augenentzündung der Neugeborenen). Bei jeder Erkältung schwellen die Lymphdrüsen an. Während des Wachstums schmerzen nachts die Knochen.

Stimmung/Gemüt laut klassischer Homöopathie

Das Arzneimittelbild zeigt Störungen im Zentralnervensystem und Symptome geistiger Zerstörung wie Gedächtnisschwäche, Verlust der Willenskraft, Verlangsamung. Fragen werden nur zögernd und langsam beantwortet, die Sprache ist stotternd oder kloßig. Die Betroffenen sind mißtrauisch und zurückhaltend und offenbaren nicht gern ihre Gefühle. Weiterhin findet man Stumpfsinn und Dumpfheit, auch Gewalttätigkeit oder paranoide Zustände oder leichtes Schwanken von einem Zustand zum anderen, z. B. Lachen wechselt ab mit Weinen. Selbstmordgedanken können auftreten; es zeigt sich eine Neigung zu Zwanghaftigkeit, auch Lebensmüdigkeit und das Verlangen zu töten, sich oder andere zu erschießen. Oder der Betroffene ist sehr unruhig, handelt impulsiv, hastig und überstürzt, er wechselt ruhelos ständig den Ort, es kommt ihm vor, als ob die Zeit zu langsam vergeht.

Kopf

Das Zahnfleisch ist entzündlich geschwollen, schwammig, zurückweichend und blutet leicht. Die Zahnschmerzen sind pulsierend, reißend oder schießend und schlimmer nachts; die Wurzel des Zahnes kann intakt sein und die Krone zerfällt. Der Atem riecht extrem übel und kann das ganze Zimmer erfüllen, die Zunge ist grauweiß belegt, zeigt Zahneindrücke und die Patienten klagen über einen metallischen oder süßen Mundgeschmack. Der Speichel fließt reichlich, besonders nachts im Bett. Speicheldrüsen und Halslymphknoten sind geschwollen. Mercurius ist eines der wichtigsten Mittel bei akuten eitrigen Halsentzündungen, bei Mundfäule und Apthen. Weitere Indikationen sind Mumps, Diphterie und Tonsillitis mit reichlich stinkendem Speichel. Der Fließschnupfen ist flüssig scharf und wundmachend, gelbgrün, eitrig, auch stinkend und mit viel Niesen verbunden. Die Nase blutet im Schlaf. Die Lider sind dick rot und geschwollen mit Schorfen und Krusten sowie scharfen Tränen und Absonderungen Schmerzhafte Exostosen bilden sich am Kopf. Die Haare fallen aus. Kopfschmerzen mit Ohren- und Zahnschmerzen, Schmerzen der Kieferknochen, Meningitis, Hydrocephalus.

Brust/Atemwege

Der Husten ist vorwiegend trocken und quälend, nachts und in der Bettwärme ist alles schlimmer und der Patient kann nicht auf der rechten Seite liegen. Kurzatmigkeit und Erstickungsgefühl beim Treppensteigen. Die Lunge ist entzündet, vorwiegend der rechte Unterlappen ist betroffen, mit Stichen zum Rücken hin. Husten und Auswurf am Tag und nicht in der Nacht; der Auswurf ist gelblich schleimig und eitrig. Die Patienten haben eine Abneigung bis hin zu Angst vor frischer Luft. Keuchhusten in Verbindung mit Nasenbluten. Die Betroffenen erwachen mit Schreck und Herzzittern; Herzklopfen setzt ein schon bei geringfügiger Anstrengung. Der Puls ist unregelmäßig oder schnell, stark und aussetzend, oder aber weich und zitternd.

Verdauung

Die Verdauung ist schwach mit dauerndem Hunger und großem Durst. Das Aufstoßen ist bitter, faulig oder ranzig und schlimmer nachts. Übelkeit mit süßlichem Geschmack. Der Magen ist hart gespannt und empfindlich mit brennendem Schmerz in der Magengrube. Selbst leicht verdauliche Speisen machen drückende Schmerzen. Der Stuhl ist schleimig, blutig mit Koliken und Ohnmacht. Die Stühle sind grün, schleimig, stinkend, oft scharf und mit Brennen am After und Aftervorfall. Tenesmen im Enddarm und das Gefühl nie fertig zu sein. Die Hämorrhoiden sind groß und blutig. Schwere Darmkrämpfe während und nach dem Stuhlgang, nicht besser durch den Stuhlgang, gefolgt von Frösteln und einem kann-nicht-aufhören-Gefühl Das Arzneimittelbild entspricht dem Vollbild der Colitis ulcerosa.

Uro-Genital-Organe

Häufiger Harndrang, die Menge des entleerten Harnes ist größer als die getrunkene Wassermenge. Die Harnröhre schmerzt brennend zu Beginn des Urinierens oder wenn nicht uriniert wird. Der Urin brennt und beißt; durch den Kontakt jucken die Genitalien. Der Urin ist blutig oder eiweißhaltig, grünliche Absonderungen aus der Harnröhre, eitrige Zystitis und Ausfluß. Mercurius ist eines der wichtigsten Mitteln bei Syphilis. Nächtliche Samenergüsse mit blutiger Färbung, Phimose und Herpes. Frauen leiden unter wundmachendem grünlichen oder blutigem Ausfluß oder stechenden Schmerzen in den Eierstöcken. Milch schießt schmerzhaft in die Brust während der Regel oder statt der Regel. Brustwachstum bei Jungen

Extremitäten

Mercurius ist ein Mittel für Knochen und Gelenke im Allgemeinen mit dem Gefühl von Zerschlagenheit in den Gliedern. Es ist indiziert bei Gelenkschmerzen vor allem arthritischer Ursache, Gelenkschwäche, Knochenerweichung, Knochendeformation, Vergrößerung der Knochen, Entzündung, Prickeln und Reißen in den Knochen. Alle Knochenschmerzen sind schlimmer in der Nacht; die Patienten müssen aufstehen und umhergehen. Rheumatoide Muskel- und Gelenkschmerzen treten besonders bei naßkaltem Wetter auf. Allgemein besteht eine große Schwäche; die Extremitäten zittern, besonders die Hände, der Tremor ist schlimmer beim Schreiben oder Essen. Das Steißbein schmerzt reißend, Druck auf den Bauch bessert den Schmerz. Füße und Beine sind ödematös angeschwollen, nachts feuchtkalter Schweiß der Beine. Knochendestruktionen und Tumore.

Haut

Die Haut neigt zu vermehrter Schweißbildung und ist fast ständig feucht. Der Schweiß ist übelriechend, klebrig oder ölig, übler Geruch des gesamten Körpers. Der Schweiß hinterläßt gelbe Flecken in der Wäsche, die schwer auswaschbar sind. Schweiße und Nachtschweiße bringen keine Besserung, sogar Verschlimmerung der Beschwerden. Die Haut neigt zu meist nässenden und übelriechenden Entzündungen, Blasenauschlägen und Pusteln sowie krustenbildenden Hautausschlägen. Hautjucken verschlimmert sich in der Bettwärme. Auf der Haut zeigen sich Geschwüre mit speckigem Grund und dunklem Hof, die zusammenlaufen sowie oberflächliche Ulzerationen und Stippchen um den Ausschlag herum. Furunkel und Abszesse bilden sich zur Zeit der Regel. Sensibilitätsverlust der Haut. Ulzerationen auf Haut und Schleimhäuten mit Neigung zur Gewebszerstörung und Nekrosen, indiziert für alle Entzündungsstadien.

Schlaf

Die Betroffenen schlafen erst spät ein, sie erwachen nachts häufig mit dem Gefühl schon ausgeschlafen zu haben oder sie erwachen schon durch geringe Geräusche. Ein wichtiges Mittel bei Schlaflosigkeit durch verschiedenen Ursachen: aufgrund nervöser Aufregung, wegen Schmerzen oder anderen Beschwerden. Schlaflos durch Blutwallungen zu Kopf und Brust, Schlaflosigkeit durch Juckreiz oder Knochenschmerzen. Die Träume sind lebhaft und wecken den Patienten, er träumt von Mord und Räubern oder von Fallen und Stürzen.

Schmerzen

Schmerzen, für die Mercurius als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise folgende Charakteristika:
Alle Mercurius-Schmerzen sind schlimmer in der Nacht. Die Betroffenen klagen über bohrende und stechende Schmerzen in Drüsen und Knochen. Die Muskeln schmerzen krampfartig oder stechend; reißende und stechende Schmerzen in Drüsen, Gelenken und Knochen. Weiterhin ein innerliches und äußerliches Brennen sowie ein Gefühl von Schwellung. Schwitzen bei den Schmerzen.

Fieber

Mercurius-Patienten haben eine große Empfindlichkeit gegen geringe Abweichungen von ihrer Wohlfühltemperatur, man nennt das Mittel daher auch „das menschliche Thermometer“. Allgemein besteht ein Mangel an Lebenswärme, obwohl Wärme die Beschwerden verschlimmert. Der Mercurius-Frost ist kein Schüttelfrost sondern ein „überlaufender Frost“, d. h. es überläuft den Betroffenen kalt in Form von Frostschauern. Die Betroffenen klagen über ein hochkriechendes Frösteln, was gegen Abend und zur Nacht sich verschlimmert. Das Fieber erscheint anfallsweise nachts in Schüben mit reichlichen nächtlichen Schweißen, die keine Erleichterung bringen und die Wäsche gelb färben. Hitzewallungen werden wechselnd in verschiedenen Körperteilen gespürt. Die das Fieber begleitende Schwäche ist schleichend und anhaltend.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Mercurius:

Lähmungsartige Schwäche und Erschöpfung, Zittern besonders der Hände, Abmagerung. Geistige Verlangsamung, die Zeit vergeht zu langsam. Reichlicher Speichelfluß, näßt nachts das Kissen. Mundgeruch, metallischer Geschmack, Zahneindrücke auf der Zunge, starker Durst. Zähne verfallen bei intakten Wurzeln. Eitrige Mandelentzündung. Neigung zu Drüsenschwellungen (Tonsillen, Lymphknoten). Eiterungsneigung: fördert in niedrigen Potenzen die Eiterbildung, verhindert sie in hohen Potenzen. Reichliche Absonderungen, übelriechend und stinkend. Verschlimmerung durch Wärme und Kälte, geringe Temperaturtoleranz „das menschliche Thermometer“. Schweißneigung mit reichlichem Schwitzen bei jeder Bewegung. Stinkender klebriger Schweiß begleitet die Beschwerden, bewirkt aber keine Erleichterung. Starker Nachtschweiß. Trockener quälender Husten, Lungenblutung, Pneumonie besonders des rechten Unterlappen mit Stichen zum Rücken hin. Ulzerationen auf Haut und Schleimhäuten mit Neigung zur Gewebszerstörung und Nekrosen, indiziert für alle Entzündungsstadien. Oberflächliche Geschwürsbildung mit Eiter, Fisteln, Furunkel und blutigen und stinkenden Absonderungen. Absonderungen erst dünn und scharf, dann dick und mild. Bohrende Knochenschmerzen, schlimmer nachts. Exostosen. Gelenkschmerzen und -schwäche, Knochenkaries. Aggressive und durchdringend aashaft ätzend riechende Diarrhoe, unverdaute schleimige Stühle mit viel Blut mit Koliken, die sich durch den Stuhlgang nicht bessern. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Häufiger Harndrang mit großen Urinmengen, mehr als die getrunkene Menge. Scharfer brennender Urin und Ausfluß. Keine Besserung durch Absonderungen. Schlimmer im Winter, bei jedem Wetterwechsel, besonders zu feuchtem Wetter. Schlimmer durch Bettwärme, besser durch Bettruhe (im Gegensatz zu Arsenicum album: besser durch Bettwärme, schlimmer durch Bettruhe). Beschwerden bevorzugen die rechte Seite.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Mercurius als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
gemäßigte Temperatur, Ruhe

Verschlechterung der Beschwerden durch:
nachts, Nachtluft, Schwitzen, Liegen auf der rechten Seite, wenn erhitzt, Bettwärme, nasse Füsse, empfindlich auf Hitze und Kälte, Zugluft

Speisen und Getränke

Patienten, für die Mercurius als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise Verlangen bzw. Abneigung nach folgenden Speisen und Getränken:
Häufig besteht Verlangen nach Milch und nach Süßigkeiten, beides wird aber nicht gut vertragen. Weiterhin ein Verlangen nach Bier und nach Brot oder Butterbrot, Brot schmeckt süß. Abneigung besteht gegen Fleisch, Wein und Kaffee, gegen fette Nahrung und Butter. Verlangen besteht auch nach kalten Getränken und nach Bier, aber Alkohol kann die Beschwerden verschlimmern. Säuren und saure Speisen tun gut, Pflaumen sind unverträglich.

Sonstiges

Mercurius sollte wegen seiner Toxizität nicht in Potenzen unter der C6 gegeben werden.
Mercurius und Silicea sollten nie unmittelbar vor- oder nacheinander gegeben werden.

Hauptanwendungsgebiete von Mercurius:

Beschwerden des Gemütes wie
Angststörungen, Depressionen, Alkoholismus, Apathie, Bettnässen, Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Gedächtnisschwäche, Gedankenandrang, geistige Verwirrung, Hypochondrie, innere Unruhe, Manie, Neurosen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, Suchterkrankungen, vegetative Dystonie, Wahnideen.
Beschwerden des Nervensystems wie
Alzheimer-Krankheit, Epilepsie (Krampfanfälle), Chorea, Geschmacksstörungen, Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung) Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung).
Beschwerden des Kopfes wie
Apthen, Diphterie, Foetor ex ore, Gesichtsakne, Haarausfall, Hydrocephalus (Wasserkopf), Kopfschuppen, Kopfschmerzen, Lippenherpes, Migräne, Morbus Meniere, Mundwinkeleinrisse, Nasenbluten, Nasenkrebs, Paradentose, Schwindel, Stomatitis, Tonsillitis, Tonsillarabszeß, Zahnschmerzen, Zähneknirschen.
Beschwerden der Augen wie
Ambylopie (Schwachsichtigkeit), Amaurose (Lähmung des Sehnerv), Augenmuskellähmung, Augenzucken, Entzündung der Hornhaut (Keratitis), der Lider (Blepharitis), Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Hemianopsie (Halbsichtigkeit), Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Lidrandentzündung, Netzhautentzündung (Retinitis), Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Strabismus (Schielen), Trockenheit, Tränenfluß, Trübung der Hornhaut, Verletzungen der Augen.
Beschwerden der Ohren wie
Hörsturz, Ohrekzem, Otitis media (Mittelhrentzündung), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tubenkatarrh, Tinnitus (Ohrgeräusche).
Beschwerden der Brust und Atemwege wie
Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen, Brustwarzenentzündung, COPD, Emphysem, Herzbeschwerden, Herzinfarkt, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Lungenemphysem, Mukoviszidose, Mundgeruch, Pharyngitis (Rachenentzündung), Pleuritis (Rippenfellentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung), Rhinitis (Schnupfen), Sarkoidose, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Tuberkulose.
Beschwerden von Stoffwechsel/Verdauung wie
Abmagerung, Adipositas, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Diarrhoe (Durchfall), Divertikulosel, Enteritis (Dünndarmentzündung), Fettleber, Flatulenz (Blähsucht), Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gicht, Hepatitis (Leberentzündung), Ikterus (Gelbsucht), Meteorismus (Auftreibung), Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Pankreatitis, Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Schluckauf, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Tenesmen des Darmes, Tropenruhr, Übelkeit und Erbrechen, Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
Uro-Genital-Beschwerden wie
Afterfissuren, Amenorrhoe (fehlende Menstruation), Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose, Eierstockzyste, Nephritis (Nierenentzündung), Ovarialtumor, Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Hämorrhoiden, Hodenentzündung, Hydrozele (Wasserbruch), Kondylome, Myome, Nierensteine, Parametritis, Phimose, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata), Syphilis, Urethritis (Harnröhrenentzündung), Uterusverhärtung, Zystitis (Blasenentzündung)
Allergische Beschwerden wie
Heuschnupfen, Asthma, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht).
Hormonelle Beschwerden wie
Fluor (Ausfluß), klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, PMS (prämenstruelles Syndrom), Pubertätsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden, Stillprobleme, Struma (Kropf), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Über- und Unterfunktion der Schilddrüse.
Beschwerden des Bewegungsapparates wie
Arthritis (Gelenkentzündung), Arthrose, Exostosen, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Ischialgie, Knochenschmerzen, Knochentumore, Lumbago (Hexenschuß), Morbus Bechterew, Osteomalazie, Osteoprose, Rachitis, Rheuma, rheumatisches Fieber, Rückenschmerzen, Verletzungen wie Frakturen, Stauchung, Verrenkung, Zerrung.
Hauterkrankungen wie
Abszesse, Akne, Dekubitus (Wundliegen), Drüsenschwellungen, Ekzeme, Erytheme, Exantheme, Feigwarzen, Fissuren, Fisteln, Frostbeulen, Furunkel, Herpes zoster (Gürtelrose), Hautausschläge, Hühneraugen, Hyperkeratosen, Impetigo (Grindflechte), Keloide, Melanose, Milchschorf, Nagelgeschwür, Narben, Neurodermitis, Paronychie (Nagelbettentzündung), Pruritus (Juckreiz), Psoriasis (Schuppenflechte), Rhagaden, Schlangenbiß, Urtikaria (Nesselsucht), Wundheilungsstörungen, Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Warzen, Zysten.
Krankheiten von Herz und Gefäßen wie
Apoplexie (Schlaganfall), Anämie, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Arteriosklerose, Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Koronare Herzkrankheit, Roemheld-Syndrom, Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem).
Ferner Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt, Influenza, periodisch wiederkehrende Fieberzustände, Kinderkrankheiten, Lähmungen, Schwäche, Ohnmachtsneigung und viele weitere Erkrankungen!



Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.




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