Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite

Materia Medica

Klassische Homöopathie

Schüssler Salze
Bachblüten


Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Pulsatilla pratensis, Küchenschelle


Pulsatilla, Küchenschelle

Pulsatilla, Wiesenkuhschelle, Familie der Ranunculaceae (Puls.)


Schon in der Antike war Pulsatilla als Arzneipflanze bekannt, Hippokrates verwendete sie wegen ihrer abortiven Wirkung, um die Menstruation hervorzurufen und bei hysterischen Angstzuständen. Später im 18. Jhdt. wurde die Küchenschelle vor allem bei Augenerkrankungen, grauem Star und Erblindung verordnet. Heute spielt Pulsatilla in der Volksmedizin keine große Rolle mehr und wird fast ausschließlich in der Homöopathie eingesetzt. Der Hauptwirkstoff ist die antibiotisch wirksame Substanz Protoanemonin. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig; bei Hautkontakt besteht eine starke Reizwirkung auf die Haut mit Blasenbildung. In Deutschland steht die Pflanze unter Naturschutz.
Wegen der Toxizität ist Pulsatilla verschreibungspflichtig bis zur D3.

Polychreste - Konstitutionsmittel Pulsatilla

Während einige "kleine" Mittel vorwiegend auf bestimmte Organe einwirken und dadurch relativ leicht den akuten Beschwerden zuzuordnen sind, haben die "großen" Mittel, die sog. Polychreste (Polychrest = für vieles zu verwenden) ein sehr großes Wirkspektrum auf Körper, Psyche und Geist (Konstitutionsmittel).

Pulsatilla wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Gemüt, Schleimhäute, Gefäßsystem, Gelenke, Hormonsystem, Blase.

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
Fettes Essen, Pubertät, Schwangerschaft, die Pille, Frost, nasse Füße, Gewitter, Eiscreme, Tee, Obst, Quecksilber, Eisenmißbrauch, Unterdrückungen.

Typus/Konstitution laut klassischer Homöopathie

Der Menschentyp, für den Pulsatilla als Heilmittel besonders wirksam ist, hat typischerweise folgende Charakteristika:
Hahnemann beschreibt treffend den Pulsatilla-Gemütszustand wie folgt: "Es wird der Gebrauch der Pulsatille um desto hülfreicher seyn, wenn in Uebeln, zu denen zugleich ein schüchternes weinerliches, zu innerlicher Kränkung und stiller Aergerniß geneigtes, mildes und nachgiebiges Gemüt im Kranken zugegen ist. Vorzüglich passen daher langsame phlegmatische Temperamente, dagegen am wenigsten Menschen, von schneller Entschließung und rascher Beweglichkeit, wenn sie auch gutmüthig zu seyn scheinen."

Ca. 75% der Menschen, die Pulsatilla als Konstitutionsmittel benötigen sind Frauen und Kinder, für Männer ist es eher selten angezeigt. Häufig wird es Frauen mit spärlicher verzögerter Menstruation und der Neigung zu Übergewicht verordnet. Das Klischee ist das blasse blonde blauäugige schüchterne fröstelnde Mädchen, das bei den geringsten Anlässen in Tränen ausbricht. Pulsatilla gilt als "der Wetterhahn" unter den Arzneimitteln, bedingt durch die sehr wechselhafte launische Stimmung, die sich auch in den Beschwerden niederschlägt: alle Symptome wechseln ständig ("kein Stuhl gleicht dem anderen"). Diese Menschen haben Schwierigkeiten nein zu sagen und sind leicht von anderen zu beeinflussen, sie "hängen ihr Fähnchen in den Wind", sind stets gemäßigt, nie aggressiv und sehnen sich nach Stabilität. Pulsatilla-Menschen sind nachgiebig und leicht zu motivieren; der Therapeut muß sich daher bemühen, keine Suggestivfragen zu stellen. Die beste Medizin für Pulsatilla-Menschen ist Trost und Zuwendung.

Kinder

Das typische Pulsatilla-Kind ist sanft, schüchtern und sehr anhänglich. Es ist gefühlvoll und sehr leicht zum Weinen zu bringen, es braucht viel Liebe und Zärtlichkeit, gibt diese aber auch zurück und ist anhänglich und verschmust. Die sog. "Muttersöhnchen" und "Heulsusen" sprechen besonders gut auf Pulsatilla an. Es sind Kinder, die nach Zuwendung hungern, Trost lindert all ihre Beschwerden, Trost ist die beste Medizin. Häufig leiden diese Kinder unter Verlassenheitsängsten, klammern sich an ihre Mütter und wollen auf keinen Fall allein bleiben. Säuglinge wollen immer getragen werden, schlafen nur an der Brust ein oder Kleinkinder im Elternbett. Die Geburt eines Geschwisterkindes kann zu großer Eifersucht und Angstzuständen führen, die Kinder reagieren mit regressivem Verhalten, nässen wieder ein oder beginnen am Daumen zu lutschen. Ebenso kann ein Umzug oder die Trennung von Freunden oder auch der Eltern zu einem Pulsatilla-Zustand führen.

Stimmung/Gemüt

Die Beschwerden begleitend können folgende typische Gemütszustände auftreten:
Der Patient ist sehr gefühlsbetont, schüchtern und weinerlich und ist "dicht am Wasser gebaut", beim geringsten Anlaß bricht er in Tränen aus, manchmal auch grundlos. Lachen und Weinen liegen bei ihm dicht beieinander. Wechselnde und widersprüchliche Symptome. Der Patient kann angeekelt sein von allem, leicht beleidigt oder entmutigt. Er möchte umsorgt werden und verlangt nach Trost und Zuwendung, welche seinen Zustand bessert. Launen, Reizbarkeit und Empfindlichkeit, er fühlt sich zurückgesetzt oder meint, zu kurz zu kommen. Gedächtnisschwäche. Hysterie und Hypochondrie.

Kopf

Kopfschmerzen vor, nach und während der Menstruation oder wenn sie ausbleibt. Kopfschmerz der Schulmädchen. Schweiß der Kopfhaut. Wiederkehrende Gerstenkörner der Augen, tränende Augen. Entzündungen der Bindehäute mit dicken milden gelblichen oder eitrigen Absonderungen. Ohrenschmerzen mit Verstopfungsgefühl, schlimmer in der Nacht, mit übelriechenden eitrigen Absonderungen aus den Ohren. Mittelohrentzündung; Tubenkatarrh bei Schnupfen. Schnupfen mit milden gelben oder grünen, auch übelriechenden Absonderungen. Nasenbluten vor, während oder nach der Menstruation oder wenn sie ausbleibt. Mumps. Zahnschmerzen, die sich bei Wärme verschlimmern. Mundgeruch und übler Geschmack morgens, wechselnd, süßlich oder bitter. Geschmacksverlust. Zäher oder schaumiger Speichel.

Atmung

Der Patient bekommt schwer Luft und leidet unter Erstickungsgefühlen, besonders in warmen Räumen und schlimmer beim Liegen auf der linken Seite. Kurzatmigkeit und Angst, schlimmer beim Liegen auf der linken Seite. Brustbeklemmung wie von einer Last, Herzklopfen mit Angst. Stechen unter den Schlüsselbeinen. Der Husten ist morgens produktiv mit Auswurf, abends und nachts trocken. Der Betroffene muß sich zur Erleichterung im Bett aufsetzen, Gefühl des Erstickens beim Hinlegen. Abgang von Urin beim Husten. Schmerzhaftigkeit der Brust und Druckgefühl. Der Auswurf ist dick, eitrig, schleimig, gelblich oder grünlich; der Geschmack ist süßlich, kann auch salzig oder bitter sein. Heiserkeit die kommt und geht. Husten als Folge von Masern. Asthma nach kaltem Bad im Meer.

Verdauung

Durstlosigkeit bei nahezu allen Beschwerden. Leeregefühl im Magen. Beschwerden nach schwerem oder fettem Essen, selbst der Anblick erzeugt Übelkeit. Abneigung und Unverträglichkeit von Fett. Verlangen nach Dingen, die nicht vertragen werden. Speisen schmecken salzig. Aufstoßen, Übelkeit, Sodbrennen. Heftiges im Hals brennendes Erbrechen, bitteres Aufstoßen. Alles liegt so schwer im Magen wie ein Stein, verdorbener Magen und Schweregefühl, Magenschmerzen eine Stunde nach dem Essen. Auftreibung des Bauches mit lautem Kollern und Rumoren. Gallenkoliken, die zum Zusammenkrümmen zwingen. Durchfall besonders nachts, wässrig grüngelb, Konsistenz stark wechselnd. Durchfall sobald gegessen wird oder nach dem geringsten Diätfehler, Durchfall nach Obst, Eis, Kaltem. Durchfall nach Schreck.

Uro-Genitalorgane

Unwillkürlicher Harnabgang bei Lachen, Husten oder Niesen. Harndrang nachts, besonders bei Erkältungen. Nierenkolik mit Weinen, der Betroffene krümmt sich zusammen vor Schmerzen, kein Durst. Menstruationsstörungen aller Art: fehlende Menstruation oder spärlich, mit krampfhaften Schmerzen, zu spät, sehr unregelmäßig mit abendlichem Frösteln, oft begleitet von Rückenschmerzen. Der Blutfluß ist stärker am Tage. Krampfartige Schmerzen rufen Erstickungsgefühl und Ohnmacht hervor mit Verlangen nach frischer Luft. Verzögerte Menarche, drohender Abort. Schwangerschaftsbeschwerden und Lageanomalien des Foetus. Probleme der Milchsekretion. Akute Entzündung der Prostata, nur tröpfelnder Urin. Brennender Schmerz den Samenstrang entlang. Spätes Stadium der Gonorrhoe.

Extremitäten

Stechende Schmerzen in Genick und Rücken, schlimmer beim Liegen auf dem Rücken, besser in Seitenlage oder wenn man die Seiten wechselt. Ischiasschmerzen, schlimmer im Sitzen und nachts. Wandernde oder umherspringende Schmerzen von einem Körperteil auf den anderen. Rheumatische Beschwerden mit geschwollenen roten Gelenken. Reißend-stechende Schmerzen im Ellenbogen, die beim Strecken und bei Bewegung schlimmer werden. Gefühl von Zerschlagenheit und Berührungsempfindlichkeit. Schwereempfindung der Beine bei Krampfadern und venösen Beschwerden.

Haut

Geschwollene Drüsen und Lymphknoten. Warzen, besonders wenn sie nur auf der linken Körperhälfte lokalisiert sind. Hautjucken beim Warmwerden im Bett. Juckende Hautausschläge durch Wolle. Akne junger Mädchen. Nesselausschlag nach fetten Speisen, oft mit Durchfall. Masern.

Schlaf

Große Schläfrigkeit tagsüber, abends hellwach, will nicht ins Bett gehen, der erste Schlaf ist unruhig und wenn es Zeit zum Aufstehen ist, ist der Schlaf tief. Erwachen morgens mit Müdigkeit und unerfrischt. Schläft mit den Armen über dem Kopf. Spricht, jammert oder schreit im Schlaf. Schreckvolle Träume.

Schmerzen

Die Schmerzen sind ziehend und reißend, sie wechseln schnell von einem Körperteil zum anderen; oft begleitet ein Frösteln die Schmerzen - je heftiger der Schmerz, desto heftiger das Frösteln. Wandernde Schmerzen. Die Schmerzen erscheinen plötzlich und vergehen allmählich oder der Schmerz nimmt dauernd zu bis er sehr heftig ist und hört dann plötzlich auf. Die Schmerzen springen umher von einem Körperteil zu einem anderen. Die Schmerzqualität kann ziehend und reißend sein, aber auch stechend, drückend oder bohrend; auch Empfindungen von Pulsieren oder Pochen sind häufig.

Fieber

Der Patient friert, aber äußere Wärme ist ihm unerträglich; er klagt über einseitige Kälte mit Taubheitsempfindungen. Die eine Hand ist kalt, die andere heiß. Die Haut fühlt sich heiß an trotz normaler Körpertemperatur. Wechselhafter Fieberverlauf. Fieber mit partiellen oder einseitigen Schweißen.

Speisen und Getränke

Patienten, für die Pulsatilla als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise Verlangen bzw. Abneigung nach folgenden Speisen und Getränken:
Die Betroffenen haben ein Verlangen vorwiegend nach kalten Speisen und Getränken, sie können ihre Beschwerden auch bessern. Es besteht häufig eine Abneigung gegen Butter, Fleisch, Fett und Obst. Warme Speisen und Getränke werden eher abgelehnt, warme und heiße Getränke können auch unverträglich sein oder die Beschwerden verschlimmern. Für Pulsatilla-Patienten sind viele Nahrungsmittel unbekömmlich und können Beschwerden hervorrufen wie: Fett und alle fetten Speisen, Butter, Brot, Eier, Buchweizen, Eis, Obst, Mehlspeisen und Teigwaren, Gebäck, Schweinefleisch, Wein.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Pulsatilla.:

Der "Wetterhahn" unter den homöopathischen Mitteln: Wechselhaftigkeit von Stimmung und Symptomen sowohl der Art wie auch der Lokalisation ("keine zwei Stühle gleichen einander"). Sanfte und schüchterne Patienten mit weinerlichem Gemütszustand, leicht beleidigt und entmutigt mit starkem Verlangen nach Trost und Zuwendung, welche die Beschwerden bessert. Übermäßige Traurigkeit und Sensibilität mit viel Weinen, oft grundlos. Kopfschmerzen der Schulmädchen. Ohnmachtsneigung. Verschlimmerung in geschlossenen warmen Räumen, Verlangen nach Frischluft. Durstlosigkeit bei fast allen Beschwerden trotz trockenem Mund, durstlos selbst bei Fieber und Durchfall. Frösteln und Kurzatmigkeit. Verschlimmerung durch Wärme. Mangel an Lebenswärme, aber trotzdem Verlangen nach frischer Luft. Reichlich milde dickflüssige gelbe und grünliche Absonderungen und Sekrete. Schwere oder fette Speisen werden schlecht vertragen, Abneigung gegen Fett. Übelkeit und Schwere im Magen "wie ein Stein". Wechselhafte Symptome, Beschwerden springen von einem Teil auf den anderen. Symptome erscheinen nur auf einer Seite oder wandern zu der Seite auf der er liegt. Wandernde Glieder- oder Gelenkschmerzen. Einseitige Symptome, einseitiger Schweiß. Die Beschwerden steigern sich bis zu einer bestimmten Intensität und hören dann plötzlich wieder auf. Hormonelle Beschwerden. Spärliche Menstruation mit Krämpfen und zu spät. Harndrang nachts, besonders bei Erkältung. Beschwerden, die in der Pubertät ihren Anfang nahmen. Schwangerschaftsbeschwerden, falsche Kindslage. Folgen von Unterdrückung bzw. Ausbleiben einer Absonderung. Kontakt mit Wolle macht Jucken und Hautausschläge. Masern. Mumps mit Hodenbeteiligung. Empfindliche Reaktionen auf Medikamente.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Pulsatilla als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
Kälte und kalte frische Luft, kalte Anwendungen, kalte Speisen und Getränke, Aufdecken, Trost, aufrechte Haltung, langsame Bewegung und fortgesetzte Bewegung, äußerer Druck, Reiben, Liegen mit hochgelagertem Kopf, Liegen auf der rechten Seite, nach langem Weinen.

Verschlechterung der Beschwerden durch:
Wärme, in geschlossenen Räumen, warme Luft und warmes Zimmer, warme Kleidung, Bettwärme, Ruhe, Liegen (besonders auf der linken Seite), Liegen auf der schmerzlosen Seite, abends, langes Stehen, Essen, schwere Speisen, Fett, Eis, Eier, Tee, vor der Menstruation, Herunterhängenlassen der Glieder, Gewitter, Sonne, Dämmerung.

Sonstiges

Pulsatilla sollte nicht vor oder nach Sepia eingenommen werden.
Pulsatilla ist Ignatia und Kalium sulfuricum ähnlich.
Essig, Kaffee und Kamille antidotieren Pulsatilla.
Bei Altersstar ist Pulsatilla-Urtinktur eine bewährte Indikation.
Bei Otitis media sollten keine sehr niedrigen Potenzen eingenommen werden.
Pulsatilla ist ein Hauptmittel für Patienten mit tuberkulinischem Miasma.


Anwendungsgebiete von Pulsatilla:

Beschwerden des Gemütes
wie Angststörungen, Magersucht (Anorexie), Depressionen, Alkoholismus, Apathie, Bettnässen, Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Gedächtnisschwäche, Gedankenandrang, geistige Verwirrung, Hypochondrie, innere Unruhe, Manie, Neurosen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, Suchterkrankungen, vegetative Dystonie, Wahnideen.
Beschwerden des Nervensystems
wie Alzheimer-Krankheit, Epilepsie (Krampfanfälle), Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung) Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung).
Beschwerden des Kopfes
wie Gesichtsakne, Haarausfall, Kopfschmerzen, Lippenherpes, Migräne, Morbus Meniere, Nasenbluten, Schwindel, Zahnschmerzen, Zähneknirschen.
Beschwerden der Augen
wie Ambylopie (Schwachsichtigkeit), Amaurose (Lähmung des Sehnerv), Augenmuskellähmung, Augenzucken, Entzündung der Hornhaut (Keratitis), der Lider (Blepharitis), Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Netzhautentzündung (Retinitis), Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Strabismus (Schielen), Trockenheit, Tränenfluß, Trübung der Hornhaut, Verletzungen der Augen.
Beschwerden der Ohren
wie Hörsturz, Ohrekzem, Otitis media (Mittelhrentzündung), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tubenkatarrh, Tinnitus (Ohrgeräusche).
Beschwerden der Brust und Atemwege
wie Angina pectoris (Herzkrankzgefäßverengung), Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen, COPD, Emphysem, Herzbeschwerden, Herzinfarkt, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Lungenemphysem, Mukosviszidose, Mundgeruch, Pharyngitis (Rachenentzündung), Pleuritis (Rippenfellentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung), Rhinitis (Schnupfen), Sarkoidose, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Tuberkulose.
Beschwerden von Stoffwechsel/Verdauung
wie Aphten, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Diarrhoe (Durchfall), Divertikulosel, Enteritis (Dünndarmentzündung), Fettleber, Flatulenz (Blähsucht), Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gicht, Hepatitis (Leberentzündung), Meteorismus (Auftreibung), Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Schluckauf, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Übelkeit und Erbrechen, Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür), Wurmerkrankungen.
Uro-Genital-Beschwerden
wie Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose, Eierstockzyste, Nephritis (Nierenentzündung), Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Hodenentzündung, Myome, Nierensteine, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata), Urethritis (Harnröhrenentzündung), Zystitis (Blasenentzündung)
Allergische Beschwerden wie Heuschnupfen, Asthma, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht).
Hormonelle Beschwerden
wie Fluor (Ausfluß), klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, PMS (prämenstruelles Syndrom), Pubertätsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden, Stillprobleme, Struma (Kropf), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Über- und Unterfunktion der Schilddrüse.
Beschwerden des Bewegungsapparates
wie Arthritis (Gelenkentzündung), Arthrose, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Ischialgie, Lumbago (Hexenschuß), Morbus Bechterew, Osteoprose, Rheuma, Rückenschmerzen, Verletzungen wie Frakturen, Stauchung, Verrenkung, Zerrung.
Hauterkrankungen
wie Abszesse, Akne, Dekubitus (Wundliegen), Drüsenschwellungen, Ekzeme, Erytheme, Fisteln, Frostbeulen, Furunkel, Herpes zoster (Gürtelrose), Hautausschläge, Nagelgeschwür, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Quinicke-Ödem, Urtikaria (Nesselsucht), Wundheilungsstörungen, Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Zysten.
Krankheiten von Herz und Gefäßen
wie Apoplexie (Schlaganfall), Anämie, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Arteriosklerose, Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Koronare Herzkrankheit, Roemheld-Syndrom, Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem).
Ferner Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt, Influenza, Kinderkrankheiten, Pfeiffer`sches Drüsenfieber, Tropenkrankheiten. Fieberzustände wie bei Malaria, Wechselfieber, traumatischem Fieber, septischem Fieber. Lähmungen, Schwäche, Ohnmachtsneigung und viele weitere Erkrankungen!


Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Heilpilze   Top